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Synagoge (Kreuzburg)

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Kreuzburger Synagoge

Die Alte Synagoge Kreuzburg war eine Synagoge in Kreuzburg, am südöstlichen Rand der Altstadt, an der Oppelner Straße, Einmündung Promenade.[1]

Der im maurisch-neoromanischen Stil im Jahre 1886 fertiggestellte Sakralbau nach Plänen des Kreisbaumeisters Friedrich wurde durch den Rabbiner Ferdinand Rosenthal am 15. September des gleichen Jahres eingeweiht. [2]

Am 10. November 1938 wurde die Synagoge während der Novemberpogrome von SA-Leuten in Brand gesetzt. Die Feuerwehr schützte nur die angrenzenden Häuser in der Oppelner Straße. Wenige Tage nach dem Brand wurden die verbliebenen Mauern eingerissen, die Mitglieder der jüdischen Gemeinde wurden deportiert.[3] Augenzeuge Ottfried Willhardt sagte dazu: „Im ersten Stock der Synagoge sah ich, wie ein SA-Mann an einem Fenster mit einer Axt hölzerne Gegenstände zerschlug und nach innen in die Flammen warf… Aber die Feuerwehrmänner, auf den Dachfirsten balancierend, bespritzten aus den langen Schläuchen nur die Dächer der angrenzenden Häuser von der Oppelner Straße.“[4]

Literatur

  • Horst Fuhrmann: Die Einweihung der Kreuzburger Synagoge 1886. Oberschlesisches Jahrbuch 7, 1991, S. 157-162

Einzelnachweise

50.97202777777818.218527777778
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