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Marjana Gaponenko

Aus Jewiki
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2011 in Frankfurt am Main

Marjana Michailowna Gaponenko (* 6. September 1981 in Odessa) ist eine ukrainische Schriftstellerin, die seit 1996 in deutscher Sprache schreibt.

Leben und Werk

Marjana Gaponenko verbrachte Kindheit und Jugend in Odessa. Nach dem Schulabschluss studierte sie Germanistik an der Universität Odessa und begann Gedichte zu schreiben und zu veröffentlichen. In Deutschland wurde sie zunächst von Erik Martin durch Veröffentlichungen in der Literaturzeitschrift Muschelhaufen gefördert und einem größeren Leserkreis bekannt. 2000 debütierte sie mit dem Gedichtband Wie tränenlose Ritter, 2010 erschien der erste Roman, Annuschka Blume, beim Residenz Verlag. Gedichte wurden ins Englische, Französische, Italienische, Polnische, Rumänische und Türkische übersetzt. Sie ist Mitglied des Autorenforums Der Goldene Fisch[1].

In ihrem Roman Wer ist Martha? (2012) verbringen zwei alte Männer ihre letzten Tage in einem noblen Wiener Hotel und warten auf den Tod. „So erstaunlich wie die junge [Autorin]“, schreibt Volker Hage im Spiegel, „ist auch ihr Roman: Jubel über die Schöpfung und ihre Wunder, voll Lebensfreude, auch wenn es um letzte Dinge geht“.[2]

Nach jeweils zweijährigen Aufenthalten in Krakau und Dublin lebt Marjana Gaponenko in Mainz und Krakau.

Einzeltitel

Beim Erlanger Poetenfest 2012
Autograph

Anthologien und Literaturzeitschriften (Auswahl)

  • Theo Breuer (Hg.): NordWestSüdOst. Gedichte von Zeitgenossen, 2003.
  • Daniela Egger (Hg.): Austern im Schnee und andere Sommergeschichten. Eine literarische Landkarte von Lech und Zürs. 2008.
  • Shafiq Naz (Hg.): Der deutsche Lyrikkalender. Jeder Tag ein Gedicht, 2009.
  • Christoph Buchwald und Uljana Wolf (Hg.): Jahrbuch der Lyrik, 2009.
  • Axel Kutsch (Hg.): Versnetze, Versnetze_zwei, Versnetze_drei. Deutschsprachige Lyrik, 2008, 2009, 2010.

Auszeichnungen

Literatur

  • Sabine Berking: Kein unbeschriebenes Blatt. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 20. April 2010
  • Friedhelm Schmitz: Perpetuum mobile. Warum nur? In: Muschelhaufen. Jahresschrift, Band 44, Viersen 2004, S. 194

Einzelnachweise

Weblinks

 Commons: Marjana Gaponenko – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Marjana Gaponenko aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.