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Ludwig Fränkel (Gynäkologe)

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Ludwig Fränkel (23. April 1870 in Leobschütz/Oberschlesien–10. Juli 1951 in Bad Ischl/Österreich) war ein deutscher Mediziner.

Leben

Er wurde als Sohn einer jüdischen Fabrikantenfamilie geboren. Von 1888 bis 1893 studierte er in Würzburg, Berlin, Greifswald, München und Freiburg i. B. Medizin. Er war Assistent bei Paul Grawitz (1850-1932), einem Greifswalder Pathologen. Dort wurde er mit Arbeiten zur Histologie des Chorionepithelioms bekannt. Bei Alfred Hegar (1830-1914) in Freiburg, sowie bei Wilhelm Alexander Freund (1833-1917) in Straßburg und bei Martin Saenger (1853-1903) in München zum Frauenarzt ausgebildet. In Straßburg lernte Fränkel bei Wilhelm Alexander Freund (1833-1917) auch soziale Fragen seines zukünftigen Spezialgebietes kennen. 1923 veröffentlichte er Aufklärung der endokrinen Funktion des Corpus luteum im Tierexperiment. 1928 publizierte er Soziale Geburtshilfe und Gynäkologie. 1932 publizierte er Die Empfängnisverhütung. 1933 verlor er in Deutschland seinen Beruf und flüchtete er nach Modevideo. Er verstarb in Bad Ischl.


Werke

  • Aufklärung der endokrinen Funktion des Corpus luteum im Tierexperiment.
  • Soziale Geburtshilfe und Gynäkologie.
  • Die Empfängnisverhütung
  • Handbuch für die Erkenntnis und Heilung der Kinderkrankheiten. Förstner, Berlin 1838.

Literatur

  • Albrecht Scholz, Caris-Petra Heidel:Sozialpolitik und Judentum: Schriftenreihe Medizin und Judentum; Heft 5 (zum 5. Medizinhistorisches Kolloquium über "Medizin und Judentum"), Union Druckerei, 1. Auflage Dresden 2000, S. 71-72.