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Michael Landon

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Michael Landon

Michael Landon (geb. 31. Oktober 1936 in Forest Hills, Queens, New York, als Eugene Maurice Orowitz; gest. 1. Juli 1991 in Malibu, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler.

Karriere

Landon zeigte in der High School gute Leistungen in der Leichtathletik und erwarb dadurch ein Stipendium für die University of Southern California. Als er nach einer Armverletzung nicht mit dem Sport weitermachen konnte, begann er zunächst, im US-amerikanischen Fernsehen kleinere Rollen zu spielen. Da er seinen Namen für einen Schauspieler unpassend hielt, änderte er ihn in Michael Landon - einen Namen, den er im Telefonbuch von Los Angeles fand.

Seine erste größere Rolle hatte Landon 1957 als Tony Rivers in I Was a Teenage Werewolf (dt: Der Tod hat schwarze Krallen). Ab 1959 spielte Michael Landon 14 Jahre lang die Rolle des Little Joe in der Fernsehserie Bonanza. Nach dem plötzlichen Tod seines Freundes und Schauspielerkollegen Dan Blocker (Hoss Cartwright) im Mai 1972 wurde Bonanza 1973 eingestellt.

Ab 1974 spielte er in der sehr frei an die autobiographische Buchreihe von Laura Ingalls Wilder angelehnte Fernsehserie Unsere kleine Farm mit. Landon war bis zum Ende der Serie 1982 dabei. Für die Serie war er neben seiner Rolle als Familienpatriarch Charles Ingalls auch als Produzent und Drehbuchautor tätig.

Ab 1984 spielte Landon dann in der Fernsehserie Ein Engel auf Erden, bis sein Freund und zweiter Hauptdarsteller Victor French 1989 an Lungenkrebs starb. French und Landon hatten bereits in Unsere kleine Farm zusammen gespielt. Die Idee zu Ein Engel auf Erden hatte Landon, als eines seiner Kinder schwer erkrankte. Als gläubiger Mensch legte er das Gelübde ab, im Falle der Heilung eine Serie zu drehen, in der er zeigen würde, was Gott zu tun in der Lage sei. Bei diesen Serien arbeitete Landon für NBC, wechselte jedoch nach dem Ende von Ein Engel auf Erden nach fast 35 Jahren zu CBS, wo er noch in dem Pilotfilm zu der geplanten Serie Us mitwirkte. Die Serie wurde jedoch nicht mehr verwirklicht, der Pilotfilm war seine letzte Arbeit.

Privatleben

Michael Landon war dreimal verheiratet. Seine erste Frau war Dodie Levy-Fraser, die er 1956 heiratete. Das Paar hatte zwei Söhne: Mark, der aus der ersten Ehe von Levy-Fraser stammte, und Josh, den das Paar 1960 adoptierte. Im Dezember 1962 wurde die Ehe geschieden, und am 12. Januar 1963 heiratete Landon die damals 26jährige Lynn Noe. Die gemeinsame Tochter Leslie Ann war bereits am 10. Oktober 1962 geboren worden. Lynn Noe hatte bereits eine Tochter aus ihrer ersten Ehe, Cheryl, die Landon ebenfalls adoptieren wollte, was ihm allerdings vom leiblichen Vater verweigert wurde. Das Paar hatte drei weitere gemeinsame Kinder: Michael Graham (*1964), Shawna Leigh (*1971) und Christopher Beau (*1975). Landons zweite Ehe wurde im Dezember 1982 geschieden, und Landon heiratete im Februar 1983 Cindy Clerico, die er bei den Dreharbeiten zu der Serie Unsere kleine Farm kennengelernt hatte, bei der sie als Maskenbildnerin tätig war. Aus dieser Ehe gingen zwei Kinder hervor: Jennifer (*1983) und Sean (*1986).

Im April 1991 wurde bei Landon Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert. In seinem letzten Fernsehauftritt am 9. Mai 1991 in der Tonight Show von Johnny Carson gab er sich zuversichtlich, die Krankheit besiegen zu können[1][2], doch der Krebs hatte bereits auf die Leber übergegriffen. Michael Landon starb am 1. Juli 1991 im Alter von 54 Jahren. Er wurde auf dem Hillside Memorial Park Cemetery in Culver City, Kalifornien zu Grabe getragen.[3]

Filmografie (Auswahl)

  • 1956: Das Herz eines Millionärs (These Wilder Years)
  • 1957: Der Tod hat schwarze Krallen (I Was a Teenage Werewolf)
  • 1958: Wild auf Gold (God's Little Acre)
  • 1958: Flammen über Maracaibo (Maracaibo)
  • 1959 bis 1973: Bonanza (Fernsehserie)
  • 1974 bis 1982: Unsere kleine Farm (Fernsehserie)
  • 1976: The Loneliest Runner (Fernsehfilm)
  • 1983: Operation Comeback (Love Is Forever, Fernsehfilm)
  • 1984 bis 1989: Ein Engel auf Erden (Fernsehserie)
  • 1990: Der letzte Flug der Taube (Where Pigeons Go to Die, Fernsehfilm)
  • 1991: Weite Reise (Us, Fernsehfilm)

Trivia

Auszeichnungen

  • 1965: Bronzener Bravo Otto der deutschen Jugendzeitschrift BRAVO
  • 1969: Goldener Bravo Otto

Einzelnachweise

Weblinks

Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Michael Landon aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.