Jewiki unterstützen. Jewiki, die größte Online-Enzy­klo­pädie zum Judentum.

Helfen Sie Jewiki mit einer kleinen oder auch größeren Spende. Einmalig oder regelmäßig, damit die Zukunft von Jewiki gesichert bleibt ...

Vielen Dank für Ihr Engagement! (→ Spendenkonten)

How to read Jewiki in your desired language · Comment lire Jewiki dans votre langue préférée · Cómo leer Jewiki en su idioma preferido · בשפה הרצויה Jewiki כיצד לקרוא · Как читать Jewiki на предпочитаемом вами языке · كيف تقرأ Jewiki باللغة التي تريدها · Como ler o Jewiki na sua língua preferida

Karlheinz Müller

Aus Jewiki
Version vom 6. Juli 2012, 11:45 Uhr von Michael Kühntopf (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „'''Karlheinz Müller''' (* 12. Mai 1936) ist ein deutscher Theologe. == Leben == Karlheinz Müller studierte Theologie an den Universitäten in [[Uni…“)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Karlheinz Müller (* 12. Mai 1936) ist ein deutscher Theologe.

Leben

Karlheinz Müller studierte Theologie an den Universitäten in Bamberg, Würzburg und Heidelberg. 1967 wurde Müller bei Rudolf Schnackenburg im Fach Neues Testament in Würzburg promoviert und 1972 folgte seine Habilitation an der Universität Graz.

Von 1972 bis 2004 hatte Müller den Lehrstuhl für Biblische Einleitung und Biblische Hilfswissenschaften an der katholisch-theologischen Fakultät der Julius-Maximilians-Universität Würzburg inne. Seit September 2004 ist Karlheinz Müller emeritiert. Er ist Vorsitzender der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Unterfranken und wissenschaftlicher Leiter des 2006 eröffneten Museums im Gemeinde- und Kulturzentrum der Jüdischen Gemeinde in Würzburg.

Forschungsgebiete

Müllers Forschungsgebiete sind die Entstehung und die geschichtliche Entwicklung des Urchristentums, der frühjüdischen Apokalyptik und der Halacha zwischen der Perserzeit und Zerstörung des Zweiten Tempels. Bei der Erforschung der Würzburger Judensteine war Müller von Anbeginn beteiligt: Am 9. Januar 1987 wurden im Würzburger Stadtviertel Pleich beim Abriss eines ehemaligen gewerblichen Gebäudes zahlreiche jüdische Grabsteine gefunden. Die wissenschaftliche Erforschung der insgesamt 1455 Grabsteine haben Müller und seine Kollegen Simon Schwarzfuchs, Rami Reiner und Edna Engel im Jahr 2012 mit der Veröffentlichung des dritten Bandes abgeschlossen.

Auszeichnungen

Veröffentlichung

  • Karlheinz Müller, Simon Schwarzfuchs, Rami Reiner: Die Grabsteine vom jüdischen Friedhof in Würzburg aus der Zeit vor dem Schwarzen Tod (1147-1346). 3 Bände, Wikomm-Verlag, Stegaurach 2012, ISBN 978-3-86652-958-8

Weblinks


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Karlheinz Müller aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.