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Hammelburg
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
|
50.1166666666679.9182 Koordinaten: 50° 7′ N, 9° 54′ O
| ||
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Unterfranken | |
| Landkreis: | Bad Kissingen | |
| Höhe: | 182 m ü. NN | |
| Fläche: | 128,89 km² | |
| Einwohner: |
11.446 (31. Dez. 2011)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 89 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 97762 | |
| Vorwahlen: | 09732, 09357 (Stadtteile Morlesau und Ochsenthal) 09350 (Stadtteil Gauaschach) | |
| Kfz-Kennzeichen: | KG, BRK, HAB | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 6 72 127 | |
| LOCODE: | DE HMB | |
| NUTS: | DE265 | |
| Stadtgliederung: | 19 Stadtteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
Am Marktplatz 1 97762 Hammelburg | |
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Armin Warmuth (CSU) | |
| Lage der Stadt Hammelburg im Landkreis Bad Kissingen | ||
Hammelburg ist eine Kleinstadt im unterfränkischen Landkreis Bad Kissingen. Sie liegt an den Ausläufern der bayerischen Rhön und an der Fränkischen Saale.
Wahrzeichen der Stadt sind das im Zentrum gelegene Rathaus mit Marktbrunnen, das Kellereischloss mit Schlossweiher und vor allem das über der Stadt thronende Schloss Saaleck.
Bekannt ist auch der Garnisonsortsteil Lager Hammelburg, heute Standort der Infanterieschule des Heeres der Bundeswehr, sowie der dort gelegene Truppenübungsplatz Hammelburg (mit dem Übungsdorf Bonnland).
Geographie
Geographische Lage
Das Tal der Fränkischen Saale prägt die Gegend rund um Hammelburg. Im Norden schließt sich die Rhön an, im Westen fällt das Gelände allmählich in die Niederungen des Maintals ab.
Stadtgliederung
Hammelburg gliedert sich in 19 Stadtteile[2]:
|
Klima
Der Jahresniederschlag liegt bei 645 mm und ist damit vergleichsweise niedrig, da er in das untere Drittel der in Deutschland erfassten Werte fällt. An 29 % der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes werden niedrigere Werte registriert. Der trockenste Monat ist der Februar, die meisten Niederschläge fallen im Juni. Im Juni fallen 1,6 Mal mehr Niederschläge als im Februar. Die Niederschläge variieren nur minimal und sind relativ gleichmäßig übers Jahr verteilt. An nur 4 % der Messstationen werden niedrigere jahreszeitliche Schwankungen registriert.
Geschichte
Urkundlich wurde Hammelburg erstmals am 18. April 716 als ad hamulo castellum (Burg am Hang) erwähnt, als Herzog Hedan II. Besitzungen zur Gründung eines Klosters an Bischof Willibrord übereignete[3]. Statt eines geistlichen Instituts entstand aber damals vermutlich nur ein landwirtschaftliches Gut. Um die Burg entwickelte sich, begünstigt durch ihre Lage an einer Kreuzung wichtiger Altstraßen (zum Beispiel Ortesweg) und einer Furt über die Fränkische Saale, eine Siedlung. Eine zweite Erwähnung fand Hammelburg 741, als Karlmann die Martinskirche dem Bistum Würzburg übergab. Am 7. Januar 777 schenkte Karl der Große den fiscus Hammelburg dem Kloster Fulda. Die Abtei richtete daraufhin eine Propstei ein. Das Fuldaer Kreuz im Stadtwappen zeugt von dieser Epoche. Ihr verdankt Hammelburg auch das Kloster Altstadt (Franziskaner). Die Schenkung Karls des Großen umfasste auch Weinberge. Wegen der frühen Erwähnung wird Hammelburg als älteste Weinstadt Frankens bezeichnet. Ab 1500 gehörte die Stadt zum Oberrheinischen Reichskreis. Von 1797 bis 1803 war Hammelburg Garnisonstadt des 2. Fuldischen Landwehr-Bataillons. Von 1803 bis 1806 gehörte Hammelburg zu Oranien-Nassau und war unter Napoleons Schwager, Marschall Murat bis 1810 französisch verwaltet. 1810 kam Hammelburg zum Großherzogtum Frankfurt, 1813 zu Österreich und 1816 zu Bayern. Von 1816 bis 1869 war Hammelburg Garnisonstadt des Königlich Bayerischen Landwehr-Bataillons Hammelburg. Bei einem Großfeuer wurden am 25. April 1854 303 Haupt- und 370 Nebengebäude im Stadtkern zerstört.
Während des Deutschen Krieges 1866 kam es im Zuge der Schlacht bei Kissingen am Buchberg bei Hammelburg am 10. Juli zu einem Gefecht zwischen Verbänden der bayerischen und preußischen Truppen. Das Landwehr-Bataillon kam als Nachschub- und Sanitätsverband und als Löschkommando bei den Bränden in Hammelburg zum Einsatz. Nach der Auflösung der Königlich Bayerischen Landwehr im Jahre 1869 bemühte sich der Magistrat um die Stationierung eines Verbandes der Bayerischen Armee. Im Jahre 1895 wurde der Truppenübungsplatz Hammelburg errichtet.
Im März 1945 griff das amerikanische „Kommandounternehmen Hammelburg“ auf Befehl von General Patton erfolglos das Lager Hammelburg an, um Kriegsgefangene zu befreien, unter denen sich auch Pattons Schwiegersohn befand.
Bis zur Gebietsreform, die am 1. Juli 1972 in Kraft trat, war Hammelburg Sitz des Landkreises Hammelburg mit dem Kfz-Kennzeichen HAB.
Eingemeindungen
Am 1. Januar 1971 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Westheim eingegliedert. Am 1. April 1971 folgte Pfaffenhausen. Diebach, Feuerthal, Morlesau, Obererthal und Untererthal kamen am 1. Januar, Obereschenbach am 1. April sowie Bonnland und die Gemarkung Hundsfeld (gemeindefreies Gebiet) am 1. Juli 1972 hinzu.[4] Mit der Eingliederung von Gauaschach wurde die Reihe der Eingemeindungen am 1. Mai 1978 abgeschlossen.[5]
Religionen
Hammelburg liegt im gleichnamigen Dekanat des Bistums Würzburg. Neben der römisch-katholischen Pfarrei St. Johannes der Täufer in Hammelburg gibt es in den Stadtteilen folgende katholische Kirchengemeinden:
- Pfarrei St. Georg in Diebach
- Pfarrei St. Wendelinus in Feuerthal
- Kuratie St. Sebastian in Gauaschach
- Kuratie Christkönig (mit Militärseelsorgsstelle) in Lager Hammelburg
- Filiale St. Cyriakus in Morlesau (zur Pfarrei St. Ägidius Windheim)
- Filiale St. Antonius in Obererthal (zur Pfarrei St. Martin Untererthal)
- Kuratie St. Georg in Obereschenbach
- Filiale St. Odilia in Ochsenthal (zur Pfarrei St. Ägidius Windheim)
- Filiale St. Leonhard in Pfaffenhausen (zur Pfarrei St. Johannes der Täufer Hammelburg)
- Pfarrei St. Martin in Untererthal
- Filiale Mariä Geburt in Untereschenbach (zur Kuratie St. Georg Obereschenbach)
- Filiale St. Peter und Paul in Westheim (zur Pfarrei St. Vitus Langendorf)
Unweit der Kernstadt liegt das 1649 gegründete Franziskanerkloster Altstadt.
Der evangelisch-lutherische Kirchengemeinde St. Michael gehören evangelische Christen aus dem gesamten Stadtgebiet und darüber hinaus an. Weiterhin existiert als dritte christliche Gemeinschaft eine freie "Christliche Gemeinde Hammelburg".
Seit dem 13. Jahrhundert waren jüdische Familien in Hammelburg ansässig, die um 1586 einen Friedhof in Pfaffenhausen einrichteten, auf dem ihre Verstorbenen bis Juni 1938 bestattet wurden. Der jüdische Friedhof in Pfaffenhausen wurde im November 1938 im Gefolge des Pogroms in Hammelburg (10. November 1938) schwer geschändet. Eine Gedenktafel wurde 1986 am Eingang des jüdischen Friedhofs angebracht.[6] Die jüdische Gemeinde in Hammelburg bestand bis Februar 1939, in Westheim und Untererthal wohnten jüdische Familien bis 1942. Sie wurden deportiert und Opfer des Holocaust.[7]
- Denkmalgeschützter Friedhof
Politik
Stadtrat
Der Stadtrat Hammelburg zählt 24 Stadträte. Die Sitzverteilung stellt sich seit der letzten Kommunalwahlen in Bayern 2014 wie folgt dar:
| CSU | 8 Sitze |
| SPD | 3 Sitze |
| CBB-FW | 3 Sitze |
| Junge Liste | 2 Sitze |
| Bündnis 90/Die Grünen/Bürger für Umwelt | 2 Sitze |
| H.A.B. | 2 Sitze |
| Bürgerliste Obereschenbach - BL | 2 Sitze |
| Freie Wählerschaft | 2 Sitze |
Bürgermeister
- Erster Bürgermeister: Armin Warmuth (CSU)
- Zweiter Bürgermeister: n.n
- Dritte Bürgermeisterin: n.n
Wappen
- Blasonierung: Gespalten von Silber und Rot; vorne ein schwebendes schwarzes Tatzenkreuz, hinten auf grünem Dreiberg drei silberne natürliche Lilien in nach links abfallender Höhe.
- Wappengeschichte: Hammelburg war eine Stadt, die von den Äbten von Fulda regiert wurde. Sie gelangte 777 in deren Besitz durch die so genannte Hammelburger Schenkung und verblieb dort bis 1802. Die Stadt erhielt von Abt Konrad Malkes die Stadtrechte, die König Albrecht I. 1303 und Kaiser Karl IV. 1356 bestätigten. Die ältesten Siegel der Stadt, die von 1283 bis 1360 datieren, zeigen den heiligen Bonifatius auf einem Thron sitzend. Bonifatius ist der Patron des Fürststifts Fulda. Im Siegel von 1430 kamen zwei kleine Schildchen hinzu, das rechte weist mit einer Burg mit drei Türmen redend auf den Ortsnamenteil -burg hin, das linke trägt das fuldische Kreuz. Um 1500 entstand das Wappenbild getrennt vom Siegel. Das Wappen zeigt ebenfalls das fuldische Kreuz, jedoch an Stelle der Burg die Lilien für die drei Schutzpatrone der Stadt Fulda Stadt (Simplicius, Faustinus und Beatrix). Ab 1818 wurden die Farben im Wappen in Silber und Blau und das fuldische Kreuz von Schwarz in Rot geändert. Dies geschah aus politischen Gründen. Man wünschte keine Hinweise auf ehemalige Territorialansprüche. Ab 1836 kehrte das alte Wappen wieder unverändert zurück und wurde am 8. Juli 1955 amtlich verliehen.
Städtepartnerschaften
Die Stadt unterhält (seit 1974) eine Städtepartnerschaft mit Turnhout in Belgien.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Musik
- Bayerische Musikakademie (seit 1980 in Hammelburg)
- Die Stadtkapelle Hammelburg ist ein Blasorchester mit dem Schwerpunkt symphonische Blasmusik. Es bestehen aber auch eine Bigband und diverse Ensembles für Blechmusik, Kammermusik und Volksmusik sowie ein Saxophonquartett.
- Die Musikinitiative Hammelburg unterhält den Liveclub Wasserhaus, der, am Stadtrand gelegen, die Heimstatt vieler junger Bands ist.
- Die Musikkapelle Pfaffenhausen ist ein Blasorchester im Stadtteil Pfaffenhausen mit Schwerpunkt traditioneller Blasmusik.
Bauwerke
- Kernstadt
- Schloss Saaleck
- Kellereischloss Hammelburg (Rotes Schloss)
- Stadtmuseum Herrenmühle
- Stadtbefestigung
- Katholische Stadtpfarrkirche St. Johannes der Täufer
- Evangelische Stadtpfarrkirche St. Michael
- Kloster Altstadt
- Kapellenkreuzweg Kloster Altstadt
- Rathaus
- Marktbrunnen
- Ortsteile
- Diebacher Wehrkirche mit Gaden.
- Pfaffenhausener Dorfkirche St. Leonhard; Der Kirchturm ist gotisch (15.Jhrd.), das Langhaus stammt aus dem Jahre 1703.
- Jüdischer Friedhof in Pfaffenhausen, auf dem u.a. Vorfahren des ehemaligen amerikanischen Außenministers Henry Kissinger begraben sind.
- Umgebung
- Ruine Trimburg
- Basaltkrater des Sodenbergs
- Satellitenanlage der Erdfunkstelle Fuchsstadt mit ihren ca. vierzig bis zu 32 Meter großen Parabolantennen
- Von unbekannten Personen aufgestellte Figuren auf dem Rundweg Nr. 1 nördlich der Stadt [8]
Baudenkmäler
Fernsehen
In der US-Serie Ein Käfig voller Helden, die im Zweiten Weltkrieg spielt, ist der zentrale Handlungsort das Gefangenenlager Stalag 13 nahe Hammelburg.
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Straßenverkehr
Hammelburg liegt an der Bundesautobahn 7 (Fulda–Würzburg) sowie an den Bundesstraßen 27 und 287
Schienenverkehr
- Hammelburg liegt an der Saaletalbahn ungefähr in der Mitte zwischen Gemünden am Main und Bad Kissingen.
- Die Saaletalbahn wird von der Erfurter Bahn mit modernen Unterfranken-Shuttle-Triebwagen bedient, die die Anbindung über Bad Kissingen bis nach Schweinfurt Stadt herstellen.
- Streckenverlauf: Gemünden am Main–Hammelburg–Bad Kissingen–Ebenhausen–Schweinfurt Hauptbahnhof–Schweinfurt Stadt.
Die Kernstadt Hammelburg verfügt über 2 Bahnhaltepunkte:
- Hammelburg Bahnhof
- Hammelburg Ost
Weitere Haltepunkte gibt es in den Stadtteilen Diebach, Morlesau und Westheim.
Den Fernverkehr erreicht man über folgende Bahnhöfe:
- Hauptbahnhof Würzburg (über Gemünden oder Bad Kissingen; ICE-Anbindung)
- Hauptbahnhof Fulda (über Gemünden; ICE-Anbindung)
- Hauptbahnhof Aschaffenburg (über Gemünden ICE-Anbindung)
Luftverkehr
Oberhalb von Schloss Saaleck, angeschlossen an das Lager Hammelburg, befindet sich der Flugplatz Hohe Lanz, der von der Flugsportgruppe Hammelburg e. V. mit Motor- und Segelflugzeugen genutzt wird, sowie in der Nähe ein Modellflugplatz.
Der Sonderlandeplatz Lager Hammelburg wurde schon im Ersten Weltkrieg als eines der ersten königlich bayerischen Fluggelände genutzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg errichteten die Amerikaner ein Gebäude und eine Flugzeughalle. Seit 1963 wurde das Areal als Segelfluggelände der Fliegergruppe Noell aus Würzburg genutzt, vorher wurde in den Saalewiesen zwischen Hammelburg und Pfaffenhausen mit Segelflugzeugen geflogen. 1968 wurde die FSG Hammelburg e. V. gegründet und ist seitdem dort heimisch.
Nördlich von Untererthal befindet sich der Hubschrauber-Sonderlandeplatz Hammelburg-Untererthal, der von der Heli-Frankonia Flugbetriebs GmbH genutzt wird.
Ansässige Unternehmen
Heute gibt es neben einer Reihe von Voll- und Nebenerwerbswinzern das Weingut Schloss Saaleck ( Familie Lange ), die Winzergenossenschaft (Kellereischloss) und die Filiale der Staatlichen Hofkellerei Würzburg (Trautlestal). Seit 1923 ist Hammelburg Hauptsitz der Bank Schilling & Co.
Bundeswehr
Der größte Arbeitgeber in Hammelburg ist die Bundeswehr. Einrichtungen sind die Infanterieschule der Bundeswehr mit dem VN Ausbildungszentrum (Ausbildungszentrum für Aufgaben im Auftrag der Vereinten Nationen), der Truppenübungsplatz und das Bundeswehr-Dienstleistungszentrum. Des Weiteren sind Teile des Jägerregiments 1 und das Offizieranwärterbataillon Hammelburg dort stationiert. Das Jägerlehrbataillon 353 ist seit Ende 2006 aufgelöst. Sämtliche Bundeswehreinrichtungen befinden sich im Süden der Stadt auf dem Lagerberg. Das Lager Hammelburg bildet einen eigenen Stadtteil.
Bildung
Neben dem Frobenius-Gymnasium, dessen Geschichte bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht, gibt es die Jakob-Kaiser-Realschule, eine Grundschule, eine Mittelschule mit Mittlere-Reife-Zug und Ganztagesschule sowie die Saaletal-Förderschule.
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
- Johann Froben, latinisiert: Johannes Frobenius (* 1460; † 1527), Buchdrucker und Verleger.
- Georg Horn, (* 22. Dezember 1542; † 24. September 1603), deutscher Theologe und Historiograf.
- Daniel Stahl, (* 1589; † 17. Mai 1654 in Jena), Philosoph.
- Georg Anton Boxberger (* 16. Mai 1679; † 2. Juli 1765 in Kissingen), Apotheker
- Michael Konrad Wankel (* 16. Januar 1749; † 28. April 1834), Gerber, bayerischer Landtagsabgeordneter, ausgezeichnet vom schwedischen König mit dem Wasa-Ritterorden.
- Franz Kaspar Hesselbach (1759–1816), Anatom
- Bernhard von Heß (* 22. Mai 1792; † 20. April 1870 in Bad Kissingen), beigesetzt in der Gruft der v. Heß'schen Grabkapelle im Hammelburger Friedhof, Generalleutnant.
- Georg Ignaz Komp (* 5. Juni 1828; † 11. Mai 1898 in Mainz auf der Reise zur Inthronisation als Erzbischof von Freiburg), 1894 Bischof von Fulda.
- Jakob Kaiser (* 8. Februar 1888; † 7. Mai 1961 in Berlin), deutscher Politiker (Zentrumspartei, CDU), MdR, MdB, Minister für innerdeutsche Beziehungen.
- Joseph Buttler (1902–1962), hessischer Landtagsabgeordneter (NSDAP)
- Adam Deinlein (* 27. Dezember 1909; † 21. März 2003), Regierungspräsident Oberbayerns von 1962 bis 1974
- Hans-Josef Fell (* 7. Januar 1952), Politiker, Bündnis 90/Die Grünen
- Jochen Partsch (* 29. April 1962), Politiker, Bündnis 90/Die Grünen
- Hajo Schüler (* 22. Mai 1971), Schauspieler und Maskenbauer
Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben
- Maria Probst (* 1. Juli 1902 in München; † 1. Mai 1967 in München), deutsche Politikerin (CSU), MdB, Vizepräsidentin des deutschen Bundestages (1965–1967).
Literatur
- Richard Baron, Abe Baum, Richard Goldhurst: Kommandounternehmen Hammelburg 1945. General Patton's verlorener Sieg (Originaltitel: Raid! übersetzt von Ingrid Mitteregger). Universitas, München 1985, ISBN 3-8004-1046-X (Als Ullstein Taschenbuch 33082 Zeitgeschichte, München 1987, ISBN 3-548-33082-7).
- Philipp Joseph Döll: Geschichtliche und statistische Nachrichten über die Stadt Hammelburg und Schloß Saaleck. 1873.
- Karl Fell: Der Landkreis Hammelburg: 1862-1972. Schachenmayer, Bad Kissingen 1989.
- Michael Mott: Kirchen, Türme, Bocksbeutel und Dätscher / 1000 Jahre Fuldaer Geschichte pur: Hammelburg an der Saale ist die "älteste Weinstadt Frankens" / Dort kann man den Wein förmlich riechen, in: Fuldaer Zeitung, 26. Okt. 1996, Magazin am Wochenende „Thema“, S. M 1,2.
- Michael Mott: Fuldaer Franziskaner terminierten einst im Hammelburger Land / Weinmost- und Almosensammmlungen im Süden des ehemaligen Hochstifts, in: „Buchenblätter“ Fuldaer Zeitung, 80. Jahrg., Nr. 23, 27. Nov. 2007, S. 89, 90; Nr. 24, 18. Dez. 2007, S. 94, 95.
- Oskar Röll: Stadtpfarrkirche St. Johannes Baptista Hammelburg In: Kleine Kunstführer Nr. 1111. Schnell und Steiner, München 1977, ISBN 978-3-7954-4837-0.
- Erwin Sturm: Hammelburg Kloster Altstadt, Wallfahrtskirche St. Maria und Vierzehn Nothelfer. In: Kleine Kunstführer. Nr 1231. 3. Auflage. Schnell und Steiner, München 1988, ISBN 3-7954-4952-9.
- Heinrich Ullrich, Gunter Ullrich (Illustrator): Hammelburg. Bilder aus der Geschichte einer uralten Frankensiedlung. Stadt Hammelburg, Hammelburg 1954.
- Eugen Weiss (Zeichnungen und Zusammenstellung): 1250 Jahre Hammelburg - Die historische Weinstadt an der Fränkischen Saale. Stadtverwaltung, Hammelburg 1966.
Einzelnachweise
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111111/225456&attr=OBJ&val=1569
- ↑ Die Urkunde wurde von Hedans Gemahlin Theodrada und seinem Sohn Thuring mitunterzeichnet: Johannes Hoops, Reallexikon der germanischen Altertumskunde, Hrsg Heinrich Beck/de Gruyter Berlin, Bd. 14 Harfe und Leier, 2. Aufl. 1999, S. 107
- ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 478.
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 738.
- ↑ Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Band 1. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 145
- ↑ Steinerne Zeugnisse jüdischen Lebens in Bayern. Eine Dokumentation. Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, München 1988, ISBN 3-87052-393-X
- ↑ http://www.hammelberg.de/
Weblinks
- http://www.hammelburg.de – Offizielle Internetpräsenz der Stadt
- http://www.hammelburger-album.de – geschichtliches Projekt zu Hammelburg und Stadtteile
- Hammelburg. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Band 8, Bibliographisches Institut, Leipzig 1885–1892, S. 55.
- Links zum Thema Hammelburg im Wikipedia:de:Open Directory Project
- Hammelburg: Wappengeschichte vom HdBG
- Hammelburg: Amtliche Statistik des LStDV
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