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Kaiserstraße 6 (Heilbronn)

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  • Das Haus Kaiserstraße 6 gehörte bis zu dessen Tod am 8. Mai 1927 dem Kaufmann Wilhelm Eisig, der darin ein Geschäft für Damenkonfektion betrieb. Seine Witwe Hedwig vermietete das Geschäft dann an Adolf Oppenheimer. Dieser betrieb in der Kaiserstraße 6 zusammen mit seiner Frau Thekla „Spiers Schuhwarenhaus“.[1] Thekla Oppenheimer führte nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 1932 das Geschäft zunächst weiter, hatte aber bald unter Judenboykotten zu leiden, die die NSDAP durchführte. 1934 gab sie das Geschäft auf und Fritz Wacker richtete eine Salamander-Filiale in dem Haus ein. 1938/39 musste Hedwig Eisig das Haus an die Stadt Heilbronn verkaufen; diese vermietete es an den Bürgermeister Hugo Kölle.[2][3] Dieser vermietete es an Wacker weiter, so dass die Salamander-Filiale in dem Gebäude bleiben konnte. Sie wurde wohl 1943 nach der Einberufung Wackers geschlossen. Das Verfahren um die Rückerstattung des Grundstücks an die Erben Hedwig Eisigs war 1951 abgeschlossen. 1956 war ein Neubau von Hilda Koepff fertiggestellt. Darin gründete Rudi Haufe ein Immobiliengeschäft[4] und das Damenmodegesachäft Adam bezog Geschäftsräume.[5]

August 1955 wurde Richtbaum auf dem viergeschossigen Neubau gefeiert. Entwurf von Prof. Hannes Mayer aus Stuttgart, früher städtischer oberbaurat, nach 1945 Leiter des Ev. Kirchenbauamtes. Bauleitung hat Architekt Eugen Kübler, Heilbronn.[6]