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Pinchas Kohn
Pinchas Kohn (geb. 27. Februar 1867 in Kleinerdlingen; gest. 2. Juli 1941 in Jerusalem - Jahrzeit am 7. Tamus) war der letzte Rabbiner in Ansbach und des Distriktsrabbinats Wallerstein. Er stammte von der in Süddeutschland ansässigen Rabbinerfamilie Kohn-Rappoport ab. Zudem war er Direktor der World Agudath Israel.
Leben
Er wurde als Sohn des Rabbiners Mordechai Michael Kohn (1826–1888) geboren. Er lernte bei seinem Großvater mütterlicherseits Rabbiner David Weisskopf. Sein Großvater ordinierte ihn bereits bei seiner Bar Mitzwa zum Rabbiner. Später lernte er in der Jeshiva des Rabbiner Selig Auerbach und wurde Rabbiner in Mannheim. Im Jahre 1893 wurde er Rabbiner zu Ansbach. Er verehrte Esriel und Hirsch Hildesheimer sowie Samson Raphael Hirsch. Er war der Herausgeber der Jüdischen Monatshefte [1], die er zusammen mit Salomon Breuer herausgab. Er verschaffte den Chassidim eine politische Organisation. Zudem gründete er einen Rabbinerverband und gab die jiddische Tageszeitung Doss Yiddische Vort heraus. 1939 konnte er über London nach Palästina flüchten. Seine Beerdigung in Palästina wurde von den Rabbinern Yitzchok Zev Soloveitchik und Abraham Mordechai Alter geleitet.
Einzelnachweise
Weblinks
- [1], Social and Political History of the Jews in Poland
- [2], Weisskop Family of Guenzenhausen Family Tree
- [3], Brief biography - Pinchas Kohn
- [4], Pinchas Kohn Memoirs - First World War (Hebrew)
- [5], Founding the Aguda - Warsaw 1914 - 1918
- [6], Kleinerdlingen - Google maps
- [7], Agudat Israel: Interwar Poland (Gershon Bacon)
- [8], Archive of German Jewish publications. This includes a full set of Nachalas Tzvi which contains numerous articles by Rabbi Pinchas Kohn, mostly attributed to 'P.K.'
- [9], Wallerstein Jewish Cemetery - Unscaled Map
- [10], Memoirs of Ludwig Haas
- [11], Article on the Agudah by Pinchas Kohn, 1931
- [12], website of the Ansbach synagogue
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kohn, Pinchas |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Rabbiner in Ansbach und des Distriktsrabbinats Wallerstein |
| GEBURTSDATUM | 27. Februar 1867 |
| GEBURTSORT | Kleinerdlingen |
| STERBEDATUM | 2. Juli 1941 |
| STERBEORT | Jerusalem |
| Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Pinchas Kohn aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar. |