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Har Nof

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Har Nof (hebräisch: הר נוף dt. Aussichtsberg) ist ein Stadtteil auf einem Hügel an der westlichen Grenze von Jerusalem mit über 20.000 Einwohnern.

Geschichte

In talmudischen Zeiten war Har Nof eine landwirtschaftliche Siedlung. So wurden Reste antiker Weinpressen, Bauernhäuser und Weinterrassen, aus der Zeit vor 1.500 Jahren, am Stadtrand von Har Nof ausgegraben. Die ersten Häuser im modernen Har Nof wurden in den frühen 1980er Jahren erbaut.

Einwohner

Die Mehrheit der Bewohner bestehen aus orthodoxen Juden, so aus Charedim und Dati'im. Viele Bewohner sind erst vor kurzem eingewandert. Es sind englisch- französisch- und und spanischsprachige Eiwanderer. Es leben dort auch Chassidim aus den polnischen Städten Góra Kalwaria (Ger) und Wyschnyzja, darunter auch Sephardim und Misrachim. Der ehemalige sephardische Oberrabbiner und Führer der Schas Partei, Rabbi Owadja Josef, lebte auch in Har Nof.

Spiritueller Führer der aschkenasischen Charedim in Har Nof ist Rabbi Moishe Sternbuch (משה שטרנבוך). Während der Bostoner Rabbiner Mayer Alter Horowitz ( הרב מאיר אלתר הורוביץ ) zuständig für Givat Pinchas (The Boston Shul) ist.

Rabbiner Beryl Gershenfeld ist der Leiter der Jeschiwa Machon Yaakov und Machon Shlomo in Har Nof. Rabbiner Yitzchak Mordechai Rubin leitet die Kehilat Bnei Tora.

Synagogen und öffentliche Einrichtungen

Bet Midrasch Orot Ha-Tschuwa in Har Nof

Har Nof hat viele Synagogen, Jeschiwas und Einrichtungen zwecks Studium der Tora:

  • Central Synagogue Imrei Shefer
  • Heichal Hatorah
  • Yeshiva Pachad Yitzchok
  • Machon Shlomo
  • Yeshivat Lev Aharon
  • Machon Yaakov
  • Campus der Neve Yerushalayim
  • Campus der She'arim College of Jewish Studies für Frauen und Mächen[1]

Anschlag vom 18. November 2014

Die Getöteten des Anschlags vom 18. November 2014
Schusslöcher v. Anschlag vom 18. November 2014

Am 18. November 2014 drangen zwei palästinensische Jugendliche und Cousins - Said Abu Jamal und Uday Warsan[2] - während des G"ttesdienstes in die Kehilat Bnei Torah Synagoge ein, die sich an der Shimon Agassi Street - etwa 5 km vom Yad Vashem Holocaust Memorial entfernt - befindet.[3]. Sie waren bewaffnet mit Äxten, Messern und Pistolen und drangen beim Morgengebet (Schacharit) in die Synagoge ein. Fünf Juden erlagen den Verletzungen, sieben andere befinden sich derzeit in Krankenhäusern.[4][5][6] [7]


Tote:

  • Moshe Twersky (הרב משה טברסקי), 59 Jahre alt, US-Bürger und Israeli. Leiter der englischsprachigen Jeschiwa "Toras Moshe" in Jerusalem.[7] [8]
  • Abraham Shmuel Goldberg (אברהם שמואל גולדברג)[9], 68 Jahre alt, GB-Bürger und Israeli. Er hinterläßt eine Frau und sechs Kinder.[7]

Statements:

  • Außenminister Steinmaier beschreibt den Vorfall als „ […] Grenzüberschreitung in einer ohnehin extrem angespannten Lage […] “ [10]
  • Die PFLP meint: „ Dieser Einsatz ist eine Form des Widerstands, der verstärkt werden sollte “ [11] . Man müsse „gemeinsam Widerstand gegen die (israelische) Besatzung“ [12] leisten.
  • Die Hamas-Sprecher Muschir al-Masri beschreibt das Geschehen als „ heroischen Akt “ [13] und es sei eine „natürliche(n) Reaktion“ [14] und „die Rache“ [14] für die „Hinrichtung“ [14] eines arabischen Busfahrers.

Einzelnachweise

Andere Wikis