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Kaiserstraße 1a und 5 (Heilbronn)

Aus Jewiki
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Otto Kleinlogel, Rechnung vom 20. Februar 1909.
Heilbronn, Kaiserstraße 5, Otto Kleinlogel, Entwurf Architekt August Dederer aus Heilbronn.
Heilbronn, Gerberstraße, Ernst Bader Wandgemälde am Haus Otto Kleinlogel, Kaiserstraße 5
Heilbronn, Kaiserstraße 5, Neubau eines sechstockigen Wohn- und Geschäftshauses (1956) nach Entwürfen des Architekten Kurt Marohn.jpg
August Dederer (Architekt, 1858-1903 Heilbronn) hat eine Zeichnung angefertigt- Fassadenansicht zur Neugestaltung 1902 (links Kaiserstr.) .jpg


Kaiserstraße 1a und 5 in Heilbronn hatte früher die Adresse Gerberstraße 1 und 1 und erhielt bei der Häuserzählung 1855 die Nummer 408.

In der südöstlichen Hälfte von Kaiserstraße 5 wird die vor 1300 errichtete St. Johannes-Kapelle (Heilbronn) vermutet. Der Wegweiser für die Stadt Heilbronn aus dem Jahre 1836 erwähnt den "Gasthof zum Hirsch" an der Stelle der Kapelle. Anschließend ließ Friedrich Dederer, Kaufmann, Umbauten des Hauses vornehmen.

Von 1844 - 4. Dezember 1944 war im Eckhaus das Specerei-, Farb- und Materialwarengeschäft des Otto Kleinlogel untergebracht, aus dem sich ein Lebensmittelgeschäft, eine Drogerie und ein Farbengeschäft entwickelte.

Otto Kleinlogel ließ ein Magazingebäude an der Gerberstraße zusammen mit Otto Kämpff 1901 errichten, nach Entwürfen des Architekten August Dederer (Architekt, 1858-1903 Heilbronn).[1] Ernst Bader schuf zur Gerberstr. hin ein Wandgemälde mit dem Firmennamen.


1956 wurde ein sechsgeschossiges Wohn- und Geschäftshaus am alten Platz (Kaiserstraße 5) nach Entwürfen des Architekten Kurt Marohn errichtet. Im Neubau waren bis 1970 die Geschäftszweige Lebensmittelgeschäft, Fachdrogerie und Farbenhandlung untergebracht. Inhaber des Geschäftes waren Otto Kleinlogel senior, Otto Kleinlogel junior sowie Ilse Kleinlogel (*28.03.1908 +20.02.2013, verheiratet mit Erik Beutinger).

Einzelnachweise

  1. Erwin Mehne: Schmiedekunst um die Jahrhundertwende in Heilbronn. Heilbronn 1989.

Quellen

  • Schmolz 1976, 10 Nr. 21.
  • Schmolz 1973, 59.


  • Helmut Schmolz und Hubert Weckbach:Heilbronn mit Böckingen, Neckargartach, Sontheim. Die alte Stadt in Wort und Bild - Fotos von 1860 bis 1944. Band 1, Weißenborn 1966, S. 37.


  • Wilhelm Steinhilber: Das Gesundheitswesen im alten Heilbronn. Veröffentlichungen des Archivs der Stadt Heilbronn 4 (Heilbronn 1956), Anhang: Stadtgrundriß-Rekonstruktion Nr. 60.


  • Hans-Gert Oomen:Der karolingische Königshof Heilbronn. Ein Beitrag zur Geschichte der Stadt von den Anfängen bis zum Ende des 13. Jahrhunderts, Veröffentlichungen des Archivs der Stadt Heilbronn 18, Heilbronn 1972, S. 95, S. 97 mit abweichender Lokalisierung der Kapelle im Norden der Johannesgasse.


  • Gertrud Rücklin:Religiöses Volksleben des ausgehenden Mittelalters in den Reichsstädten Hall und Heilbronn, Historische Studien 226, Berlin 1933, S. 9, S. 74.
  • Das Heilbronner "Alte Spital", Modell von Wilhelm Rieth (gefertigt 1973). In:SW 19/11, 10. November 1973, S. 3f.


  • HUB I, Nr. 193.


  • Franz J. Bendel:Die Würzburger Diözesanmatrikel aus der Mitte des 15. Jahrhunderts. In: Würzburger Diözesangeschichtsblätter 2, 1934, I-XXX, S. 1-46, hier S. 13.


  • Krusemark:Aus dem ältesten Jahrgang der Heilbronner Tageszeitung. In: Heilbronner Heimatblätter 1938 - Wiederabdruck in SW 17/7, 10. Juli 1971, 4.
  • Maximilian Müller:Wegweiser für die Stadt Heilbronn, Heilbronn 1836, S. 30, S. 34.