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Ereignisse

  • 367: Der Kanon der neutestamentlichen Schriften wird für die Ostkirche / griechische Kirche festgelegt (in der römischen Kirche dann 382 anerkannt); (die Reihenfolge blieb nicht konstant!). Neues Testament, N. T., Sammlung der kanonischen Schriften des Christentums, "Neues Testament" genannt in Hinsicht auf das "Alte Testament" (= TaNaCh); "Neues Testament" bestehend aus:
    • I. vier Evangelien (Leben und Lehre Jesu); das Wort "Evangelium" (frohe Botschaft, hebräisch Bessora) ursprünglich jüdischer Begriff;
      • 1) Matthäus
      • 2) Markus
      • 3) Lukas
      • 4) Johannes
    • II. Apostelgeschichte (Petrus und Paulus) mit Zeugnissen über jüdische Diaspora-Gemeinden;
    • III. 21 Episteln (Lehrschreiben an die Gemeinden), darunter der Hebräerbrief:
      • a) 13 paulinische Briefe
        • 1) Römer
        • 2) 1 Korinther
        • 3) 2 Korinther
        • 4) Galater
        • 5) Epheser
        • 6) Philipper
        • 7) Kolosser
        • 8) 1 Thessalonicher
        • 9) 2 Thessalonicher
        • 10) 1 Timotheus
        • 11) 2 Timotheus
        • 12) Titus
        • 13) Philemon
      • b) 7 katholische Briefe
        • 1) Jakobus
        • 2) 1 Petrus
        • 3) 2 Petrus
        • 4) 1 Johannes
        • 5) 2 Johannes
        • 6) 3 Johannes
        • 7) Judas
      • c) Hebräerbrief
    • IV. Apokalypse Johannis / Offenbarung / Offenbarung des Johannes (vermutlich jüdische Schrift, entstanden ca. 120 n. Chr.);
    • Der Wortlaut des Alten Testaments wird im Neuen Testament oft zitiert, das "Neue" Testament ist im ständigen Gespräch mit dem "Alten", auch dort, wo es von ihm abweicht, der Stil vielfach übernommen, die Motive zum Teil neu abgewandelt; den Evangelien liegt stellenweise ein aramäischer Urtext zugrunde; hebräische Übersetzung des N. T. ("berit chadascha") von Franz Delitzsch (Nichtjude, 1813-1890); das NT voll und ganz aus dem Judentum erwachsen, steht in dessen Tradition, zum Teil neutestamentliche Schriften christliche Bearbeitungen jüdischer Textvorlagen; Vergleich zwischen NT-Schriften und verschiedenen Zweigen jüdischer Literatur drängt sich geradezu auf (Paul Billerbecks grosser "Kommentar zum Neuen Testament aus Talmud und Midrasch" 1922 ff. und viele weitere Untersuchungen zum rabbinischen Hintergrund der neutestamentlichen Schriften)

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