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Michael Wieck

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Michael Wieck (* 19. Juli 1928 in Königsberg) ist ein deutscher Violinist und Autor.

Michael Wieck wurde in Königsberg als Sohn der Musiker Kurt Wieck und Hedwig Wieck-Hulisch geboren. Seine Eltern waren die Begründer des bekannten Königsberger Streichquartetts. Als Kind einer jüdischen Mutter bekam Wieck schon früh die Verfolgung durch den Nationalsozialismus zu spüren. Dennoch gelang es ihm, in Königsberg auch nach der Bombardierung von Königsberg 1944 bis zur Einnahme durch die Rote Armee 1945 zu überleben. Als Deutscher wurde er von den Russen im Konzentrationslager Rothenstein interniert. Erst nach drei Jahren erhielt er mit seinen Eltern eine Ausreisegenehmigung.

Die Familie zog nach Berlin, wo Wieck ein Musikstudium begann. Von 1952 bis 1961 spielte er die erste Violine im RIAS-Sinfonie-Orchester Berlin unter Ferenc Fricsay. Im Kammerorchester Berlin war er zweiter Konzertmeister.

1961 wanderte Wieck mit seiner Familie nach Neuseeland aus und war sieben Jahre lang Senior Lecturer für Violine an der University of Auckland. Nach seiner Rückkehr war er erster Konzertmeister des Stuttgarter Kammerorchesters unter dem Dirigenten Karl Münchinger sowie von 1974 bis zur Pensionierung 1993 Erster Geiger im Radio-Symphonie-Orchester Stuttgart. Zugleich war er Orchestervorstand dieses Orchesters.

Im Jahr 1989 brachte er sein Buch "Zeugnis vom Untergang Königsbergs - Ein Geltungsjude berichtet" heraus, welches von Siegfried Lenz mit einem Vorwort versehen wurde und inzwischen in der achten Auflage erschienen ist. Noch im gleichen Jahr erhielt es die Andreas Gryphius Ehrengabe.

Im Februar 2005 wurde ihm vom Stuttgarter Oberbürgermeister die Otto-Hirsch-Medaille verliehen.

Werke

Weblinks

Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Michael Wieck aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.