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Kirchenfenster St-Pierre (Bouvines)
Die Kirchenfenster in der katholischen Pfarrkirche St-Pierre in Bouvines, einer französischen Gemeinde im Département Nord in der Region Hauts-de-France, wurden zwischen 1889 und 1906 geschaffen. Die 21 Bleiglasfenster mit dem Thema der Schlacht bei Bouvines, die im Jahr 1214 stattfand, wurden im Jahr 1973 als Monument historique in die Liste der denkmalgeschützten Objekte (Base Palissy) in Frankreich aufgenommen.[1]
Der Bürgermeister von Bouvines, Félix Dehau, setzte sich für den Bau der Kirche, die in den Jahren 1880 bis 1885 errichtet wurde, und die Herstellung der Fenster ein. Das wichtigste Ereignis in der Geschichte von Bouvines sollte dadurch besonders gewürdigt werden. Die Fenster kosteten fünfmal so viel wie der gesamte Kirchenbau.
Beschreibung
Die acht Meter hohen und 3,20 Meter breiten Kirchenfenster wurden in der Werkstatt der Brüder Charles Champigneulle und Emmanuel Champigneulle nach Kartons von Pierre Fritel geschaffen.
Jedes Fenster ist dreiteilig gegliedert: Am unteren Rand sind die Wappen der an der Schlacht beteiligten Adelsfamilien zu sehen. In der Mitte werden die Vorbereitung und der Verlauf der Schlacht dargestellt und mit einer Textzeile kommentiert. Darüber sind Engel zu sehen. Die Fenster haben einen Rahmen in Form einer neugotischen Architektur.
Fenster 1: Kriegsrat in Valenciennes mit dem französischen König Philipp II.
Fenster 5: Walter III. von Châtillon, der der Felonie verdächtigt wird, sagt zum Kanzler Guérin: „Der König wird heute in mir einen guten Verräter haben.“
Fenster 8: Der Bischof von Beauvais Philipp von Dreux übergibt den gefangenen William Longespée an Jean de Nivelle
Fenster 9: Philipp II. wird von Pierre Tristan und Gallon de Montigny gerettet, während Guillaume II. des Barres den Feind zurückschlägt
Fenster 10: Der Kaiser Otto IV. flüchtet und wird von Guillaume II. des Barres verfolgt
Fenster 12: Die Grafen von Saint-Pol, von Montmorency, von Beaumont und von Melun schlagen die Reiter des Grafen Ferdinand in die Flucht
Fenster 16: Rainald I. von Dammartin bleibt der letzte Gegner auf dem Schlachtfeld
Literatur
- Le Patrimoine des Communes du Nord. Flohic Editions, Band 1, Paris 2001, ISBN 2-84234-119-8, S. 596.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Vitraux in der Base Palissy des französischen Kulturministeriums (französisch)
| Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Kirchenfenster St-Pierre (Bouvines) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. Hauptautor des Artikels (siehe Autorenliste) war Reinhardhauke. Weitere Artikel, an denen dieser Autor maßgeblich beteiligt war: 10.708 Artikel (davon 0 in Jewiki angelegt und 10.708 aus Wikipedia übernommen). Bitte beachten Sie die Hinweise auf der Seite Jewiki:Statistik. |