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Julius Goldstein
Julius Goldstein (geb. 29. Oktober 1873 in Hamburg; gest. 25. Juni 1929 in Darmstadt) war Soziologe (Soziologie der Technik), Kulturwissenschaftler, Philosoph (Pragmatist James'scher Prägung, dessen „Pluralistisches Universum“ er übersetzte, 1913) und Physiker.
Er wurde 1901 Privatdozent für Philosophie an der TH Darmstadt. Im Ersten Weltkrieg war er Offizier. 1925 wurde er nach Widerständen a.o. Prof. für Philosophie an der Technischen Hochschule Darmstadt (um seine Ernennung zum Professor entbrannte ein von antisemitischen Motiven mitbestimmter Streit, in dessen Verlauf Rudolf Eucken und Ernst Troeltsch sich öffentlich zugunsten Goldsteins aussprachen).
Julius Goldstein war der Begründer und Leiter des „Morgen“, einer seit 1925 existierenden deutsch-jüdischen Zweimonatsschrift.
Werke
- Untersuchungen zum Kulturproblem der Gegenwart, 1899
- Die empiristische Geschichtsauffassung David Humes, 1903
- Wandlungen in der Philosophie der Gegenwart, 1911
- Die Technik, 1912
- Rasse und Politik, 1921 (4. Auflage 1924)
- Aus dem Vermächtnis des 19. Jahrhunderts, 1922
- Deutsche Volksidee und deutsch-völkische Idee, (2. Auflage) 1927
Weblinks
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Goldstein, Julius |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Kulturwissenschaftler und Philosoph |
| GEBURTSDATUM | 29. Oktober 1873 |
| GEBURTSORT | Hamburg |
| STERBEDATUM | 25. Juni 1929 |
| STERBEORT | Darmstadt |
| Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Julius Goldstein aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar. |