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Michel Elkaïm
Michel Elkaïm
Leben
- tachles, 2. Januar 2024 (Autor: Edgar Bloch):
Hommage an Michel Elkaïm
Die zur JM Jüdische Medien AG gehörende Revue Juive und die Communauté israélite de Lausanne et du canton de Vaud verlieren eine ihrer tragenden Säulen, deren Ausstrahlung weit über die Schweizer Grenzen hinausreicht.
Die Communauté israélite de Lausanne et du Canton de Vaud (CILV) trauert, ebenso wie tachles und die revue juive und so viele jüdische Organisationen. Unser Freund - und ein treuer Mitarbeiter unserer Zeitung - Michel Elkaïm hat uns am vergangenen Schabbat verlassen. Er starb nach einem schweren Sturz am 25. November unweit der Synagoge, als er wie jeden Schabbat auf dem Weg zum Nachmittagsgottesdienst war. Trotz der Behandlung im Krankenhaus erlag er schliesslich seinem Unfall. In Anwesenheit von Haim Korsia, Oberrabbiner von Frankreich, und Pierre-Antoine Hildebrand, Stadtpolizist von Lausanne, wurde er am 1. Januar von einer grossen Menschenmenge, die auf 300 Personen geschätzt wurde, zu seiner letzten Ruhestätte auf dem neuen jüdischen Friedhof in Prilly begleitet. Dort ruht er nun an der Seite seiner zweiten Frau Huguette. Die sehr starke Beteiligung von Glaubensgenossen und Nichtgläubigen drückt die Emotionen aus, die bei der Ehrung empfunden und einhellig geteilt wurden. Die Gemeinde ist traurig über den plötzlichen Verlust dieses gläubigen, dem Judentum treu ergebenen Mannes.
Michel Elkaïm verfügte über eine seltene und wertvolle Eigenschaft, wie Haim Korsia beschrieb: «Er war derjenige, der mit Menschen sprach, die keinerlei Verbindung hatten, ob religiös oder nicht, ob aschkenasisch oder sephardisch, und die manchmal weit vom Judentum und der Synagoge entfernt waren. Er schaffte es, jeden zu verstehen, ohne zu urteilen.