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Joe Dassin

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Joseph Ira Dassin (geb. 5. November 1938 in New York; gest. 20. August 1980 in Papeete, Tahiti) war ein erfolgreicher französisch-US-amerikanischer Chanson-Sänger.

Biografie

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Singles[1]
Aux Champs-Élysées
  DE 31 03.01.1970 (4 Wo.)
  CH 5 27.01.1970 (7 Wo.)
Das sind zwei linke Schuh'
  DE 21 15.11.1971 (13 Wo.)
Taka Takata
  DE 50 04.09.1972 (1 Wo.)
Septemberwind
  DE 28 22.09.1975 (14 Wo.)
L'été indien
  DE 47 20.10.1975 (2 Wo.)
  CH 5 15.08.1975 (13 Wo.)
Ça va pas changer le monde
  CH 15 02.04.1976 (1 Wo.)

Joe Dassin stammte aus einer ehemals in Odessa ansässigen jüdischen Familie, deren Herkunftsort im Familiennamen anklingt. Seine Eltern waren der bekannte Kinoregisseur Jules Dassin und die Violinistin Béatrice Launer. Als Kind lebte er in New York und in Los Angeles. Aufgrund der antikommunistischen Politik des Senators Joseph McCarthy sah sich sein Vater gezwungen, die Vereinigten Staaten zu verlassen. Nach einigen Aufenthalten an verschiedenen Orten in Europa ließ sich die Familie 1950 schließlich in Paris nieder.

Nach bestandenem Abitur und nach der Scheidung seiner Eltern zog Dassin 1956 wieder in die Vereinigten Staaten, wo er sich an der Universität von Michigan in Ann Arbor einschrieb. Er finanzierte seine Studien durch viele Nebenjobs.

Nach Abschluss der Studien zog Dassin 1962 erneut nach Paris, wo er bei Radio RTL arbeitete. Ein Pressesprecher eines Plattenlabels schlug ihm dann vor, eine Single aufzunehmen. Im März 1965 erschien daraufhin „Je change un peu de vent“.

Anfang der 1970er-Jahre feierte Dassin seine größten Erfolge, z. B. mit „Aux Champs-Élysées“ und "Ma Musique”, der französischen Version von Rod Stewarts „Sailing“, sowie mit „L'Été Indien“. Unter anderem sang er auch die Lieder „La fleur aux dents“ und „Ça va pas changer le monde“. In Deutschland war er sehr erfolgreich mit seinem Album "Septemberwind", das auch sein weltbekanntes Lied "Aux Champs-Élysées" auf Deutsch enthält.

Dassin starb am 20. August 1980 während eines Urlaubs auf Tahiti an den Folgen eines Herzinfarkts. Sein Grab befindet sich auf dem Hollywood Forever Cemetery in Hollywood.

Quellen

  1. Hit-Bilanz, Deutsche Chart-Singles auf CD-ROM, Taurus Press / Swiss-Charts

Weblinks

Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Joe Dassin aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.