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Synagoge (Fußgönheim)
Die Synagoge in Fußgönheim, einer Ortsgemeinde im Rhein-Pfalz-Kreis in Rheinland-Pfalz, wurde 1842 errichtet. Die profanierte Synagoge an der Hauptstraße 64 (ehemalige Mannheimer Straße) ist ein geschütztes Kulturdenkmal.
Geschichte
Am 19. August 1901 brannte das Gebäude ab, es konnte im folgenden Jahr neu aufgebaut werden.
Ende der 1920er oder Anfang der 1930er Jahre fanden die letzten Gottesdienste in der Synagoge statt, da in der jüdischen Gemeinde kein Minjan (zehn religionsmündige jüdische Männer) mehr zusammenkam.
Die Synagoge wurde 1936 an den Spar- und Darlehensverein (heute Raiffeisenbank) verkauft. 1938 erhielt sie einen Anbau und wurde später zum Getreidelager für die Raiffeisengenossenschaft umgebaut. Bis 1984 wurde das Synagogengebäude als Warenlager genutzt.
Heutige Nutzung
1993 kaufte die Gemeinde die ehemalige Synagoge und renovierte sie in Zusammenarbeit mit einem Förderverein. Seit 1997 wird das ehemalige Synagogengebäude vom Deutschen Kartoffelmuseum genutzt.
Literatur
- Stefan Fischbach, Ingrid Westerhoff: „… und dies ist die Pforte des Himmels“. Synagogen Rheinland-Pfalz und Saarland. Herausgegeben vom Landesamt für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz, Staatliches Konservatoramt des Saarlandes, Synagogue Memorial Jerusalem. Verlag Philipp von Zabern, Mainz 2005, ISBN 3-8053-3313-7, S. 159–160 (Gedenkbuch der Synagogen in Deutschland 2).
Weblinks
- Synagoge in Fußgönheim bei Alemannia Judaica (mit vielen Fotos)
| Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Synagoge (Fußgönheim) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar. |