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Wohltätigkeit

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Wohltätigkeit (veraltend: Mildtätigkeit) ist das Wirken Einzelner oder von Organisationen zu Gunsten Bedürftiger durch „milde Gaben“ (Almosen, Geschenke, Spenden). Sie gilt seit alters als besondere Tugend vieler Religionen. Im Christentum, im Judentum, im Buddhismus und im Islam wird dies beispielsweise vom Einzelnen erwartet. Sie wird auch durch Zuwendungen an Hilfsorganisationen gewährleistet.

Formen

Spenden spielen neben der staatlichen Fürsorge (Sozialstaat) eine wichtige Rolle. Demselben Zweck dienen der Verkauf von Wohlfahrtsbriefmarken, Erbschaftsverfügungen oder die Einstellung von Gerichtsverfahren durch Zahlung eines Betrages an die Wohlfahrtsorganisationen durch die Staatsanwaltschaft.

In Deutschland werden Spenden unter gewissen Voraussetzungen einkommensteuerlich begünstigt. Hier bestehen zahlreiche organisierte Verbände mit besonderen oder allgemeinen Zielen der Wohltätigkeit. Deutschlands größte Organisation auf dem Gebiet der Wohltätigkeit ist die kirchliche Organisation Brot für die Welt, die Entwicklungshilfe leistet. Dabei hat es sich seit Elly Heuss-Knapp für die First Lady der Bundesrepublik eingebürgert, sich bei Wohlfahrtsorganisationen zu engagieren. Christiane Herzog, die Frau des ehemaligen deutschen Bundespräsidenten Roman Herzog, engagierte sich beispielsweise in der Christiane-Herzog-Stiftung für Mukoviszidose-Kranke. Weitere prominente Wohltäterinnen auf Benefiz-Galas in Deutschland sind Ute-Henriette Ohoven (Gala-Diners) und Johanna Haerting-Toger (Kinderhilfe Europa). Ohoven gerät jedoch wegen der Veruntreuung von Spendengeldern immer wieder in die öffentliche Kritik.

In den Vereinigten Staaten besteht ein hochentwickeltes System der Wohltätigkeit.[1][2][3]

In vielen Gesellschaften war und ist die Wohltätigkeit einzelner die einzige Form praktischer Milderung der Armut.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Petra Krimphove: Philanthropen im Aufbruch. Ein deutsch-amerikanischer Vergleich, Wien 2010.
  2. Frank Adloff: Philanthropisches Handeln. Eine historische Soziologie des Stiftens in Deutschland und den USA, Frankfurt am Main u.a. 2010.
  3. Thomas Adam, Simone Lässig, Gabriele Lingelbach (Hg.): Stifter, Spender und Mäzene. USA und Deutschland im historischen Vergleich, Stuttgart 2009.

Literatur

  • Polman, Linda: Die Mitleidsindustrie. Hinter den Kulissen internationaler Hilfsorganisationen, Campus Verlag, Frankfurt am Main 2010, Gebunden, 267 Seiten, ISBN 359339233X

Links

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