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625 v. d. Z.

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Ereignisse

  • Ca. 625 v. d. Z. bis 585 v. d. Z.: Auftreten des Propheten Jirmejahu/Jeremia, Sohn des Chilkia/Hilkia, eines Priesters aus Anatot in Binjamin (nordöstlich von Jerusalem); zweiter der grossen Propheten, wirkte hauptsächlich unter den drei letzten Königen Judas, war Zeuge der von ihm vorausverkündeten Tempelzerstörung und starb (etwa 60-jährig) vermutlich in Ägypten (gesteinigt?); sein Hauptthema ist die wortreiche Anklage ("Jeremiaden") bzw. Klage über die religiöse und sittliche Verderbtheit seines Volkes und die Drohung, dass Gott deshalb Unheil über das Volk bringen werde; Zeit seines Lebens war er ein Warner vor zu grossem Vertrauen auf die Hilfe Ägyptens und entsprechend unvorsichtiger Politik gegenüber dem mesopotamischen Oberherrn, in Jerusalem als Defätist beschuldigt, dann nach Ägypten verschleppt; sein Innenleben ist uns in seinen oft erschütternden "Bekenntnissen" und Gebeten vergleichsweise gut zugänglich; er hat selbst seine Sprüche aufgezeichnet mit Hilfe seines Sekretärs Baruch, der die Schrift mit Notizen über das Lebensende des Meisters ergänzte (nach dem Exil im Geist des Deuteronomiums redigiert)
  • Nach 625 v. d. Z.: Mesopotamien. Nabopolassar/Babylonier und verbündete Meder zerstören Ninive, damit Ende des assyrischen Reiches (Dauer seit Phul 150 Jahre); Nachum Prophet; Zefania = „Gott verhüllt“, Sohn des Kuschi, Prophet unter König Josia