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210

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Ereignisse

  • 210-240: Mar Uqba(n) I., Amoräer der 1. Generation in Babylonien, wohl Exilarch um 210-240; erwähnt wird, dass er dem Gerichtshof in Kafri vorstand
  • Nach 210: R. Eleasar ben Pedat (auch: Eleazar ben Pedat, gewöhnlich ohne Nennung des Vaters: Eleasar, auch: Leazar, nicht zu verwechseln mit dem Tannaiten Eleazar ben Schammua), bedeutender und unter seinen Lehrerkollegen als überlegen angesehener Amoräer der so genannten dritten Generation in Palästina. Er starb vermutlich im Jahr 279. Er war geborener Babylonier, dort Schüler Samuels und Rabs, und kam, wie viele der palästinischen Amoräer seiner Generation, nach Palästina, wo er einer der Hauptschüler und Anhänger Jochanans wurde, dessen Schule in Tiberias er übernahm, aber noch im selben Jahr starb. Er war gleichermaßen in Halacha und Aggada bewandert, wird über den ganzen Talmud verstreut immer wieder zitiert und pries besonders die Tugenden der Gerechtigkeit und der Wohltätigkeit. Aus priesterlichem Geschlecht stammend, nahm er – ähnlich wie Chija bar Abba II. – keine Priestergaben an. Er war mittellos, schwach und kränklich, wurde aber wegen seiner Geistesgaben und wegen seiner umfassenden Kenntnisse als Oberherr Palästinas bezeichnet. Der Talmud überliefert zahlreiche Beispiele und Geschichten rund um seine Demut und Bescheidenheit. Seine Haupttradenten sind Abbahu und Benjamin ben Jefet.