| Jewiki unterstützen. Jewiki, die größte Online-Enzyklopädie zum Judentum.
Helfen Sie Jewiki mit einer kleinen oder auch größeren Spende. Einmalig oder regelmäßig, damit die Zukunft von Jewiki gesichert bleibt ... Vielen Dank für Ihr Engagement! (→ Spendenkonten) |
How to read Jewiki in your desired language · Comment lire Jewiki dans votre langue préférée · Cómo leer Jewiki en su idioma preferido · בשפה הרצויה Jewiki כיצד לקרוא · Как читать Jewiki на предпочитаемом вами языке · كيف تقرأ Jewiki باللغة التي تريدها · Como ler o Jewiki na sua língua preferida |
Karin Priester
Karin Priester (* 29. Dezember 1941 in Gleiwitz) ist eine deutsche Historikerin und Politikwissenschaftlerin. Sie ist emeritierte Professorin der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.
Leben und Werk
Karin Priester studierte Romanistik, Geschichte, Philosophie und Politikwissenschaft an den Universitäten in Köln, Aix-en-Provence, Berlin und Florenz. Sie promovierte im Fach Geschichte und habilitierte sich in Politikwissenschaft an der Philipps-Universität Marburg mit einer Arbeit zur Staatstheorie des italienischen Marxismus. [1] Nach Lehrstuhlvertretungen an der Justus-Liebig-Universität Gießen und der RWTH Aachen hatte sie ab 1980 eine Professur mit dem Schwerpunkt Politische Soziologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster inne. Im Februar 2007 wurde sie emeritiert. Seitdem setzt sich Karin Priester vor allem mit den Themen Populismus und Rechtsextremismus auseinander.
Schriften (Auswahl)
- Der italienische Faschismus. Ökonomische und ideologische Grundlagen, Pahl-Rugenstein, Köln 1972.
- Studien zur Staatstheorie des italienischen Marxismus: Gramsci und Della Volpe, Campus-Verlag, Frankfurt am Main 1981 (zugl. Univ.Habil.-Schr.).
- Hat der Eurokommunismus eine Zukunft? Perspektiven und Grenzen des Systemwandels in Westeuropa, Beck, München 1982.
- Rassismus und kulturelle Differenz. LIT, Münster 1997.
- Mythos Tod. Tod und Todeserleben in der modernen Literatur, Philo Verlag, Berlin 2001.
- Mary Shelley. Die Frau, die Frankenstein erfand. Eine Biografie, Langen-Müller, München 2001.[2]
- Mary Wollstonecraft. Ein Leben für die Frauenrechte, Langen-Müller, München 2002. [3]
- Rassismus. Eine Sozialgeschichte, Reclam, Leipzig 2003.
- Geschichte der Langobarden. Gesellschaft – Kultur – Alltagsleben, Theiss, Stuttgart 2004.
- Populismus. Historische und aktuelle Erscheinungsformen, Campus, Frankfurt am Main 2007.
- Rechter und linker Populismus: Annäherung an ein Chamäleon. Campus, Frankfurt am Main 2012.
- Das Phänomen des Berlusconismus. In: Peter Bathke, Anke Hoffstadt (Hrsg.): Die neuen Rechten in Europa. Zwischen Neoliberalismus und Rassismus, Köln 2013.
Weblinks
- Literatur von und über Karin Priester im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Mitarbeiterseite der Universität Münster
- Wesensmerkmale des Populismus, Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 5-6/2012)
- Fließende Grenzen zwischen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus in Europa?, Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 44/2010)
- Rechtspopulismus und Demokratie in Europa, Frankfurter Hefte 1/2, 2010, pdf
- Beiträge von Karin Priester in Blätter für deutsche und internationale Politik, Online
Einzelnachweise
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Priester, Karin |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Historikerin und Politikwissenschaftlerin |
| GEBURTSDATUM | 29. Dezember 1941 |
| GEBURTSORT | Gleiwitz |
| Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Karin Priester aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar. |