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Gisela Dachs

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Gisela Dachs

Gisela Dachs (* 2. Juni 1963 in Kötzting) ist eine deutsche Publizistin und Journalistin.

Leben

Gisela Dachs wuchs in der Oberpfalz auf. Nach dem Abitur studierte sie an der Sorbonne in Paris Literaturwissenschaften und Philosophie. Von 1987 bis 1989 war sie Auslandsredakteurin der französischen Tageszeitung Libération. 1990 holte sie die Wochenzeitung Die Zeit ins politische Ressort nach Hamburg. 1994 ging sie als Nahost-Korrespondentin für Die Zeit nach Jerusalem. Von 1996 bis 2002 arbeitete Gisela Dachs auch für den Züricher Tages-Anzeiger, seit 2014 ist sie außerdem Korrespondentin der NZZ am Sonntag. Zudem ist sie ständige Autorin für das jüdische Monatsmagazin Aufbau und die schweizerische jüdische Wochenzeitung tachles und Kolumnistin beim Magazin Wina.[1]

1993 moderierte sie mehrfach für den TV-Sender arte das deutsch-französische Polit-Talkformat Transit. Sie ist regelmäßige Interviewpartnerin zum Thema Nahost im Deutschlandfunk, Hessischen Rundfunk und Schweizer Radio (SRF) sowie Referentin für die Bundeszentrale für politische Bildung, verschiedene deutsche politische Stiftungen und das Goethe-Institut.[2] Seit 2009 unterrichtet sie als Lehrbeauftragte an der Sammy Ofer School of Communications des Interdisciplinary Center Herzliya in Herzlia.[3][4]

Darüber hinaus ist Gisela Dachs Buchautorin, Publizistin sowie Herausgeberin des Jüdischen Almanachs.[5] Sie lebt heute in Tel Aviv.

Sie ist die jüngere Schwester des Wiener Autors Robert Dachs.

Werke

Wissenschaftliche Beiträge

  • Israel and Europe, the troubled relationship: between perceptions and reality (with Joel Peters) for the Israeli European Policy Network, (IEPN) Friedrich-Ebert-Stiftung, Israel, 2004.
  • Soixante ans de relations germano-israéliennes, Radioscopies de l`Allemagne, Institut francais des relationes internationales (Ifri), Paris, 2009.
  • Deutsch-israelische Beziehungen, eine Zwischenbilanz, Münchner Beiträge zur Jüdischen Geschichte und Kultur, Lehrstuhl für jüdische Geschichte und Kultur an der Ludwig Maximilians-Universität München, 2009.

Weblinks

Einzelnachweise

Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Gisela Dachs aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.