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Jüdischer Friedhof (Hainsfarth)

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Version vom 15. Februar 2023, 02:30 Uhr von Michael Kühntopf (Diskussion | Beiträge)
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Jüdischer Friedhof in Hainsfarth

Der denkmalgeschützte jüdische Friedhof in Hainsfarth im schwäbischen Landkreis Donau-Ries befindet sich östlich des Ortes oberhalb der Straße nach Steinhart. Vor dem Ortsende biegt man links ab.

Geschichte

Die jüdische Gemeinde Hainsfarth bestattete zunächst ihre Toten auf dem vier Stunden entfernten jüdischen Friedhof in Wallerstein. 1849/50 wurde ein eigener Friedhof angelegt, und als erste wurde die am 27. Oktober 1850 verstorbene Chaia Neumann beigesetzt. Insgesamt wurden 291 Personen beigesetzt, die letzte Beerdigung fand 1939 statt.

Auf dem 33,10 Ar großen Friedhof befinden sich heute noch 272 Grabsteine (Mazewot).

Zeit des Nationalsozialismus

Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde der Friedhof beim Novemberpogrom 1938 oder auch später teilweise zerstört. Die Fenster des Taharahauses wurden eingeworfen und alle Einrichtungsgegenstände entwendet.

Heutiger Zustand

1946/47 wurde der Friedhof teilweise wieder hergerichtet, die umgefallenen oder umgeworfenen Grabsteine wieder aufgestellt. Nach 1953 wurde die Remise wiederhergestellt und das Taharahaus zu Wohnzwecken umgebaut. Im Oktober 1955 wurden die beiden Gebäude an Privatpersonen verkauft, die durch Kaufvertrag zur Pflege des Friedhofes verpflichtet wurden.

Literatur

Weblinks

 Commons: Jüdischer Friedhof (Hainsfarth) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Jüdischer Friedhof (Hainsfarth) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. Hauptautor des Artikels (siehe Autorenliste) war Reinhardhauke. Weitere Artikel, an denen dieser Autor maßgeblich beteiligt war: 9.948 Artikel (davon 0 in Jewiki angelegt und 9.948 aus Wikipedia übernommen). Bitte beachten Sie die Hinweise auf der Seite Jewiki:Statistik.