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Paul Arnsberg

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Paul Arnsberg (geb. 1899 in Frankfurt am Main; gest. 1978 ebenda) war ein deutsch-jüdischer Schriftsteller, Historiker und Journalist.

Leben

Arnsberg war der Sohn des Kaufmanns Albert Arnsberg und der Recha geb. Rapp. Er war promovierter Jurist und seit 1924 Vorstandsmitglied der Zionistischen Vereinigung für Deutschland. Er war Redakteur des Jüdischen Familienblatts für Wissenschaft, Kunst und Literatur und der Zionistischen Nachrichten. Arnsberg wurde 1933 aus dem Staatsdienst entlassen und emigrierte nach Palästina.

Im Jahr 1958 kehrte er nach Deutschland zurück. Von 1966 bis 1973 war er Mitglied im Zentralrat der Juden in Deutschland.

Er veröffentlichte u.a. Bücher über die „Die jüdischen Gemeinden in Hessen“ und „Die Geschichte der Frankfurter Juden seit der Französischen Revolution“.

Ehrungen

Im Jahr 1963 wurde Paul Arnsberg – der für den Rheinischer Merkur schrieb – der Theodor-Wolff-Preis der deutschen Zeitungen zuerkannt.[1] 1975 erhielt er für seine publizistischen Leistungen die Ehrenplakette Frankfurts und 1978 die Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main. Der "Paul-Arnsberg-Platz" in Frankfurt am Main wurde nach ihm benannt und dort im Jahr 2011 eine Gedenkstele aufgestellt. 2008 wurde anlässlich des einhundertsten Geburtstag von Rosl Arnsberg von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft der Rosl- und Paul-Arnsberg-Preis für Beiträge zur Erforschung jüdischen Lebens in Frankfurt gestiftet und erstmals an Helga Krohn vergeben.

Literatur

  • Joseph Walk (Hrsg.), Kurzbiographien zur Geschichte der Juden 1918–1945. hrsg. vom Leo Baeck Institute, Jerusalem. München : Saur, 1988 ISBN 3-598-10477-4

Weblinks

Einzelnachweise

Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Paul Arnsberg aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.