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Moriz Benedikt (Publizist)

Aus Jewiki
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Moriz Benedikt (geb. 27. Mai 1849 in Kwatschitz bei Ungarisch Hradisch, Mähren, heute Kvačice, Tschechische Republik; gest. 18. März 1920 in Wien) war ein österreichischer Publizist jüdischer Abstammung.

Leben

Moriz Benedikts Eltern waren der aus Holleschau in Mähren stammende Kaufmann Markus Benedikt (1810-1883) und dessen Frau Julie Hertzka (1821-1891). 1872 begann er als Redakteur der „Neuen Freien Presse“ in Wien. Dort wurde er 1880 Mitherausgeber und war von 1908 bis zu seinem Tod Chefredakteur. Er wurde als erster und einziger Journalist von Kaiser Franz Joseph ins Österreichische Herrenhaus berufen.

Er war aufgrund seiner wirtschaftsliberalen Einstellung eine der von Karl Kraus am schärfsten angegriffenen Personen, wodurch sein Name auch heute noch geläufig ist.

Benedikt war verheiratet mit Adele Krohn (* 30. April 1847 in Breslau; † 20. Februar 1935 in Wien)[1], der Tochter des Samuel Moritz Krohn (1810–1864) und der Sophie Silberstein (1818–1900).[2] Das Ehepaar hatte die beiden Söhne Karl († 1905) und Ernst Benedikt (1882–1973). Moriz Benedikt wurde in einem vom Architekten Karl König gestalteten Mausoleum auf dem jüdischen Teil des Wiener Zentralfriedhofs, Gruppe 20, Reihe 1 No. 1a, beigesetzt. Das Mausoleum wurde im Zweiten Weltkrieg bei einem amerikanischen Bombenangriff zerstört.

Literatur

Einzelnachweise

  1. In memoriam Adele Benedikt, in: „Die Österreicherin - Zeitschrift für alle Interessen der Frau“. Bund österreichischer Frauenvereine (Hrsg.), 8. Jg., Nr. 3, März 1935
  2. Ist sie jene Adele Benedikt, die als Übersetzerin des Buches von Jane Welsh Carlyle genannt ist? Briefe an ihre Familie, 1839–1863. Hrsg.: Leonard Huxley. Deutsch von Adele Benedikt. Verlag Paul Zsolnay, Wien 1930

Weblinks