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Simon-Dubnow-Institut

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Das Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur (vollständig: Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur e.V. an der Universität Leipzig, kurz meist nur Simon-Dubnow-Institut) ist ein An-Institut an der Universität Leipzig zur Erforschung der „jüdischen Lebenswelten vornehmlich in Mittel-, Ostmittel-, Ost- und Südosteuropa“.

Das Institut wurde 1995 aufgrund eines Beschlußes des Sächsischen Landtages gegründet und ist als eingetragener Verein organisiert; seit 1999 ist der Historiker Dan Diner Leiter des Instituts. Dan Diner ist zugleich Professor für jüdische Geschichte und Kultur an der Universität Leipzig. Das Institut ist nach dem russisch-jüdischen Historiker Simon Dubnow (1860–1941) benannt. Die Finanzierung des Instituts erfolgt durch das Land Sachsen.

Das Simon-Dubnow-Institut verfügt über rund 17 Mitarbeiter, 12 Doktoranden, elf weitere Mitarbeiter und knapp zehn Gäste.[1]. Die Bibliothek des Insituts verfügt über rund 16.000 Bände und 170 Periodika[2].

Die Arbeit des Institut orientiert sich an drei Forschungsansätzen:

  • an einer „methodisch erneuerten Politik- und Diplomatiegeschichte“
  • am Ansatz einer „Migrations- und Wissenschaftsgeschichte“
  • am Ansatz der klassischen der Geistes- und Ideengeschichte.

Es unterhält Kooperationen zu wissenchaftlichen Einrichtungen in Israel, den USA, Großbritannien, Polen, Frankreich, Österreich und Deutschland. Das Institut verfügt über mehrere Publikationsreihen, etwa eine eigene Schriftenreihe mit bisher (2012) 16 Bänden mit monografischen Arbeiten[3] und ein Jahrbuch.[4]

Literatur

  • Hans-Joachim Hahn, Eva Bormann, Nicolas Berg: Simon-Dubnow-Institut für Jüdische Geschichte und Kultur an der Universität Leipzig, Simon-Dubnow-Institut für Jüdische Geschichte und Kultur, Leipzig 2008 (48 Seiten).

Weblinks

Einzelnachweise

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Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Simon-Dubnow-Institut aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.