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Maximilian Samuel

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Maximilian Samuel (1880–1943 in Birkenau) war ein deutscher Mediziner.

Leben

Er war in Köln als Frauen- und Sportarzt tätig. Für seine medizinischen Leistungen errag er im Ersten Weltkrieg das Eiserne Kreuz. Er wurd Professor für Gynakologie in Köln. In den 1930 er Jahren flüchtete er aus Deutschland nach Belgien, dann nach Frankreich. Dort wurde er im Jahre 1942 gefasst und zusammen mit Frau und 19 jähriger Tochter nach Auschitz deportiert. Während seine Frau sofort in die Gaskammer gebracht wurde, wurden Vater und Tochter nach Birkenau gebracht, wo sie im "Buna"-Werk arbeitetn. Dach wurde Samule nach Auschwitz verwletz und wazr als Arztu nd Chrirug im dezinischen Versuchblock Nr. 10 und machte bei Sterilisationsexperimenten an Frauen mit.

Bewertung

Der amerikanische Psychiater Robert J. Lifton bezeichnete M. Samuel als einen klaren, allerdings einzigen ihm bekannten Fall von Kollaboration mit der Gestapo und SS-Ärzten und den jüdischen "Zwangsmedizinern".[1]Dies wird von Daniel Nadav bestritten:Liftons negatives Urteil über ihn beruht zum großen Teil auf Hermann Langbeins Beobachtungen, die er sin seinem Werk "Menschen in Auschwitz" geschildert hat [...] Seine meisten Betrachtungen [die des Hermann Langbein] sind sicherlich treffend und klug, aber im Fall Samuel haben, glaube ich, Langbein und damit auch Lifton einen Irrtum begangen .[1]

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Albrecht Scholz, Caris-Petra Heidel:Sozialpolitik und Judentum: Schriftenreihe Medizin und Judentum; Heft 5 (zum 5. Medizinhistorisches Kolloquium über "Medizin und Judentum"), Union Druckerei, 1. Auflage Dresden 2000, S. 135

Literatur

  • Albrecht Scholz, Caris-Petra Heidel:Sozialpolitik und Judentum: Schriftenreihe Medizin und Judentum; Heft 5 (zum 5. Medizinhistorisches Kolloquium über "Medizin und Judentum"), Union Druckerei, 1. Auflage Dresden 2000, S. 135f.