Jewiki unterstützen. Jewiki, die größte Online-Enzy­klo­pädie zum Judentum.

Helfen Sie Jewiki mit einer kleinen oder auch größeren Spende. Einmalig oder regelmäßig, damit die Zukunft von Jewiki gesichert bleibt ...

Vielen Dank für Ihr Engagement! (→ Spendenkonten)

How to read Jewiki in your desired language · Comment lire Jewiki dans votre langue préférée · Cómo leer Jewiki en su idioma preferido · בשפה הרצויה Jewiki כיצד לקרוא · Как читать Jewiki на предпочитаемом вами языке · كيف تقرأ Jewiki باللغة التي تريدها · Como ler o Jewiki na sua língua preferida

Stadtpalais des Herzogs Friedrich K. F. v. Holstein-Beck

Aus Jewiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Stadtpalais des Herzogs Friedrich K. F. v. Holstein-Beck, Fassade von Schlüter.
rechts ist das herzögliche Stadtpalais am Schlossteich.
Stadtpalais des Herzogs Friedrich K. F. v. Holstein-Beck, Saal mit aufwändigen Stuckarbeiten Schlüters.

Das Stadtpalais des Herzogs Friedrich K. F. v. Holstein-Beck am früheren Königsberger Hinterroßgarten 43a/43b heute ul. Klinitscheskaja 65 in Königsberg, war ein Kulturdenkmal.[1]

Geschichte

Im Jahr 1693 erwarb der Generallieutenant Friedrich Ludwig Herzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Beck diverse Grundstücke. Diese gehörten verschiedenen Personen, darunter der Witwe und den Erben des Hofgerichtsrats Frank, der Witwe des Landrats von Nettelhorst und der Witwe des Christoph Helmich. Zudem erwarb er einige Grundstücke auf dem Hinterroßgarten, darunter den roten und den blauen Krug. Der letztere war dem David Pusch dem Schulzen des Hinterroßgartens, 1560 verliehen.

Das Stadtpalais des Statthalters von Preußen und Gouverneurs von Königsberg Friedrich Ludwig Herzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Beck wurde um 1700 erbaut. Ein zweiachsiger Seitenflügel wurde 1897 abgebrochen. Der eingeschossige Nebenbau aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts diente als Wachgebäude.


Bekannte Gäste des Hauses waren ein deutsche Jurist, Schriftsteller, Übersetzer, preußischer Beamter, Aufklärer und Freimaurer Johann Georg Scheffner, der hier beim Bankdirektor Krüger wohnte.[2][3]

Das herzögliche Stadtpalais war später auch der „Borcksche Garten“[4] auf der östlichen Schloßteichseite.[5][6] Karl Faber (Archivar) (1773–1851), deutscher Historiker, Archivar und Bibliothekar, lobte diesen Garten wegen seines Ausblicks über den Königsberger Schlossteich.[7] Daher ist das Palais auch Motiv alter Gemälde des Königsberger Schlossteichs.

Literatur

  • Adolf Boetticher (Hrsg.): Die Bau- und Kunstdenkmäler der Provinz Ostpreußen. Im Auftrag des Ostpreußischen Provinzial-Landtages. Heft VII. Die Bau- und Kunstdenkmäler in Königsberg. Bernhardt Teichert, Königsberg 1897, OCLC 312871065.
  • Baldur Köster: Königsberg : Architektur aus deutscher Zeit. Im Anhang: Der Kneiphof. Heft VII. Die Bau- und Kunstdenkmäler in Königsberg. Husum Druck-und Verlagsgesellschaft, Husum 2000, OCLC 237377396.
  • Karl Faber: Die Haupt- und Residenzstadt Königsberg in Preußen. Das Merkwürdigste aus der Geschichte. Beschreibung und Chronik der Stadt. Gräfe und Unzer, Königsberg 1840, OCLC 15210624. wiederaufgelegt 1971
  • Georg Dehio; Ernst Gall; Bernhard Schmid: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. [7], Deutschordensland Preußen. Deutscher Kunstverlag, München ; Berlin 1952, OCLC 878777190.

Einzelnachweise

  1. Georg Dehio; Ernst Gall; Bernhard Schmid: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. [7], Deutschordensland Preußen. Deutscher Kunstverlag, München ; Berlin 1952, OCLC 878777190. S. 390.
  2. vgl. Boetticher, S. 142-143: Vorder- und Hinter-Roßgarten
  3. Köster, S. 120.
  4. Es steht an der Stelle des 1693 von Herzog Friedrich K.F. von Holstein-Beck errichteten früheren Stadtpalais, später „Borckscher Garten“. auf ostpreussen.net.
  5. Jahrbuch der Albertus-Universität zu Königsberg/Preußen Band XVI/1966, Dikreiter Verlagsgesellschaft, Göttingen 1966, S. 303 (Veröffentlichung des Göttinger Arbeitskreises)
  6. Richard Armstedt, Richard Fischer:Heimatkunde von Königsberg i. Pr.,W. Koch, 1895, S. 104 "Der Borcksche Garten"
  7. Faber: S. 119: Hinter den v. Borckschen , ehemals Herzog von Holsteinschen Gründen auf dem Hinterroßgarten, gewährt der große am Schloßteich gelegene zur Zeit öffentliche Garten, die vollständigste Übersicht dieser angenehmen Partie, wird aber der Entlegenheit wegen nur sparsam besucht.
Dieser Artikel / Artikelstub / diese Liste wurde in Jewiki verfasst und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. Hauptautor des Artikels (siehe Autorenliste) war Messina. Weitere Artikel, an denen dieser Autor / diese Autorin maßgeblich beteiligt war: 304 Artikel (davon 102 in Jewiki angelegt und 202 aus Wikipedia übernommen). Bitte beachten Sie die Hinweise auf der Seite Jewiki:Statistik.