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Liste der Stolpersteine in Stralsund
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Die Liste der Stolpersteine in Stralsund führt die erstmals von Gunter Demnig verlegten Stolpersteine in Stralsund auf. Bis Mai 2011 waren 52 Stolpersteine verlegt worden[1].
Die Familiennamen sind in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt.
| Straße Nr. | Name | Inschrift | Foto | Informationen | Anmerkungen | Haus |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Ossenreyerstraße 53 | Margarete Blach | Hier wohnte Margarete Blach Jg. 1876 deportiert 1940 Piaski ermordet 30.7.1940 |
verlegt im Jahr 2014 | |||
| Alter Markt 1–3 | Karl Böhm | Hier wohnte Karl Böhm Jg. 1879 deportiert 1940 ermordet in Piasky |
Karl Böhm war Kaufmann in Stralsund[1] Der auch mit Kurzwaren handelnde Kaufmann wurde auch „Puschenböhm“ genannt[2] Er wurde am 16. Februar 1879 geboren; am 12./13. Februar 1940 nach Piaski deportiert, starb er am 30. Juli 1940[3] | Verlegt am: 25. August 2006. Der Stolperstein gehörte zu den ersten vier in Stralsund verlegten[1]. |
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| Ossenreyerstraße 21/22 | Ilse Cohn, geb. Joseph | Hier wohnte Ilse Cohn geb. Joseph Jg. 1902 deportiert 1943 ermordet in Auschwitz |
Ilse Cohn war Kauffrau in Stralsund und verheiratet mit Fritz Cohn[1]. Sie wurde 1943 zusammen mit ihrem Mann in Frankfurt am Main verhaftet und deportiert[4]. | Verlegt am: 25. August 2006. Der Stolperstein gehörte zu den ersten vier in Stralsund verlegten[1]. |
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| Ossenreyerstraße 21/22 | Fritz Cohn | Hier wohnte Fritz Cohn Jg. 1899 deportiert 1943 ermordet in Auschwitz |
Fritz Cohn war verheiratet mit Ilse Cohn[1]. Er war 1936 Vorsteher der Synagoge[5]. Er wurde 1943 zusammen mit seiner Frau in Frankfurt am Main verhaftet und deportiert[4]. | Verlegt am: 25. August 2006. Der Stolperstein gehörte zu den ersten vier in Stralsund verlegten[1]. |
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| Ossenreyerstraße 21/22 | Hans Cohn | Hier wohnte Hans Cohn Jg. 1928 Flucht 1938 Frankreich USA überlebt |
Hans Cohn wurde noch vor der Reichspogromnacht von seinen Eltern zusammen mit seinem Bruder Bert Crohn nach Frankreich in ein Kinderheim geschickt; in den USA wurde er Soldat und später Dozent an einer Universität; er besuchte Stralsund nach mehr als 60 Jahren Abwesenheit[4]. | |||
| Ossenreyerstraße 21/22 | Bert Cohn | Hier wohnte Bert Cohn Jg. 1930 Flucht 1938 Frankreich USA überlebt |
Bert Cohn wurde noch vor der Reichspogromnacht von seinen Eltern zusammen mit seinem Bruder Hans Crohn nach Frankreich in ein Kinderheim geschickt[4]. | |||
| Frankenstraße 30 | Hermann Fliesswasser | Hier wohnte Hermann Fliesswasser Jg. 1900 deportiert 1942 Auschwitz ermordet 1.9.1942 |
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| Frankenstraße 30 | Cilly Fliesswasser | Hier wohnte Cilly Fliesswasser Jg. 1935 deportiert 1942 ermordet 1942 in Auschwitz |
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| Frankenstraße 30 | Nycha Fliesswasser, geb. Kramkinal | Hier wohnte Nycha Fliesswasser geb. Kramkinal Jg. 1895 deportiert 1942 Auschwitz ermordet 20.9.1942 |
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| Tribseer Straße | Adolph Gerson | Hier wohnte Adolph Gerson Jg. 1872 enteignet 1938 gedemütigt / drangsaliert tot 1938 |
Adolf Gerson war Kaufmann und Kohlenhändler[1]. | Verlegt am: 25. August 2006. Der Stolperstein gehörte zu den ersten vier in Stralsund verlegten[1]. |
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| Tribseer Straße | Natan Gerson | Hier wohnte Natan Gerson Jg. 1920 deportiert Auschwitz ermordet 1942 |
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| Tribseer Straße | Johanna Gerson | Hier wohnte Johanna Gerson Jg. 1885 geb. Kuhnreuter Jg. 1885 deportiert Auschwitz ermordet 1942 |
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| Badenstraße 41 | Anna Guss, geb. Kempler | Hier wohnte Anna Guss geb. Kempler Jg. 1904 deportiert 1940 Piaski ermordet 5.6.1941 |
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| Badenstraße 41 | Ruth Guss | Hier wohnte Ruth Guss Jg. 1936 deportiert 1940 Piaski ermordet 5.6.1941 |
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| Badenstraße 41 | Vera Guss | Hier wohnte Vera Guss Jg. 1932 deportiert 1940 Piaski ermordet 5.6.1941 |
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| Badenstraße 41 | Hirsch Guss | Hier wohnte Hirsch Guss Jg. 1901 deportiert 1940 Piaski ermordet 5.6.1941 |
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| Tribseer Straße | Julius Guttmann | Hier wohnte Julius Guttmann Jg. 1872 deportiert 1942 Piaski ermordet |
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| Tribseer Straße | Johanna Guttmann | Hier wohnte Johanna Guttmann geb. Kiwi Jg. 1873 deportiert 1942 Piaski ermordet |
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| Ossenreyerstraße 53 | Max Joseph | Hier wohnte Max Joseph Jg. 1874 deportiert Sobibor ermordet 23.7.1943 |
verlegt im Jahr 2014 | |||
| Ossenreyerstraße 53 | Charlotte Gertrud Joseph | Hier wohnte Charlotte Gertud Joseph geb. Blach Jg. 1878 deportiert Sobibor ermordet 23.7.1943 |
verlegt im Jahr 2014 | |||
| Langenstraße 69 | Erich Joseph | Hier wohnte Erich Joseph Jg. 1875 deportiert 1940 ermordet 1940 in Piaski |
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| Langenstraße 69 | Clara Bertha Joseph, geb. Heymann | Hier wohnte Clara Bertha Joseph geb. Heymann Jg. 1886 deportiert 1940 Lublin ermordet 15.4.1941 |
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| Langenstraße 69 | Hans Wilhelm Joseph | Hier wohnte Hans Wilhelm Joseph Jg. 1919 Flucht 1939 England überlebt |
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| Mühlenstraße 24 | Max Kotljarski | Max Kotljarski war Schneidermeister; er überlebte Auschwitz[6] und kam nach der Befreiung des Lagers nach Stralsund zurück[7]. | Verlegt am 8. November 2010[8]. | |||
| Ossenreyerstraße 21/22 | Georg Lesser | Hier wohnte Georg Lesser Jg. 1890 deportiert 1942 Riga erschossen 29.10.1942 |
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| Ossenreyerstraße 21/22 | Charlotte Lesser, geb. Cohn | Hier wohnte Charlotte Lesser geb. Cohn Jg. 1897 deportiert 1942 Riga erschossen 29.10.1942 |
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| Ossenreyerstraße 21/22 | Wolfgang Lesser | Hier wohnte Wolfgang Lesser Jg. 1923 Flucht 1938 England überlebt |
siehe Artikel Wolfgang Lesser | |||
| Frankenstraße 43 |
Simon Steinfeld | Hier wohnte Simon Steinfeld Jg. 1884 deportiert 1940 Piaski ermordet 16.3.1941| |
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| Amelie Steinfeld, geb. Pczysucher | Hier wohnte Amelie Steinfeld geb. Pczysucher Jg. 1887 deportiert 1940 Piaski ermordet 7.3.1940| |
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| Ossenreyerstraße 53 | Paula Süssmann | Hier wohnte Paula Süssmann geb. Blach Jg. 1873 deportiert 1940 Piaski ermordet 5.3.1941 |
verlegt im Jahr 2014 | |||
| Ossenreyerstraße 53 | Charlotte Süssmann | Hier wohnte Charlotte Süssmann Jg. 1899 deportiert 1940 Lublin ermordet 17.3.1940 |
verlegt im Jahr 2014 | |||
| Mönchstraße 31 | Edith Quietsch, geb. Gerson | Hier wohnte Edith Quietsch geb. Gerson Jg. 1911 gedemütigt/entrechtet überlebt |
Literatur
- Wolfgang Wilhelmus: Juden in Vorpommern, Beiträge zur Geschichte Mecklenburg-Vorpommern, Band 8, Friedrich-Ebert-Stiftung, Schwerin 2007
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 1,6 1,7 1,8 Stolpersteine in Mecklenburg Vorpommern, http://www.stolpersteine-mv.de/ort/stralsund
- ↑ Ostsee-Zeitung Stralsund, 18. August 2006
- ↑ www.stolpersteine-mv.de zu Karl Böhm
- ↑ 4,0 4,1 4,2 4,3 „Eine Schuld, die nicht die seine ist“, http://journalistontheroad.de/text/eine-schuld-die-nicht-die-seine-ist/
- ↑ Willy Israel Cohn: Kein Recht, nirgends. Tagebuch vom Untergang des Breslauer Judentums, Band I, Seite 351
- ↑ Ostsee-Zeitung Stralsund, 9. November 2010
- ↑ Wolfgang Wilhelmus: Juden in Vorpommern, Beiträge zur Geschichte Mecklenburg-Vorpommern, Band 8, Friedrich-Ebert-Stiftung, Schwerin 2007, Seite 102
- ↑ Ostsee-Zeitung Stralsund, 9. November 2010
Weblinks
Commons: Stolpersteine in Stralsund – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
- stolpersteine.eu
- StralsundWiki - Stolpersteine
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