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Ilse Blumenthal-Weiss

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Ilse Blumenthal-Weiss (geb. 14. Oktober 1899 in Berlin; gest. 1987) war eine deutschsprachige Lyrikerin.

Sie war ursprünglich Turnlehrerin und schrieb bereits vor dem Zweiten Weltkrieg Gedichte. 1937 floh sie in die Niederlande, wurde 1943 zunächst im Durchgangslager Westerbork gefangengehalten und dann am 6. Dezember 1944 von hier aus nach Theresienstadt deportiert, wo sie die Befreiung erlebte und in die USA übersiedelte (seit 1947 in New York lebend).

Dort arbeitete sie als Bibliothekarin am Leo-Baeck-Institut.

Nach dem Krieg versuchte sie, dem unfassbaren Erlebten sprachlichen Ausdruck zu verleihen, und schrieb Gedichte. Sie unterhielt freundschaftliche Beziehungen zu Paul Celan und Nelly Sachs.

Ihr Sohn wurde in Mauthausen, ihr Mann in Auschwitz ermordet.

Werke

  • Gesicht und Maske, 1929
  • Das Schlüsselwunder, 1954
  • Mahnmal. Gedichte aus dem KZ, Hamburg 1956
  • Ohnesarg. Gedichte und ein dokumentarischer Bericht, Hannover 1984

Literatur

  • Desider Stern, Werke von Autoren jüdischer Herkunft in deutscher Sprache, Wien 1969
  • Walter Tetzlaff, 2000 Kurzbiographien bedeutender deutscher Juden des 20. Jahrhunderts, Lindhorst 1982
  • Joseph Walk, Kurzbiographien zur Geschichte der Juden 1918-1945, München/New York/London/Paris 1988

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