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Musée de l’Elysée

Aus Jewiki
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PHOTO ELYSEE

(bis 2020 Musée de l’Elysée)

Daten
Ort Lausanne, Schweiz
Art Fotomuseum
Architekt Aires Mateus
Eröffnung 2022
Betreiber Kanton Waadt
Leitung Tatyana Franck, seit 2015
Website elysee.ch

Das Musée de l’Elysée war ein Museum für Fotografie in Lausanne, gegründet von Charles-Henri Favrod als erstes in der Schweiz, das sich ausschliesslich mit fotografischen Bildern befasste. Es befand sich bis September 2020 in einem ehemaligen Herrenhaus, der Campagne de l’Élysée, in Ouchy, mit Blick auf den Genfersee. Von Oktober 2020 bis Juni 2022 ist es vorübergehend geschlossen. Das Fotomuseum zieht in ein neues Gebäude auf dem Areal der ehemaligen Lokomotivhallen des Bahnsteigs 10 in Lausanne um.[1][2] Entworfen wurde der Neubau vom portugiesischen Architekten Aires Mateus. Am 4. November 2021 war die offizielle Schlüsselübergabe. Das Musée de l’Elysée fungiert fortan unter dem Namen PHOTO ELYSEE.[3]

Geschichte

Musée de l'Elysée
Charles-Henri Favrod, Gründer und erster Leiter des Museums, 1998 in der französischen Botschaft Bern von Monica Boirar fotografiert
Datei:Tatyana Franck.jpg
Tatyana Franck, Direktorin von FOTO ELYSEE seit 2015

Das erste Domizil des Musée de l'Elysée wurde 1780–1783 vom Architekten Abraham Fraisse für einen Schweizer Armee-Offizier erbaut. Es ist von einer ausgedehnten parkähnlichen Anlage umgeben. Das Anwesen wurde 1971 von der Schweizerischen Eidgenossenschaft erworben und renoviert. Bis zum Jahr 1985 befand sich in den Räumen des Museums das Kupferstichkabinett des Kantons. Nachdem dieses ins Musée Jenisch in Vevey umgesiedelt werden konnte, erfolgte im Oktober 1985 die Museumsgründung durch Charles-Henri Favrod.[4]

Auf den vier Etagen des Hauses befanden sich acht verschiedene Ausstellungsflächen. In diesen sowohl feste Dauerausstellungen, wie auch wechselnde Themenausstellungen gezeigt wurden. Im Besitz des Musée de l’Elysée befinden sich über 100.000 Original-Fotografien aus dem 19. und 20. Jahrhundert, darunter Aufnahmen von Francis Frith, Robert Capa, John Phillips, Mario Giacomelli und eine einzigartige Sammlung der ersten Farbaufnahmen von Gabriel Lippmann.

Ein Schwerpunkt gilt auch der Präsentation von Schweizer Fotografen, wie Nicolas Bouvier, Adolphe Braun, Ella Maillart oder Hans Steiner. Auch der im Oktober 2014 verstorbenen Fotograf René Burri vermachte seinen fotografischen Nachlass dem Museum.[5] Die in Paris lebende Schweizer Fotografin Sabine Weiss, geboren 1924, bestimmte im Jahr 2017, dass ihr Nachlass nach ihrem Ableben vom Musée de l’Elysée betreut werden soll.[6]

Fotografen der Sammlung (Auswahl)

Historische Fotografien der Sammlung

Abbildungen

Weblinks

 Commons: Musée de l’Elysée – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Elysée: Neues Gebäude. abgerufen am 10. November 2021.
  2. Plateforme 10: Neues Gebäude. abgerufen am 10. November 2021.
  3. Photo Elysée, la nouvelle identité du Musée de l'Elysée. abgerufen am 10. November 2021.
  4. Musée de l’Elysée: Auftrag und Geschichte. In: Webseite des Musée de l’Elyse. Abgerufen am 1. Februar 2021.
  5. Swantje Karich: Fotograf René Burri gestorben – Den Moment zur Dauer verführen. faz.net, 21. Oktober 2014, abgerufen am 29. Januar 2021.
  6. Fotointern: 7. Juli 2017 Der Nachlass von Sabine Weiss geht ans Musée Elysée. fotointern.ch, 7. Juli 2017, abgerufen am 24. April 2020.
46.50982436.6327669
Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Musée de l’Elysée aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.