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Hulda (Prophetin)

Aus Jewiki
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Hulda (hebr. חֻלְדָּה, chuldāh) ist eine Prophetin aus der Hebräischen Bibel (2 Kön 22,14 EU).

Der Name Hulda ist wahrscheinlich die weibliche Form des hebräischen חלֶד (cholæd), womit ein Maulwurf oder Wiesel bezeichnet wird. Möglich ist auch das Femininum von חֶלֶד (chælæd), „Lebensdauer“.

Nach 2 Kön 22,8-20 EU und 2 Chr 34,22-28 EU ist Hulda die Frau Schallums. Sie dient in Jerusalem während der Herrschaft des Königs Joschija von Juda als Prophetin. Als man Joschija aus dem „Buch des Gesetzes“ vorliest, das von dem Hohenpriester Hilkija während der Ausbesserungsarbeiten am Tempel gefunden worden war, entsendet er eine Abordnung, um JHWH zu befragen. Die Delegation wendet sich an Hulda, die daraufhin in prophetischer Rede ein zweiteiliges Wort JHWHs ausrichtet. Zunächst wird in einer Unheilsprophezeiung angekündigt, dass wegen ihres Ungehorsams all das im „Buch“ beschriebene Unglück über die abtrünnige Nation kommen werde. Im zweiten Teil übermittelt Hulda die persönliche Heilszusage an Joschija, wonach er das Unglück nicht mit ansehen müsse, da er sich vor JHWH gedemütigt habe. Vielmehr werde er zuvor zu seinen Vorvätern versammelt und in Frieden zu seiner Begräbnisstätte gebracht.

Weblinks

  • Monika Müller: Hulda. In: Michaela Bauks, Klaus Koenen, Stefan Alkier (Hrsg.): Das wissenschaftliche Bibellexikon im Internet (WiBiLex), Stuttgart 2006 ff. – Abgerufen am 25. Februar 2009.
  • Marianne Grohmann: Hulda, die Prophetin (2Kön 22,14–20). In: Communio viatorum 2003, S. 209–216 PDF
Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Hulda (Prophetin) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.