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Michael Studemund-Halévy
Michael Studemund-Halévy (* 1948) ist ein deutscher Sprachwissenschaftler, Autor und Übersetzer.
Michael Studemund-Halévy studierte in Bukarest, Lausanne, Lissabon, Perugia und Hamburg Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft, Psycholinguistik, Romanistik, Balkanlinguistik und Orientalistik. Nach Tätigkeit als Verlagslektor, Publizist und Übersetzer arbeitete er als Mitarbeiter am Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) und als Lehrbeauftragter für Judenspanisch an den Universitäten Potsdam, München, Köln und Hamburg. Seine Arbeitsgebiete sind die jüdisch-romanischen Sprachen, sefardische Geschichte, die Geschichte der Marranen in Hamburg sowie hebräische Epigraphie.
Er ist Herausgeber der Reihe „Sefarden in Hamburg“, im wissenschaftlichen Beirat der Zeitschriften „Romanistik in Geschichte und Gegenwart“ und „El Prezente“ sowie Mitherausgeber der Festschriften Wilhelm Giese (Hamburg 1972), Hans-Karl Schneider (Hamburg 1975) und Ina S. Lorenz (Hamburg 2005).
Michael Studemund-Halévy organisierte für das Institut für die Geschichte der deutschen Juden die internationalen sefardischen Fachkongresse „Coming and Going“ (Hamburg 2005), „Rescue out of Reach“. The Fate of the Turkish Jews in Nazi-dominated Europe (Halberstadt 2006), „Lexicologia y Lexicografia Judeoespanolas“ (Hamburg 2008) und „Sefarad an der Donau“ (Wien 2011).
Seine wissenschaftlichen Aufsätze erschienen u.a. in den Fachzeitschriften „Sefarad“, Romanistk in Geschichte und Gegenwart, Aschkenas, Revue des Etudes Juives, Revista de Estudos Judaicos, Miscelánea de Estudios Arabes y Hebraicos, Neue Romania / Judenspanisch, Estudos Orientais, Materia Giudaica, El Prezente, YOD und Menora.
Schriften
- Als Autor
- Language and Psychiatry. Bern 1975
- Bibliographie zum Judenspanischen. Hamburg 1975
- Bibliographie zur Geschichte der Juden in Hamburg. Saur, München/New York 1994, ISBN 3-598-11178-9.
- Betahaim. Sefardische Friedhöfe in Schleswig-Holstein. Mit Jürgen Faust. Glückstadt 1997
- Biographisches Lexikon der Hamburger Sefarden. Christians, Hamburg 2000, ISBN 3-7672-1293-5.
- Zerstört die Erinnerung nicht. Hamburg 2002, 3. Aufl. 2010 (mit Gaby Zürn)
- Entre dos Mundos. Los impresos búlgaros en lengua sefardí, siglos XIX y XX. Barcelona 2007 (mit Gaelle Collin)
- Im Jüdischen Hamburg. Ein Stadtführer von A bis Z. Dölling und Galitz Verlag, Hamburg 2011, ISBN 978-3-937904-97-9.
- Als Herausgeber
- Die Sefarden in Hamburg. Zur Geschichte einer Minderheit. Die Grabinschriften des Portugiesenfriedhofs an der Königstraße in Hamburg. Buske, Hamburg. Band 1. 1994, ISBN 3-87548-048-1. Band 2. 1997, ISBN 3-87548-099-6.
- Kon Bayles i Kantes. Ed. critica. Berlin 2008
- Rinyo o el Amor salvaje. Ed. critica, Barcelona 2010
- Lexicología y lexicografía judeo-españolas. (mit W. Busse), Bern 2011
- Otto Quirin – Hamburger Jüdische Portraits. (mit Ina S. Lorenz), Hamburg 2012
Literatur
- Petra Schellen: Eine sagenhafte Welt. Michael Studemund-Halévy über Judenspanisch. In: www.taz.de vom 12. Februar 2012.
Weblinks
- Literatur von und über Michael Studemund-Halévy im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Veröffentlichungsverzeichnis beim IGdJ
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Studemund-Halévy, Michael |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Sprachwissenschaftler |
| GEBURTSDATUM | 1948 |
| Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Michael Studemund-Halévy aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar. |