Jewiki unterstützen. Jewiki, die größte Online-Enzy­klo­pädie zum Judentum.

Helfen Sie Jewiki mit einer kleinen oder auch größeren Spende. Einmalig oder regelmäßig, damit die Zukunft von Jewiki gesichert bleibt ...

Vielen Dank für Ihr Engagement! (→ Spendenkonten)

How to read Jewiki in your desired language · Comment lire Jewiki dans votre langue préférée · Cómo leer Jewiki en su idioma preferido · בשפה הרצויה Jewiki כיצד לקרוא · Как читать Jewiki на предпочитаемом вами языке · كيف تقرأ Jewiki باللغة التي تريدها · Como ler o Jewiki na sua língua preferida

Michail Wladimirowitsch Jurowski

Aus Jewiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Michail Wladimirowitsch Jurowski (russisch Михаил Владимирович Юровский; * 25. Dezember 1945 in Moskau) ist ein russischer Dirigent.

Leben

Er ist der Sohn des Komponisten Wladimir Jurowski (1915–1972). Mit 24 Jahren wurde er Assistent von Gennadi Roschdestwenski beim Großen Sinfonieorchester des Staatlichen Rundfunks und Fernsehens in Moskau. Er studierte am Moskauer Konservatorium bei Lew Ginsburg und Alexei Kandinski. Anschließend wirkte er am Stanislawski- und Nemirowitsch-Dantschenko-Musiktheater und am Bolschoi-Theater in Moskau.

Ab 1978 war Jurowski ständiger Gastdirigent an der Komischen Oper Berlin. 1989 wurde er an der Semperoper Dresden engagiert. Seit 1990 lebt er vollständig in Deutschland.

Von 1992 bis 1997 war Michail Jurowski Generalmusikdirektor und Chefdirigent der Nordwestdeutschen Philharmonie in Herford, sodann bis 1999 Generalmusikdirektor des Volkstheaters der Hansestadt Rostock sowie der Norddeutschen Philharmonie am Volkstheater Rostock und zusätzlich zwischen 1998 und 2006 ständiger Gastdirigent beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin.

Danach schloss sich eine ständige Tätigkeit bei bedeutenden Orchestern in Skandinavien (Malmö Sinfonieorchester, Sinfonieorchester Odense, Philharmonische Orchester Kopenhagen) und in Argentinien (Orquesta Filarmónica de Buenos Aires im Teatro Colón) an. 1999–2001 war er Chefdirigent der Oper Leipzig. Michail Jurowski war von 2006 bis Ende 2008 Chefdirigent des WDR Rundfunkorchester Köln, sowie seit 2003 Erster Gastdirigent des Tonkünstler-Orchester Niederösterreich.

Seine Söhne Wladimir (* 1972) und Dmitri (* 1979) sind ebenfalls Dirigenten. Seine Tochter Maria ist Pianistin und Pädagogin.

Literatur

  • Michael Ernst: Michail Jurowski. Dirigent und Kosmopolit. Erinnerungen. Henschel Verlag, Leipzig 2015, ISBN 978-3-89487-781-1.
Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Michail Wladimirowitsch Jurowski aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.