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Neue Synagoge (Düsseldorf)
Die Neue Synagoge befindet sich an der Zietenstraße in Düsseldorf-Golzheim.
Geschichte
Im Jahr 1953 wurde, nachdem die Große Synagoge am 10. November 1938 in Brand gesteckt und die Ruine am 29. November desselben Jahres abgebrochen worden war, der Plan entwickelt, eine neue Synagoge zu errichten. Am 7. September 1958 wurde sie in Anwesenheit von Ministerpräsident Franz Meyers eingeweiht. Ihr Architekt war der Frankfurter Hermann Zvi Guttmann, der in der Phase des Wiederaufbaus die Entwürfe für eine Vielzahl von Synagogen lieferte.[1] Die Neue Synagoge, das Gotteshaus einer Einheitsgemeinde, beschreibt in der äußeren Form ein Oval. Sie ist mit einer flachen Kupferhaube bedeckt und an den Außenwänden mit hellen Natursteinplatten bekleidet. Im Innern hat sie geschwungene Wände und „kompakte Formen … mit Rundungen“ und weckt „Reminiszenzen an den geschlossenen, geometrischen Stil der 30er Jahre“.[2] Typisch für die Synagogenarchitektur Guttmanns sind neben den abgerundeten Formen auch große Fensteröffnungen mit vertikaler Betonung und Gliederung, Schriftzüge auf der Hauptfassade und die bauliche Abschirmung eines die Synagoge ergänzenden Gemeindezentrums.
Am 2. Oktober 2000 wurde ein Brandanschlag auf die Synagoge verübt. Täter waren zwei arabischstämmige Jugendliche.[3]
Nach einem Entwurf des Architekturbüros Rhode Kellermann Wawrowsky wurde in den Jahren 2009 und 2010 das Gemeindezentrum, das rückseitig an die Synagoge angebaut ist, einschließlich des Leo-Baeck-Saals großzügig umgebaut und erweitert.
Siehe auch
- Juden in Düsseldorf
- Synagogen in Düsseldorf
- Hubertus-Stift
- Große Synagoge (Düsseldorf)
- Alte Synagoge (Düsseldorf)
- Nelly-Sachs-Haus
Literatur
- Carol Herselle Krinsky: Europas Synagogen. Architektur, Geschichte und Bedeutung. Fourier, Wiesbaden 1997, ISBN 3-925037-89-6. S. 40, 48, 80, 97, 98, 412.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Liste der nach 1945 errichteten Synagogen und Betsäle [1], abgerufen am 23. Oktober 2010
- ↑ Carol Herselle Krinsky: Europas Synagogen. Architektur, Geschichte und Bedeutung, S. 98.
- ↑ Tagesspiegel 7. Dezember 2000
| Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Neue Synagoge (Düsseldorf) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar. |