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Hanspeter Büchi

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Hanspeter Büchi (ca. 2018)

Hanspeter Büchi (* 1944 in Zürich) ist ein Schweizerischer ehemaliger Banker und historisch äusserst kompetenter Pro-Israel-Aktivist.

Leben

Geboren und aufgewachsen in Zürich, besuchte Hanspeter Büchi die üblichen Schulen und absolvierte im Anschluss eine Berufsausbildung im Bankgeschäft. Später spezialisierte er sich auf den Anlagesektor, das heisst Kapitalanlagen.

Im Laufe seiner Beratungstätigkeit entstanden interessante und gute Kontakte auch mit jüdischen Familien, die in der Regel ausserhalb Deutschlands wohnten. Dabei wurden ihm auch Erlebnisse früher in Deutschland wohnhaft gewesener Juden zuteil. Dies interessierte ihn, da das Thema Geschichte einschliesslich Zweiter Weltkrieg ihn schon in seinen Jugendjahren sehr beschäftigt hatte.

Er erzählt:

"Das kam auch davon, dass mein Vater, der zwischen 1939-1945 sehr viel Zeit in der Schweizer Armee verbracht hatte, viel zu erzählen wusste. Während Literatur über den Holocaust mit dazu gehörte, so blieb das Thema Israel weit weg. Nur weiss ich noch, wie sich alle Welt einschliesslich meine Person über den grossartigen Sieg Israels im Sechstagekrieg 1967 freuten und wohl niemand ahnte, wie bald Israel bei jeder Gelegenheit zum Sündenbock der Welt gestempelt werden würde. Diese Entwicklung störte und verunsicherte mich. Da waren einerseits die Medien und anderseits mein Gefühl, dass mit all den Berichten etwas nicht stimmen konnte. Nur fehlte mir das Wissen, um Vieles genauer interpretieren zu können. Und während meiner beruflichen Tätigkeit fand ich nicht die Zeit – oder das Interesse war noch nicht gross genug – um mich genauer mit dem Nahostkonflikt zu befassen. Doch das sollte sich ändern. Das war vor über 10 Jahren der Fall (also zwischen 2000 und 2010) und ich ahnte damals wohl kaum, dass Israel - speziell dessen Geschichte und Rechtslage – sich zum Zentrum meiner künftigen Aktivitäten entwickeln würde."
"Was geschah also? In Jerusalem hörte ich Dr. Jacques Gauthier, Toronto, über die Rechtslage Israels sprechen, auch zur Frage, warum ganz Jerusalem zu Israel gehöre. Seine Worte – ich kann es nicht anders sagen – schlugen wie ein Blitz ein, sie waren der Schlüssel zum Thema Israel, das mich seither nie mehr losgelassen hat. Als erstes wurde eine Veranstaltung in Basel organisiert, wo Dr. Gauthier – zusammen mit anderen Referenten – im Saal des Casinos – Ort des ersten Zionistenkongresses – sprechen sollte. Das klappte bestens, wertvolle Kontakte konnten hergestellt werden, die für mich noch heute wichtig sind. Denn Israelarbeit bedeutet immer wieder, Informationen aus verlässlichen Quellen in Israel zu erhalten. bedeutet aber vor allem, sich ohne Ende mit dem weltweiten Antiisraelismus zu befassen, einer «Weiterentwicklung» des Antisemitismus. Und dieser «moderne Antisemitismus» ist omnipräsent, schlägt permanent ans Ufer wie es die Wellen des Meers tun."
"Geschürt wird er in erster Linie seitens zahlreicher Medien in Form einseitiger Informationen, auch blanker Unwahrheiten. Und wie Simone de Beauvoir einmal sagte: «Die schlimmste Lüge ist die Auslassung». Doch jahrelange Desinformation wird leider leicht zur allgemein akzeptierten «Wahrheit», weil die Menschen ohne Basiswissen sind. Und so wird Hass gegen Israel geschürt. Dazu kommt, dass Fehlbeurteilungen seitens Institutionen wie UNO, Menschenrechtsrat, EU, auch der Schweiz etc. dazu beitragen, Israel zu delegitimieren und in seiner Sündenbockrolle zu bestätigen."


Weblinks