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371

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Ereignisse

  • Nach 371: Amemar (Amemar aus Nehardea), babylonischer Amoräer der 5. und 6. Generation. Er war Lehrer Aschis und hat angeblich die verfallene Gelehrtenschule in Nehardea wieder hergestellt und lange geleitet. Nach Aschis Tod soll er als dessen Nachfolger Schulhaupt in Sura geworden sein.
  • Nach 371: Rab Kahana, babylonischer Amoräer der 5. und 6. Generation, in Pum Nahara (dicht bei Nehardea). Es existierten mehrere Amoräer des Namens Kahana, von denen drei als bedeutend angesehen werden. All diese sind in der Forschung nicht immer präzise auseinanderzuhalten. Der hier besprochene Kahana war priesterlicher Abkunft und hat als Lehrer Aschis Bedeutung erlangt. Vermutlich war er Schüler Papas und des Huna b. Jehoschua.
  • Nach 371: Huna bar Natan (auch Huna ben Natan), babylonischer Amoräer der 6. Generation. Er war ein Schüler Rab Papas und Amemars und, abgesehen von seinem Freund Aschi, der die anerkannte Führungspersönlichkeit der Diaspora war, die bedeutendste Persönlichkeit seiner Zeit. Huna war sehr wohlhabend und verfügte über Beziehungen zum persischen Hof, wo er in hohem Ansehen stand. Trotz seiner großen Gelehrsamkeit und der ihm zuteil gewordenen äußeren Ehren hat er nie den Vorrang Aschis als rabbinischer Führer in Zweifel gezogen. Gemäß Scherira war Huna Exilarch zu Lebzeiten Aschis.
  • Nach 371: Mar Sutra (6. Generation) (auch Mar Sutra I. oder Mar Zutra I.; Mar = aramäisch Herr), babylonischer Amoräer der 6. Generation. Er war ein Freund und Studiengenosse Aschis. Gemäß Scherira war Mar Sutra einige Zeit vor seinem Tod Oberhaupt der Gelehrtenschule in Pumbedita als Nachfolger Kahanas.
  • Nach 371: Acha b. Raba, babylonischer Amoräer der 6. Generation, Sohn des Raba bar Josef, lehrte in Pumbedita, häufig Disputationen mit Rabina I.
  • Nach 371: Mar bar Rabina, Amoräer der sechsten Generation in Babylonien

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