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Ereignisse

  • ab 340: Der christliche Glaube kam erst Mitte des 4. Jhdts. wieder ins Heilige Land, und zwar mit Kaiserin Helena, die die Aufgabe hatte, die Orte, die durch ihre besondere Beziehung zu Jesus geheiligt waren, wiederaufzufinden. In der Zeit danach blühte der christliche Glaube in Palästina bis zur islamischen Eroberung im frühen 7. Jhdt. Kaiserin Helena, die Mutter des römischen Kaisers Konstantin, war die erste Entdeckerin und Palästinareisende, von der wir Kenntnis haben. Ihr Sohn hatte sie mit dem Auftrag nach Palästina geschickt, die Orte zu finden, die im Leben und Wirken Christi eine besondere Rolle gespielt hatten. Die Lage vieler dieser heiligen Stätten wurde ihr in Träumen offenbart, und sie gründete dann an den bezeichneten Stellen Kirchen, Kapellen und Klöster (z. B. das Katharinenkloster im Süden des Sinai). Etliche ihrer Zuordnungen sind wahrscheinlich historisch korrekt, so beispielsweise im Fall der Grabeskirche von Jerusalem oder der Geburtskirche in Bethlehem. Wenn, wie einige Gelehrte glauben, in den Geschichten von der Auffindung des wahren Kreuzes und der Kreuzigungsnägel in Jerusalem durch die Kaiserin mehr als nur ein Körnchen Wahrheit steckt, so kann man Helena durchaus als die erste Archäologin im Heiligen Land bezeichnen.

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