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Martin Magnus
Martin Magnus (geb. 20. April 1884 in Tuchel; gest. 21. März 1943 im KZ Auschwitz) war ein jüdischer Arzt.
Er studierte in Berlin, Freiburg, München und Königsberg. Während des Ersten Weltkrieges arbeitete er als Kriegsassistenzarzt und erhielt das Eiserne Kreuz. Im März 1943 wurden er und seine Ehefrau Else nach Auschwitz deportiert und dort ermordet. Nur der Sohn Gert überlebte den Holocaust, da er mit 16 Jahren von den Eltern nach England geschickt worden war. Er legte sich in England den Namen George Marlow zu, bevor er sich zur englischen Armee meldete. [1]
Einzelnachweise
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Magnus, Martin |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Arzt |
| GEBURTSDATUM | 20. April 1884 |
| GEBURTSORT | Tuchel |
| STERBEDATUM | 21. März 1943 |
| STERBEORT | KZ Auschwitz |
| Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Martin Magnus aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar. |