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1971

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Ereignisse

  • 1971: Nobelpreis für Physik an: Dennis Gabor
  • 1971: Wirtschafts-Nobelpreis an: Simon Kuznets
  • 1971: Unabhängigkeit der Vereinigten Arabischen Emirate, ebenso: Qatar
  • 1971: Gründung der Siedlung Chamra (Hamra) im Westjordanland/Jordantal (ca. 130 Einwohner im Jahr 2004)
  • 1971: Gründung der Siedlung Mitzpe Schalem im Westjordanland (Region Megilot, ca. 200 Einwohner im Jahr 2004)
  • 1971: Der ägyptische Präsident Sadat bekundet seine Bereitschaft zu einem Abkommen mit Israel unter der Voraussetzung, dass die Israelis alle besetzten Gebiete zurückgeben.
  • 1971: Israel hatte in 1971 ca. 40 000 palästinensische Flüchtlinge wieder aufgenommen. Im Gegensatz dazu hatte Jordanien (1968) den Flüchtlingen, die in die Eastbank zurückkehren wollten, die Übersiedlung von der Westbank und aus dem Gazstreifen verboten. Als der Sicherheitsrat U Thant zur Entsendung eines Vertreters ermächtigte, der sich über die Behandlung von Zivilisten nach dem Krieg informieren sollte, ordnete der Generalsekretär gleichzeitig eine Untersuchung der Behandlung der jüdischen Minderheiten in den arabischen Ländern und der Araber in den israelisch besetzten Gebieten an. Syrien, der Irak und Ägypten verweigerten dem UN-Vertreter jedoch die Ausübung seiner Mission.
  • 1971: Zev Siegl gründet - gemeinsam mit Jerry Baldwin (ehemaliger Englisch-Lehrer) und Gordon Bowker (ehemaliger Journalist) - die Kaffeehaus-Kette Starbucks; Zev Siegel, der einer jüdischen Familie entstammt und ursprünglich Geschichtslehrer war, gab für dieses Vorhaben seine Stelle auf; jeder der drei Beteiligten investierte im Jahr 1971 6350 Dollar, womit das erste Kaffeehaus in Seattle/Washington eröffnet werden konnte; 1980, als Starbucks vier Verkaufsshops besass, verkaufte Siegl - aus späterer Sicht viel zu früh - seine Anteile am Unternehmen; mittlerweile ist Starbucks in über 40 Staaten vertreten und erzielte mit weit über 100 000 Mitarbeitern in über 12 000 (2010: 17 000) eigenen oder lizenzierten Kaffeehäusern weltweit einen Jahresumsatz in Höhe von 6,4 Mrd. USD (2005); täglich werden durchschnittlich sieben neue Lokale eröffnet; heute ist der verhinderte Milliardär Unternehmens-Berater für Mittelständler
  • 1971: Jonah Sievers in Hannover geboren, seit 2008 Landesrabbiner in Niedersachsen, zuvor sechs Jahre Rabbiner in Braunschweig
  • 1971: Johanna Adorján in Stockholm geboren, in Berlin lebende Journalistin und Schriftstellerin; sie studierte in München Theater- und Opernregie; seit 1995 ist sie journalistisch tätig (u. a. für Spiegel Spezial, Allegra, Vogue, Süddeutsche, Elle, Tagesspiegel, Focus) und schreibt seit 2001 auch für die Feuilleton-Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung; -- Werke: Die Lebenden und die Toten, 2004 (Theaterstück); Eine exklusive Liebe, 2009 (Roman über das Leben und den gemeinsamen Suizid ihrer ungarisch-jüdischen Grosseltern)
  • 1971: Sharone Lifschitz in Israel geboren, israelische Künstlerin, in einem Kibbutz aufgewachsen, seit 1995 lebt und arbeitet sie in London, seit dem Jahr 2000 ist sie künstlerisch und schriftstellerisch tätig; in mehreren Gruppenausstellungen war Sharone Lifschitz vertreten, so zum Beispiel in verschiedenen Galerien Londons, im Berliner Haus der Kulturen der Welten, im Centro Cultural Recoleta in Buenos Aires / Argentinien sowie ausserdem in Minneapolis / USA und Israel; beim QUIVID - Kunst am Bau Wettbewerb des Baureferats der Landeshauptstadt München gewann Sharone Lifschitz den 1. Preis für ihr Projekt "Speaking Germany" im Zusammenhang mit der Eröffnung des Neuen Jüdischen Museums in München (2007)
  • 1971: Eshkol Nevo geboren in Jerusalem, mehrfach ausgezeichneter israelischer Schriftsteller; er ist in Israel und in Detroit aufgewachsen; er ist der Enkel von Levi Eshkol, des dritten israelischen Ministerpräsidenten; an der Universität Tel Aviv hat er Psychologie studiert und arbeitete danach als Werbetexter, bevor er einen Lehrauftrag in kreativem Schreiben an den Universitäten Tel Aviv und Jerusalem erhielt; sein erster Roman "Vier Häuser und eine Sehnsucht" stand in Israel über eineinhalb Jahre auf der Bestsellerliste; Werke auf Deutsch: Vier Häuser und eine Sehnsucht, 2006; Wir haben noch das ganze Leben, 2010
  • 1971: Geoff Berner in Vancouver geboren, kanadischer Sänger und Akkordeonspieler aus Vancouver, der seit Jahren mit einer eigenartigen Mischung aus Klezmer und Punk grosse Erfolge feiert; Zitat: Ich will originelle Klezmermusik machen, betrunken, dreckig, politisch und leidenschaftlich. Als Jude osteuropäischer Abstammung sehe ich es als meine Pflicht, diese Musik lebendig zu machen, und sie nicht hinter Glas aufzubewahren wie in einem Museum"; -- Alben: We Shall Not Flag or Fail, We Shall Go On to the End, 2003; Live in Oslo, 2004; Whiskey Rabbi, 2005; Wedding Dance of the Widow Bride, 2007; Klezmer Mongrels, 2008
  • 25. Januar 1971: General Idi Amin kommt nach einem Staatsstreich in Uganda an die Macht.
  • 20. Februar 1971: Gunnar Jarring, der von den Vereinten Nationen eingesetzte Vermittler, hatte sich die ägyptische Auslegung der Resolution 242 zueigen gemacht. Unter dieser Voraussetzung bekundete Ägypten am 20.2.1971 in einem Brief an Jarring seine Bereitschaft zu einem Friedensvertrag mit Israel – eine blosse Geste, die letztlich nur der Verschleierung des hartnäckigen Irredentismus Ägyptens und seiner mangelnden Bereitschaft, einen echten Frieden zu akzeptieren, diente, wie die im Brief formulierten umfassenden Vorbehalte und Vorbedingungen zeigen. Die entscheidenden Sätze über einen möglichen „Friedensvertrag mit Israel“ waren in Ägypten bezeichnenderweise weder in der Presse zu lesen noch im Rundfunk zu hören. Ausserdem lehnte Ägypten direkte Verhandlungen mit dem jüdischen Staat ab. Israel versuchte zwar, Jarrings schwierige Mission wenigstens indirekt in ein Gespräch zu verwandeln, indem es seine Briefe nicht an Jarring, sondern an die ägyptische Regierung richtete, doch Ägypten weigerte sich, darauf einzugehen. Unmittelbar nach dem Brief an Jarring wandte sich Ägyptens neuer Präsident Anwar el-Sadat an die Versammlung des Palästinensischen Nationalrates in Kairo und versprach der PLO seine Unterstützung „bis zum Sieg“ und erklärte, dass Ägypten die Resolution 242 nicht akzeptiert. Fünf Tage, nachdem Sadat seine Bereitschaft zum „Frieden“ mit Israel bekundet hatte, schrieb Mohammed Heikal, der Herausgeber des halboffiziellen Blattes Al-Ahram, ein Vertrauter Sadats: „In diesem Stadium hat jegliche arabische Politik nur zwei Ziele. Das erste ist die Auslöschung aller Spuren der Aggression von 1967 durch den Rückzug Israels aus sämtlichen besetzten Gebieten. Das zweite Ziel ist die Auslöschung aller Spuren der Aggression von 1948 durch die Auslöschung des Staates Israel selbst.“ Nach dem Scheitern der Jarring-Mission unternahmen die Vereinigten Staaten einen weiteren Schlichtungsversuch. Sie schlugen ein israelisch-ägyptisches Interimsabkommen vor, das den teilweisen Rückzug Israels aus dem Gebiet des Suezkanals und gleichzeitig die Öffnung der Wasserstrasse für den Schiffsverkehr vorsah. Israel war ohne Vorbedingungen zu Verhandlungen bereit. Sadat verlangte jedoch, dass Israel sich – als Teil des Interimsabkommens – bereit erkläre, letztlich doch hinter die alten Grenzen von 1967 zurückzuweichen. Damit wollte er im Grunde eine Vorausgarantie im Blick auf das Ergebnis der anvisierten „Verhandlungen“ erzwingen.
  • 22.2.1971: Arnon Grunberg (auch Arnon Grünberg) geboren in Amsterdam, niederländischer Autor, der einen Teil seiner Bücher unter dem Pseudonym Marek van der Jagt publizierte; er lebt seit 1995 in New York; er besuchte zunächst die Amsterdamer Montessori-Schule, dann das Vossius-Gymnasium in Amsterdam; von diesem wurde er mit 17 als „asoziales Element“ verwiesen, und er beendete daher seine Schullaufbahn; er gründete seinen eigenen Verlag "Kasimir"; 1994 erschien Blauer Montag, ein internationaler Bestseller; sein nächstes Buch war Statisten, und 1998 publizierte er De heilige Antonio; im Jahr 2000 erschien Phantomschmerz, womit Grünberg den AKO-Preis gewann, einen der wichtigsten literarischen Preise in den Niederlanden; unter dem Pseudonym Marek van der Jagt veröffentlichte er zwei Romane; Amour Fou gewann den Aspekte-Preis; 2002 empfing er in Deutschland den NRW-Literatur-Preis für sein Werk; 2003 wurde Der Vogel ist krank veröffentlicht; mit diesem Buch erhielt er zum zweiten Mal den AKO-Preis; 2004 erschien De joodse messias; für sein Buch Tirza (2006) wurde er zum zweiten Mal mit dem wichtigsten Preis aus Belgien ausgezeichnet, De Gouden Uil; das Werk von Arnon Grünberg ist in zwanzig Sprachen übersetzt worden; er ist auch ein bekannter Kolumnist, Essayist und Blogger und schreibt für zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften
  • 7. März 1971: Rachel Weisz in London geboren, britisch-jüdische Schauspielerin und Oscar-Preisträgerin (als beste Nebendarstellerin, 2006); ihre Eltern flohen in den späten 1930er Jahren aus Wien und Ungarn nach England vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten; ihr Vater war der ungarische Erfinder Georg Weisz und ihre Mutter die Wiener Psychotherapeutin Edith Weisz; Rachel Weisz studierte zunächst auf Wunsch ihrer Eltern Anglistik und Literatur an der Universität Cambridge, obwohl sie schon als Kind unbedingt Schauspielerin werden wollte; ihr bisher grösster Erfolg ist die weibliche Hauptrolle in Fernando Meirelles Politthriller „Der ewige Gärtner“, in dem sie an der Seite von Ralph Fiennes agiert
  • 3. Mai 1971: Erich Honecker wird Walter Ulbrichts Nachfolger als SED-Chef.
  • 26. Mai 1971: Matt Stone (Matthew Richard Stone) in Houston, Texas, geboren, US-amerikanischer Schauspieler, Drehbuchautor, Produzent und Regisseur; er ist bekannt als Schöpfer der Zeichentrick-Fernsehserie South Park, die er zusammen mit seinem Freund Trey Parker produziert; er ging in Littleton (Colorado), einem Vorort von Denver, zur High School; später studierte er an der University of Colorado in Boulder Film und Mathematik; dort lernte er Trey Parker kennen; beide verbrachten viel Zeit mit ihrem ersten grossen Film, Cannibal! The Musical, weswegen Parker keinen College-Abschluss erreichte; Stone hingegen schloss erfolgreich sein Mathematik-Studium ab; im Jahre 1996 gründete er zusammen mit Trey Parker die Band DVDA; in der Band ist er als Schlagzeuger tätig und spielte zusammen mit den anderen Bandmitgliedern viele Musikstücke ein, die in bekannten Werken wie Orgazmo oder Hier kommt Bush! sowie in der Fernsehserie South Park Verwendung fanden; berühmt wurde Matt Stone durch die erstmals 1997 gesendete und mit Preisen ausgezeichnete US-Zeichentrickserie South Park, die er zusammen mit Trey Parker kreierte; in South Park wurde der Charakter Kyle Broflovski Matt Stone nachempfunden; weitere Projekte in Zusammenarbeit mit Parker sind mehrere Spielfilme, u. a. die Polit-Satire Team America: World Police" und die Fernsehserie That's my Bush! (Hier kommt Bush!); Stones und Parkers satirische Arbeiten zeichnen sich durch das Brechen von Tabus und den Verzicht auf politische Korrektheit aus; neben Persönlichkeiten aus Politik und Showbusiness werden religiöse Figuren und Randgruppen oder Minderheiten der USA erbarmungslos verspottet; am 20. April 2010 erhielten Matt Stone und Trey Parker laut CNN von der US-amerikanischen, radikalislamischen Organisation Revolution Islam eine Morddrohung, da sie den Propheten Mohammed in einer Episode von South Park in einem Chicago Bears-Bärenmaskottchenkostüm darstellten; da von der Organisation mehrere Morde ausgingen, wird diese Drohung sehr ernst genommen
  • 28. Mai 1971: Istanbul. Der israelische Konsul Efraim Elrom getötet. Die Türkische Befreiungsarmee übernahm die Verantwortung für das Attentat.
  • 2.6.1971: Die erste Jumbo-Maschine der El Al trifft auf dem Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv ein.
  • 7. Juli 1971: Walter Scheel reist als erster deutscher Aussenminister nach Israel
  • 21. Juli 1971: Charlotte Gainsbourg in London geboren (aufgewachsen ist sie allerdings in Paris), französische Schauspielerin (seit ihrem 14. Lebensjahr) und Popsängerin; sie entstammt der Ehe des französischen Sängers und Komponisten Serge Gainsbourg mit der britischen Schauspielerin und Sängerin Jane Birkin; sie hat zwei Halbschwestern, die Fotografin Kate Barry und die Schauspielerin Lou Doillon; Charlotte Gainsbourg lebt mit dem französischen Schauspieler und Regisseur Yvan Attal zusammen, mit dem sie zwei Kinder hat; sie ist ein Patenkind des verstorbenen Yul Brynner
  • 28.8.1971: Joann Sfar in Nizza geboren, französischer Comiczeichner; er studierte Philosophie in Nizza und erlangte darin einen Magisterabschluss, bevor er an der École des Beaux-Arts (ENSBA) in Paris Kunst studierte; er arbeitet mit anderen Comiczeichnern wie Tronchet und Emmanuel Guibert in einem gemeinsamen Atelier und ist Zeichner und Szenarist einer Vielzahl von Comicserien für Kinder und erwachsenes Publikum; in "Die Katze des Rabbiners" thematisiert Sfar, selbst Jude (sein Vater Sefarde, sein Grossvater stammt aus Polen), das Judentum im Maghreb, die Hauptfigur, eben eine Katze, widmet sich darin auf liebenswerte und geistreiche Art den zentralen Fragen des Judentums und verwickelt ihren Besitzer – im Stil ganz den talmudischen Pilpul-Diskussionen nachgeahmt – in aberwitzige Dispute; als Zeichner wird Sfar wegen seines fast skizzenhaft nervösen, virtuosen Striches geschätzt; am Festival International de la Bande Dessinée d'Angoulême wurde er 1998 mit dem Prix René Goscinny für das Album La Fille du professeur ausgezeichnet; ebenfalls in Angoulême gewann er 2002 für sein Lebenswerk den Grand Prix de la Ville d'Angoulême; 2004 erhielt er den Max-und-Moritz-Preis als "Bester Szenarist" beim Internationalen Comic-Salon Erlangen; - Serien/Einzeltitel: Donjon (Joann Sfar/Lewis Trondheim); Donjon Parade (Joann Sfar/Manu Larcenet); Die Potamoks (Joann Sfar/José Luis Munuera); Merlin (Joann Sfar/José Luis Munuera); Die Katze des Rabbiners; Professor Bell; Schwarze Oliven (Les Olives Noires); Die kleine Welt des Golem; Pascin; Socrate, le demi-chien (Joann Sfar/Christophe Blain); Sardine de l'espace (Emmanuel Guibert/Joann Sfar); Le Minuscule Mousquetaire; Petit Vampire; Grand Vampire; Klezmer
  • 13.10.1971: Sacha Baron Cohen (Sacha Noam Baron Cohen) geboren in Hammersmith, London, englischer Komiker und Schauspieler, der besonders für die durch ihn verkörperten Charaktere Ali G. (ein junglist-hip hop gangsta wannabe from Staines, England), Borat (kasachischer Reporter) und Bruno/Brüno (greller Modereporter, aus Österreich und schwul) bekannt ist, heftig umstritten als rassistisch, antisemitisch und "unkorrekt"
  • Oktober 1971: Esther Vilars provokantes Buch „Der dressierte Mann“ erscheint
  • 29. Oktober 1971: Winona Ryder geboren in Winona/Minnesota, USA, eigentlicher Name: Winona Laura Horowitz, US-amerikanische Schauspielerin. Winona Ryder wuchs seit dem Jahr 1975 in einer Kommune in der Nähe von Mendocino in Kalifornien auf. Sie hat einen Bruder Yuri (geb. 1976), der seinen Vornamen nach Juri Gagarin bekommen hat, sowie eine Halbschwester Sunyata (geb. 1968) und einen Halbbruder Jubal (geb. 1970) aus der ersten Ehe ihrer Mutter Cindy. Die Eltern, Cindy und Michael Horowitz, waren in der Hippiebewegung aktiv. Timothy Leary war ihr Patenonkel.
  • 3. November 1971: aufschlussreiches Gespräch des amerikanischen Präsidenten Richard Nixon im Weissen Haus über Literatur, Juden und den Nutzen des Antisemitismus

Bücher

  • Yehuda Leo Bohrer, The History of the Jewish Rural Communities in the Bodensee Area of Germany 1655-1809, New York 1971
  • Ch. Albeck, Einführung in die Mischna, Berlin 1971
  • I. Gruenwald, A Preliminary Critical Edition of Sefer Yezira, in: Israel Oriental Studies, 1971 (S. 132-177)
  • Ch. B. Chavel, Commentary on the Torah by Ramban, New York 1971 (Genesiskommentar)
  • Otzar Mefarshei Hatalmud, Jerusalem 1971 ff. (Sammlung von Talmudkommentaren; keine wörtliche Wiedergabe, Hauptgewicht auf Autoren nach 1600)
  • B. Kosovsky, Thesaurus "Sifrei". Concordantiae verborum quae in "Sifrei" Numeri et Deuteronomium reperiuntur, 5 Bde., Jerusalem 1971-1974
  • Encyclopaedia Judaica, englischsprachige Kulturenzyklopädie in 16 Bänden, die versucht, das gesamte bekannte Wissen zum Judentum darzustellen, publiziert ab 1971 (Jerusalem: Keter; New York: Macmillan); sie geht zurück auf die deutsche Encyclopaedia Judaica (1928-1934, Berlin: Eschkol, hrsg. Nahum Goldmann), deren Erscheinen nach nur zehn von 15 deutschsprachigen (A-Lyra) und zwei hebräischen Bänden in Folge der Machtergreifung der Nationalsozialisten eingestellt werden musste
  • Encyclopedia of Zionism and Israel, New York 1971
  • Johann Maier, Geschichte der jüdischen Religion, Berlin 1971
  • David Ben-Gurion: Erinnerung und Vermächtnis, 1971
  • Renée Neher-Bernheim, Histoire Juive, faits et documents de la Renaissance à nos Jours, Paris 1971
  • J. G. Bunge, Untersuchungen zum zweiten Makkabäerbuch, Bonn 1971
  • B. Noack, Spätjudentum und Heilsgeschichte, Stuttgart 1971
  • Chanoch Albeck, Einführung in die Mischna, Berlin-New York 1971
  • J. Neusner, The Rabbinic Traditions about the Pharisees before 70, 3 Bände, Leiden 1971
  • E. M. Meyers, Jewish Ossuaries: Reburial and Rebirth, Rom 1971
  • Z. M. Dor, The Teachings of Eretz Israel in Babylon, Tel Aviv 1971 (hebräisch)
  • M. B. Lerner, The book of Ruth in aggadic literature and Midrash Ruth Rabba, Jerusalem 1971 (hebräisch)
  • O. Loretz, Studien zur althebräischen Poesie. I. Das althebräische Liebeslied, Kevelaer/Neukirchen 1971
  • P. W. Skehan, Studies in Israelite Poetry and Wisdom, Washington 1971
  • N. H. Ridderboos, Die Psalmen: Stilistische Verfahren und Aufbau, Berlin 1971
  • L. Rost, Einleitung in die alttestamentlichen Apokryphen und Pseudepigraphen einschliesslich der grossen Qumran-Handschriften, Heidelberg 1971
  • J. A. Fitzmyer, The Genesis Apocryphon of Qumran Cave I. A Commentary, Rom, 2. Aufl. 1971
  • J. P. M. van der Ploeg, A. S. van der Woude, Le Targum de Job de la Grotte XI de Qumran, Leiden 1971
  • Michael Friedländer, Die Jüdische Religion, Basel 1971
  • Paul Arnsberg, Die jüdischen Gemeinden in Hessen. Anfang, Untergang, Neubeginn, 2 Bände, Frankfurt a. M. 1971
  • Paul Horn, Naftali Sonn, The History of the Jews in Fulda: A Memorial Book, Jerusalem 1971
  • Werner Mosse, Deutsches Judentum 1916-1923, 1971
  • Max M. Sinasohn, Die Berliner Privatsynagogen und ihre Rabbiner 1671-1971, Jerusalem 1971
  • Hugo Gold, Geschichte der Juden in Österreich. Ein Gedenkbuch, Tel Aviv 1971
  • Mozes Heiman Gans, Memorboek. Platenatlas van het leven der Joden in Nederland van de Middeleeuwen tot 1940, Baarn 1971
  • Isaac M. Fein, The Making of an American Jewish Community: The History of Baltimore Jewry from 1773 to 1920, Philadelphia 1971
  • D. Jarden (Hrsg.), The Liturgical Poetry of Rabbi Solomon ibn Gabirol, 2 Bände, Jerusalem 1971-1972 (hebr.)

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