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Martin Lejeune
Martin Lejeune (* 23. Dezember 1964 in Bitburg) ist ein deutscher Jazzgitarrist (auch Banjo und Mandoline).
Leben und Wirken
Lejeune studierte zunächst klassische Gitarre am Peter-Cornelius-Konservatorium der Stadt Mainz. Nach frühen Erfolgen als Jazzmusiker studierte er in Amsterdam im Hauptfach Jazzgitarre. 1994 kam er nach Frankfurt am Main, wo er seitdem freischaffend als Gitarrist, Komponist, Arrangeur und Pädagoge tätig ist. Mit seiner Gruppe Martin's Horns trat er 2000 beim Deutschen Jazzfestival auf. Mit Ulli Jünemann gründete er 2002 das European Groove Orchestra, dem Christof May, Georg Maus, Thomas Siffling, Ulf Kleiner, Hans Höhn und Golo Michel angehören. Mit seinen Souljazz Dynamiters spielt er Soul Jazz. Lejeune arbeitete auch in Projekten mit Alfred Harth und der hr-Bigband. Er ist auch als Komponist von Theatermusiken hervorgetreten.
Seit 2004 hat er Lehraufträge für computerbasierte Komposition/Audioproduktion und Jazzgitarre an der Hochschule für Musik Mainz.
Auszeichnungen und Preise
2003 wurde Lejeune mit dem Arbeitsstipendium Jazz der Stadt Frankfurt ausgezeichnet, was er zu Arbeitsaufenthalten bei Hermeto Pascoal nutzte. Beim Plopp-Hörspielwettbewerb erhielt die von ihm mit verantwortete Autorenproduktion „Nächster Halt“ (Regie: Ina Kleine-Wiskott) 2003 den Ersten Preis.
Diskographische Hinweise
- Jazzmädchenreport (mit Corinna Danzer; Konnex Records 1999)
- Martin's Horns Alles wird gut (mit Annemarie Roelofs, Thomas Siffling, Jens Hunstein, Dietmar Fuhr, Sebastian Merk; Blue Noises 2001)
- European Groove Orchestra EGO (Rodenstein Records 2003)
Literatur
- Der Frankfurt Sound. Eine Stadt und ihre Jazzgeschichten, Societätsverlag, Frankfurt am Main 2004. ISBN 3-7973-0888-4
Weblinks
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Lejeune, Martin |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Jazzmusiker |
| GEBURTSDATUM | 23. Dezember 1964 |
| GEBURTSORT | Bitburg |
| Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Martin Lejeune aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar. |