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Geschichte der Bildhauerkunst in Ostpreußen vom Ende des 16. Jahrhunderts bis gegen 1870

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Der Artikel folgt Anton Ulbrich: Anton Ulbrich:Geschichte der Bildhauerkunst in Ostpreußen vom Endes des 16. Jahrhunderts bis gegen 1870, 2 Bände, Königsberg 1926-1929. beschreibt den Stil und zählt als Beispiel anschließend die Künstler(Familien) mit Werken auf

Altstädtische Kirche, Altar.
Tilsiter Kirche, Altar.
Heilige Linde, Hochaltar.
katholische Kirche St. Peter und Paul in Rößel, Gottesname.
katholische Kirche St. Peter und Paul in Rößel, Hochaltar.
Krossen, Hochaltar

Der Artikel Geschichte der Bildhauerkunst in Ostpreußen[1][2] beschreibt die Bildhauerkunst in Ostpreußen und Königsberg vom Ende des 16. Jahrhunderts bis gegen 1870. Bis um 1525 herrschte der Stil der Gotik im Deutschordensland Ostpreußen vor. Mit der Staatsgründung des Herzogtum Preußen um 1525 entwickelte sich der Stil der Renaissance, gefolgt vom Übergangsstil (Manierismus) und Ohrmuschelstil bis 1685. Die „eigentliche Barockzeit“ der Bildhauerkunst in Ostpreußen umfasste Ulbrich zufolge die Zeit von 1685 bis 1750. Die Zeit des Rokokos ist Ulbrich zufolge von 1750 bis 1790 anzusetzen. Die Zeit des Klassizismus und des Empire dauerte etwa von 1790 bis 1825. [3] Erhalten sind die Bildhauerarbeiten im südlichen Teil des früheren Ostpreußens, heute Polen. Eine Bildhauerarbeit aus dem heute russischen Teil des früheren Ostpreußens befindet sich im Puschkin-Museum in Moskau, so die Büste der Herzogin Dorothea aus dem Grabdenkmal für Herzogin Dorothea.

Gotik (bis 1525[4])

Die gotische Bildhauerkunst in Ostpreußen bis 1525 war der „Hauptsache nach kirchlich und nur zum geringen Teil weltlich.“[5] Es entstanden als Bildhauerwerke Altäre und Triumphbogengruppen im Stil der Gotik.[6] Beispiele waren die Marienfigur mit Kind „Madonna auf der Mondsichel“[7] in der Pfarrkirche zu Juditten bei Königsberg aus der Zeit um 1485 und der Triumphbogen im Königsberger Dom um 1520.[8] Zudem der Altar des Klosters Sankt Marien und der Altar des Königsberger Doms. Der Domaltar zeigte einen barocken Rahmen, der den quadratisch gegliederten Renaissanceteil umgriff. Im Zentrum befand sich das gotische Mittelstück des alten Altars.


Renaissance (1525-1590[9])

Die gotische Bildhauerkunst in Ostpreußen endete mit der Reformation und mit der Gründung des Herzogtum Preußen, als der Ordensstaat in ein weltliches Herzogtum unter Herzog Albrecht um 1525 umgewandelt wurde. In der Reformation wurden katholische Altäre aus der Zeit der Gotik entfernt. [10] Ab 1525 entwickelte sich die Renaissancekunst in Ostpreußen.[11] Unter Herzog Albrecht „lassen sich zwei Kunstströmungen unterscheiden, eine süddeutsche und eine niederländische. Bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts herrschte der süddeutsche und Nürnberger Einfluss vor. “[12] Am 8. März 1528 setzte sich Herzog Albrecht mit Paul Vischer, dem Sohn von Peter Vischer in Verbindung, damit Paul Vischer an den preußischen Hof nach Königsberg käme. Ab 1541 war Stephan Vischer aus Nürnberg in Königsberg tätig.[13] Jakob Binck war seit 1543 am Hof Albrecht von Preußens, der die Vertäfelung des Geburtszimmers entwarf, den Hans Wagner aus Augsburg ausführte. Um 1550 begann der niederländische Einfluss und die Einfuhr niederländischer Arbeiten nach Ostpreußen. Beispiele waren das Grabdenkmal für Herzogin Dorothea sowie das Grabdenkmal für Herzog Albrecht.[14][15] Binck war 1550 in Antwerpen um Epitaphien bei Cornelis Floris für den preußischen Hof zu bestellen. Seit 1586 war der Stuckateur Hans Wyndrauch am Hof, der das Schloss mit Stuckdecken ausstattete. Der Markgraf Georg Friedrich (1539–1603), Statthalter Albrecht Friedrichs von Preußen, engagierte 1581/1582 den Flamen Willem van den Blocke, der unter anderem das Statthalterdenkmal schuf. Ulbrich zufolge ist das „Ende dieses Abschnitts … gegen 1590 anzusetzen.“[16]



Binck, Wagner und Floris

Jakob Binck war „der bedeutendste und namhafteste Künstler, welcher in Herzog Albrechts Diensten gestanden“[17] hatte. Zu seinen ersten Arbeiten zählten Schaupfennige sowie Gedenkmünzen mit Bildnissen des Herzogs (1544).[18] Die Halbreliefs in Medaillons (1543) für das Geburtszimmer Friedrichs I. im Königsberger Schloss schuf Binck, darunter die 16 holzgeschnitzten Köpfe an der Süd- und Westwand und der Hofnarr.[19] Der Entwurf von 1547 für das Grabdenkmal der Herzogin Dorothea und das Grabdenkmal des Herzogs Albrecht stammte von Binck, die Ausführung übernahm Cornelis Floris. Der von Staatsgründer Herzog Albrecht von Preußen am 7. September 1543[20] zum Hoftischler ernannte Bildhauer Hans Wagner schuf die Schnitzereien aus ungarischem Eschenholz für die Türen, Fensterumrahmungen das Königsberger Schloss der Renaissance.


Blocke

Willem van den Blocke, Schüler von Cornelis Floris in Antwerpen, kam um 1569 nach Königsberg und schuf 1581/1582 das Statthalterdenkmal. Abraham van den Blocke, Sohn von Willem van den Blocke, schuf 1580 das Portal vom Altan zum Moskowitersaal des Königsberger Schlosses. Geschmückt war das im Zweiten Weltkrieg zerstörte Portal mit Löwenmasken, Amoretten, Viktorien und zwei Kriegerfiguren. Abraham van den Blocke schuf auch den Kamin in den Formen der Spätrenaissance im Moskowitersaal, dessen wappengeschmücktes Gebälk auf zwei Altanen ruhte.[21][22]


Von der Renaissance zum Barock

Vom Ende des 16. Jahrhunderts bis 1625 folgte eine „Übergangszeit“.[23] Von 1625 bis 1685 herrschte das Knorpelwerk oder der „Ohrmuschelstil[24] in der Bildhauerei. Die „eigentliche Barockzeit“[25] der Bildhauerkunst in Ostpreußen umfasste Ulbrich zufolge etwa die Zeit von 1685 bis 1750.


Bis 1625[26]

Vom Ende des 16. Jahrhunderts bis 1625 folgte auf die Renaissance eine „Übergangszeit“[27] ( Manierismus). In der Übergangszeit gab es eine „Vorliebe zum Weichlichen, Runden, zu schlanken Formen, zu überreichen, gekünstelten (manierierte) Bewegungen, aber ohne Heftigkeit und Leidenschaft, ein Hinneigen zum süßlichen, schmachtenden Ausdruck“.[28]

Krause

Alexander Krause († 10. Dezember 1624 in Königsberg)[29][30] war ab 1604 als Bildhauer in Königsberg tätig. Anton Ulbrich zufolge war er der Stammvater des Bildhauers Joseph Anton Kraus, der die Rathausdecke gestaltet haben soll.[31] Alexander Krause schuf 1606 für die Königsberger Schlosskirche die Statuen der Fides, Spes und Caritas und der Justitia, die unter dem Einfluss des niederländischen Manierismus entstanden.[32] Krause schuf auch zahlreiche Epitaphien:

  1. Epitaph des Landhofmeisters Freiherr Albrecht von Kittlitz († 22. März 1604 in Königsberg) mit Gemälde „Himmelfahrt Christi“ und „Familie v. K.“ mit zahlreichen Familienmitgliedern, 1604, von Anton Möller
  2. Epitaph des Obermarschalls Georg von Pudewels († 16. Mai 1604 in Königsberg) und seiner beiden Ehefrauen Dorothea und Elisabeth mit Gemälde „Jüngstes Gericht“ und „Familie P.“ im Sockel aus dem Jahr 1604 von Anton Möller.
  3. Epitaph des Oberburggrafen Wolff von Wernsdorff († 20. Dezember 1606 in Königsberg) und dessen Frau Esther mit Gemälde „Allegorie des Kampfes des christlichen Tugendritters mit den Todsünden“, 1606, von Anton Möller
  4. Epitaph von Bartel Büttner († 13. Mai 1613 in Königsberg) und dessen Frau Anna Keuter.[33]
Mildert
Altstädtische Kirche, Altaraufsatz.

Anthonius von Mildert († 1597 in Königsberg) war Maler und Bildhauer in Königsberg, der 1578 aus dem Kreis Jülich von Marie Eleonore von Jülich-Kleve-Berg nach Königsberg berufen wurde. Der Sohn Johannes van Mildert (flämisch: gheseyt den Duyts; dt.: genannt Der Deutsche ) (* 17. Januar 1588 in Königsberg; † 21. September 1638 in Antwerpen)[34] lernte Bildhauerei in Königsberg bei seinem Vater. Seit 1606 war er in Flandern und 1610 wurde er Freimeister der St.-Lukas-Gilde in Antwerpen und 1628 dort Bürger. Er schuf den Hochaltar von Hertogenbusch. Martin Konrad[35] zufolge schuf Hans von Mildert den 13 m hohen Altar der Altstädtischen Kirche St. Nikolai in Königsberg.

Der Hochaltar der Altstädtischen Kirche (1606) war laut Dehio eine „Leistung des nordostdeutschen Manierismus“.[36] Es kombinierte Elemente der italienischen Renaissance („Flächigkeit des Ganzen“[37]) mit denen der nordischen Renaissance („die Elemente der alle Gliederungen überspinnenden Dekoration“[38]).

Von 1625 bis 1685[39]

Von 1625 bis 1685 herrschte das Knorpelwerk oder der „Ohrmuschelstil[40] in der Bildhauerei. Die Zeit des Ohrmuschelstils gibt das Weichliche auf und wird „kräftiger in den Formen und Bewegungen und erhält allmählich ihr eigenes Gepräge: den oft übertrieben herausgeformten Ausdruck der Köpfe und die flammenartig gebildeten und aufsteigenden Stirnlocken. Die Glieder sind kräftig gerundet, die Leiber oft unschön vorgedrückt“.[41]

Der Knorpel- und Ohrmuschelstil wurde von Boetticher auch „Teigornament“[42] genannt.


Doebel

Michael Doebel der Ältere (* 1610 in Schweidnitz; † 1678 in Königsberg)[43] [44] war ein Bildhauer, der in und um Königsberg arbeitete. Er schuf 1664 das Denkmal für Johann von Kospoth im Königsberger Dom.

Pfeffer

Johannes und Friedrich Pfeffer waren Bildhauer, die im 17./18. Jahrhundert in und um Königsberg tätig waren. Ulbrich vermutet ein Verwandtschaftsverhältnis von Vater und Sohn. Grund dafür ist der zeitliche Abstand von 24 Jahren zwischen den Arbeiten von Johannes und Friedrich Pfeffer und der ähnliche Wirkungskreis.[45][46][47] Lt. Ulbrich gibt es genau drei exakt zuordenbare Werke von Johann und Friedrich Pfeffer (Altar in Cumehnen 1676, Altar und Kanzel in Goldap 1700, Altar in Schareyken 1720). Alle anderen Werke sind Zuschreibungen:

Königsberger Arbeiten

Die Bildhauerei von 1625 bis 1685 zeigte sich an der Portalgestaltung zahlreicher Königsberger Häuser.[74][75][76][77]




Adresse Haus Datierung Beschreibung Bild
Kneiphöfische Langgasse Nr. 27 Haus Max Aschmann, Weinhandlung „Steffens und Wolter“ 1636 Das Gebäude zeigte ein figurenreiches Außenportal aus Sandstein aus der Zeit um 1636. Die beiden Pilaster des Portals waren jeweils mit Hermen[78] geschmückt. Ein antikes, nach dem Vorbild des Pantheon in Rom in sieben Feldern unterteiltes, Tympanonfeld zeigte sich über dem Eingang. Die sieben Felder waren mit den alten Göttern geschmückt, darunter Jupiter, Merkur und Venus. Die Pilaster trugen ein verkröpftes Gebälk mit einem darüber befindlichen Sprenggiebel, geschmückt mit drei Giebelfiguren - Allegorien auf die Gerechtigkeit mit Waage, auf die Klugheit mit Schwert sowie auf die Treue mit Hund.[79] Beiderseits Nischen für Laternen, zwei Kellerportale.[80][81] Königsberg, Kneiphöfische Langgasse Nr. 27, Äußeres Portal.jpg
Altstädtischer Markt Nr. 6 Grisardsches Haus 1640 Das Gebäude zeigte ein aufwändiges Sandsteinsteinportal aus der Zeit um 1640 mit einem behelmten Mann und Frau als Karyatiden. Darüber befanden sich weibliche Figuren, Allegorien der Liebe und Treue. In den Zwickeln waren Genien dargestellt, Kränze reichend. Das Portal wurde von dem selben Bildhauer geschaffen, der auch das Außen- und Innenportal an der Kneiphöfischen Langgasse 27 schuf. Das Gebäude wurde 1895 abgebrochen. Das Portal gelangte in das Prussia-Museum.[82] Altstädter Markt Nr. 6, Steinportal
Kneiphöfische Langgasse Nr. 27 Max Aschmann, Weinhandlung „Steffens und Wolter“ 1635 Im Innern des Hauses befand sich ein reich mit Intarsien und Figuren dekoriertes Portal aus der Zeit um 1635 aus Eichenholz. Es zeigte zwei schön geschnitzte liegende weibliche Figuren im Gebälk.[83][84] Königsberg, Kneiphöfische Langgasse Nr. 27, Inneres Portal.jpg
Fleischbänkenstraße Nr. 35 Groebensches Stipendienhaus 1640 Das Gebäude zeigte ein figurenreiches Außenportal aus Sandstein aus der Zeit um 1640.[85][86] Das Portal zeigte korinthische Säulen, die unten ornamentiert waren. Die Sockel der Säulen waren mit Löwenmasken geschmückt. Die Säulen trugen ein verkröpftes Gebälk, das mit Putten geschmückt war und auf dem sich drei Frauenfiguren befanden, Allegorien auf Reichtum, Geduld und Wahrheit. Das Gebäude wurde 1897 abgebrochen, das Portal wurde anschließend im Prussia-Museum ausgestellt.[87]Die Fassade des Hauses Fleischbänkenstraße 35 zeigte zwölf verschiedene männliche Köpfe und vier Masken im Fries unter den Fenstern des zweiten Stockwerks, ähnlich den Häusern in Danzig und den Niederlanden.[88] Fleischbänkenstraße 35, Portal
Tuchmacherstraße Nr. 11
(Königsberger Stadtteil Löbenicht)
unbekannt 17. Jahrhundert Die Stuckarbeiten wurden auf einem Geflecht dünner Holzstäbe aufgetragen und stammten aus dem 17. Jahrhundert[89][90][91]. Mühlpfordt zufolge sei die Decke „einzig in ihrer Art im ganzen Osten“.[92] Sie wurde 1898 sachgemäß von der dicken Gipsverputzung befreit, 1908 erworben und 1929 in das Stadtgeschichtliche Museum gebracht. Das Stuckrelief zeigte in vier Feldern die Geschichte Josephs in Ägypten nach 1.Mose 42/1, 42/6, 43/31 sowie 47/2. Fleischbänkenstraße 35, Portal
Roggenstraße Nr. 29
(Königsberger Stadtteil Altstadt)
unbekannt 17. Jahrhundert Ein „gutes Steinportal im Stichbogen“.[93] An den beiden Pfeilern erkannte man durch die herabhängenden, unten spitz zulaufenden Zapfen den niederländischen Einfluss, unter welchem es geschaffen wurde. Über dem Gesims war ein Oberlichtfenster, eingerahmt von Voluten und von gleichem Schmuckwerk bekrönt. Dazu verzierte, schmiedeeiserne Anker.[94] Roggenstraße Nr. 29, Portal
Polnische Gasse Nr. 9
(früher Steinhauptstraße)
unbekannt 1638 Ein „gutes Steinportal mit Rundbogen“[95] im „Ohrknorpelstil“[96], geschaffen in der Zeit um 1638 mit der Inschrift Soli Deo Gloria. Das Renaissanceportal schloss nach oben mit einem Gesims ab. Darüber befand sich ein kreisrundes Oberlichtfenster mit „teigartigen Ornamenten“.[97] Gekrönt wurde das Oberlichtfenster von einem Pinienzapfen. Polnische Gasse 9, Portal
Polnische Gasse Nr. 9
(früher Steinhauptstraße)
unbekannt 1638 Der im Erdgeschoss befindliche „Renaissancekamin“[98] von 1638 zeigte „Ohrmuschelverzierungen“.[99][100] Der Fries im Gebälk des Kamins zeigte in seiner Mitte das Relief Venus und Amor. Im oberen Geschoss war das Relief Opferung Isaaks zu sehen. Ein Pelikan krönte den Kamin.[101][102][103] Königsberg, Kamin der Polnische Gasse 9.jpgKönigsberg, Haus Polnische Gasse (früher Steinhauptstraße) 9, Kamin 1638, im Kunstgewerbe-Museum (2).jpg
Wassergasse Nr. 39 unbekannt 1638 Das 1895 abgebrochene Gebäude zeigte ein Sandsteinportal aus der Zeit um 1635 von „guter, niederländischer Arbeit“.[104][105] Die Erdgeschosszone des doppelstöckigen Portals zeigte einige Köpfe, während im ersten Stockwerk des Portals die Figuren Mars und Venus dargestellt wurden. Auf den Giebelschrägen befanden sich zwei liegende Gestalten. Reste einer runden Wendeltreppe des Hauses wurden im Prussia-Museum ausgestellt. Hauptpfosten mit Halbgestalten, unten Maskenköpfe und Jagdtiere.[106] Königsberg, Wassergasse Nr. 39, Steinportal.jpg Königsberg, Haus Wassergasse Nr. 39, Portal, Allegorie auf Venus, 1635 (2).jpg Königsberg, Treppenteile 1630.jpg
Kneiphöfische Langgasse Nr. 59, Ecke der Magisterstraße unbekannt 1640 Bis 1890 schmückte das Haus ein Portal „ in niederländischen Formen“[107][108] mit Löwenköpfen. Das Sandsteinportal wurde im Stadtgeschichtlichen Museum ausgestellt. Wassergasse Nr. 39, Steinportal
Kneiphöfische Langgasse Nr. 59, Ecke der Magisterstraße unbekannt 1640 In seinem Flur befand sich „die schönste Wendeltreppe in Königsberg“.[109] Geschnitzte Hermen bildeten das Geländer der Wendeltreppe. Unten befand sich die Figur des Till Eulenspiegel. Die Bildhauerarbeit stammt aus der Zeit um 1640. Die Wendeltreppe wurde beim Abbruch des Hauses 1890 von Herrn von Below in seinem neugebauten Gutshaus Lugowen im Kreis Insterburg neu aufgestellt. „Für die Zeitbestimmung kann neben der Bildhauerform das Ohrmuschelwerk als wichtig herangezogen werden, die beide auf die Zeit gegen 1640 schließen lassen“. [110] Königsberg, Kneiphöfische Langgasse Nr. 59: „die schönste Wendeltreppe in Königsberg“.[111]
Altstädtische Langgasse Nr. 7, Ecke der Holzstraße Nr. 17 Die goldene Axt 1640 Im Erdgeschoss des Hauses befand sich die „schönste Zimmerdecke in Königsberg aus Holz geschnitzt“,[112] Altstädtische Langgasse 7, „schönste Zimmerdecke“[113]
Altstädtischer Markt Nr. 15 unbekannt 1640 Die Sandsteinfiguren, die das Haus krönten, wurden versetzt. Drei wurden auf ein Geschäftshausneubau aufgestellt. Eine andere Figur diente schließlich als Brunnenschmuck in der Ottokarstraße 22-24. Die übrigen Figuren, wie das Portal, Pilaster, Wappenhalterlöwen und die hölzerne Balkendecke wurden im Stadtgeschichtlichen Museum ausgestellt. Die einst reich vergoldeten Skulpturen bestanden teilweise aus gotländischem, teilweise aus Bremer Sandstein.[114] Königsberg, Altstädtischer Markt Nr. 13-15.jpg
Junkerstraße Nr. 6 Hagensche Hofapotheke 1654 Eine Sandsteinstatue von 1654 stand auf dem Renaissancegiebel. Diese stellte eine Allegorie auf die Hoffnung dar und war mit den Attributen Anker und Tauben ausgestattet. Dann fand sie ihren Platz auf erhöhtem Podest im Gebäude selbst.[115][116] Königsberg, Haus Junkerstraße 6.jpg Königsberg, Haus Junkerstraße 6, Steinfigur Hoffnung 1654.jpg
Altstädtische Bergstraße Nr. 29 unbekannt 1655 Stuckdecke, die in zwei kreisrunden Feldern, Vulkan, Venus sowie Armor und Herkules darstellte, der mit dem nemeischen Löwen ringt. Stuck 1655 renoviert 1770.[117] Königsberg, Altstädtische Bergstraße 29, Stuckdecke, Herkules mit dem nemeischen Löwen, 1655.jpg
Hans von Sagan unbekannt 1640 Holzbildhauerei. Nach der Tracht eine Bildhauerei aus der Zeit um 1630 oder 1640.[118] Königsberg, Hans von Sagan, Schlacht bei Rudau 1370, Fahnenträger des XVII. Jahrhunderts.jpg
Ehrenpforte für den Kurfürsten unbekannt 1641 Anlässlich des Einzuges des Kurfürsten in Königsberg am 31. Oktober 1641 wurden vier Ehrenpforten errichtet, wovon die Ehrenpforte der Altstadt den aufwändigsten Bildwerkschmuck aufwies. Die Dekoration zeigte „Statuen, Figuren, Pyramiden, Fahnen, gemalten Bildern, Ornamenten und Inschriften“.[119][120]

Von 1685 bis 1750[121]

Die „eigentliche Barockzeit“[122] der Bildhauerkunst in Ostpreußen umfasst die Zeit von 1685 bis 1750. Diese Zeit gilt laut Anton Ulbrich als die „zweite große Blütezeit der Bildnerei in Ostpreußen“.[123] Der eigentliche Barockzeit ist in zwei Abschnitte unterteilt: Die Zeit mit der „Vorherrschaft der gewundenen Säule“[124] bis etwa 1710 und die Zeit mit „nischenförmigen Altaraufsätzen“[125] von 1710 bis um 1750.

Doebel

Johannes Christoph Doebel (* 1640; † 1713 in Berlin)[126][127][128] war Gehilfe seines Vaters Michael Doebel und schuf zahlreiche Arbeiten in und um Königsberg. Der große Kurfürst gewährte Johann Michael Doebel ein Reisestipendium, das ihn nach Holland, Frankreich, Italien, Sizilien, Malta und Alexandria brachte. Er studierte Architektur und Bildhauerkunst und kehrte im Jahre 1658 nach Königsberg zurück, wo er als Gehilfe seines Vaters Michael Doebel tätig war.


Urkundliche Werke


Zuschreibungen[135]

Laut Ulbrich sind Zuschreibungen an Johannes Christoph Doebel eindeutig möglich: „Die Kunstformen des Johannes Christoph Doebel haben ein so ausgesprochenes persönliches Gepräge, daß sich ihm eine ganze Reihe von Schnitzwerken ohne urkundliche Unterlagen mit unbedingter Bestimmtheit zuweisen lassen können.“[136]

  • 1674/1675: Wandgrabmal der Euphrosina von Brock in der Pfarrkirche Preußisch Holland.[137] Euphrosina von Brock war eine Geborene von Schlieben, Komturin zu Wittersheim in Westfalen und Hauptfrau zu Holland.[138] Sie war verheiratet mit Achatius von Borck, Hauptmann von Holland.
  • 1681/1684: Wandgrabmal der Elisabeth Preuck in der Deutschen Kirche in Tilsit. Elisabeth Preuck war verheiratet mit Gabriel Preuck.[139]
  • 1684/1688: Wandgrabmal des Bartholomäus Behm und Frau Catharina Pollia im Dom in Königsberg.[140]
  • 1685/1690: Beichtstuhl in der evangelischen Pfarrkirche in Fischhausen. Tür des Beichtstuhls mit der Darstellung Christi. Auf dem Deckel des Beichtstuhls befindliche Engel mit Leidenswerkzeugen.[141]
  • 1688: Wandgrabmal des Johann Dietrich von Tettau in der evangelischen Pfarrkirche in Schönbruch.[142]
  • 1690: Altaraufsatz und Beichtstuhl in der evangelischen Pfarrkirche in Schönbruch.[143]


Peucker

Christoph Peucker (* 1662 in Königsberg; † 1735 in Rößel)[149] auch Peukert, Peickert und Peichert lebte und arbeitete als Bildhauer in Königsberg. Zwischen 1711 und 1715 zog er nach Rößel, wo er vor 1724 von dem Fürstbischof in Heilsberg engagiert wurde.

Urkundliche Werke[150]
Zuschreibungen


Kraus

Die Königsberger Rathausdecke soll Ulbrich zufolge von Joseph Anton Kraus, dem Meister des Festsaales von Schloss Schlobitten gestaltet worden sein. [175]Ulbrich zufolge forderte der Burggraf Alexander den Bildhauer Ende 1707 in einem Schreiben an Andreas Schlüter aus Berlin an.[176]

Poertzel

Matthias Poertzel († 1730 in Königsberg) und sein Bruder Johann Georg Poertzel († 1706 in Königsberg),[177] auch Pertzel, Pirzel, Piertzell, Pritzell, Bürtzel, waren ab 1695 als Bildhauer in Königsberg tätig. Am 5. April 1703 erhielten die Brüder Poertzel den Auftrag, den Stadtverordnetensaal im kneiphöfschen Junkerhof zu stuckieren.[178]


Schmidt

Johann Christian Schmidt (*1701; + 18. Mai 1759 in Rößel) wurde als Sohn des 1656 geborenen Johannes Schmidt geboren. Johann Christian Schmidt ging zu Beginn der 1720er Jahre nach Rößel, wo er 1724 Schöppe war. Im Jahre 1724 wird er als ein in Rößel tätiger Bildhauer und Bürger genannt, als er Elisabeth, die Tochter des Tischlers und Bürgers Christopck Peucker heiratete. Bei Peucker in Rößel arbeitete er vermutlich als Bildhauer.[179]

Urkundliche Werke [180]
  • 1732: Steinbildwerk der unbefleckten Empfängnis Marias im Kirchhof der Wallfahrtskirche Heiligen Linde [181]
  • 1738: Hochaltar in der katholischen Kreuzkirche bei Braunsberg [182]
  • 1752: Kanzel der katholischen Pfarrkiche in Freudenberg [183]


Zuschreibungen [184]
  • 1740: Wormditt, Hochaltar.[185]
  • 1740: Kanzel in der katholischen Pfarrkirche in Süßenthal. [186]
  • 1745: Kanzel in der katholischen Pfarrkirche zu Schlitt (Skolity).[187], Kreis Heilsberg. [188]
  • 1737: Gestalt des segnenden Heilands mit der Kreuz-Erdkugel in der Guttstadter Straße in Allenstein. [189]
  • 1750: Standbild der Maria in Glockstein. [190]
  • 1752: zwei Sandstein-Standbilder auf dem Kirchhof der Klosterkirche in Springborn. [191]
  • 1756: Standbild des hl. Johannes von Nepomuk in Wormditt auf der Brücke über das Flüßchen Derewenz.[192]
  • 1756: Standbild der hl. Katharina im Hof der Vorburg des Bischofschlosses in Heilsberg.[193]
  • 1752: Kanzel in der Katholischen Pfarrkirche in Freudenberg.[194]
Frey
Wormditt, Hochaltar, Bildhauer vermutlich Johannes Frey
Wormditt, Beichtstuhl, Bildhauer vermutlich Johannes Frey


Der Bildhauer Johannes Frey aus Braunsberg schuf zahlreiche Werke:

Urkundlich belegte Werke
  • 1753: Hochaltar in der Pfarrkirche der St. Katharinenkirche in Braunsberg.[195]
Zuschreibungen

Die Zeit des Rokokos von 1750 bis 1790[200]

Es gab in der Zeit des Rokokos von 1750 bis 1790 zahlreiche Bildhauer und Bildschnitzer: Darunter der Bildhauer Perwanger, aus Tirol gebürtig und in Tokemit bei Elbing ansässig und in Ostpreußen tätig. Zudem der Bildhauer Frey in Braunsberg.

Aus der Bildhauerfamilie Schmidt gab es viele Bildhauer im Rokoko. Joseph Schmidt(* 1731 in Rößel), Andreas Schmidt (* 1726 in Rößel; † 1790 in Königsberg)[201] und Christian Bernhard Schmidt (* 1734; + 1784).



Gedofsky, Schmidt, Suhse und Grabowski

Zu den von Anton Ulbrich aufgezählten Bildhauer des Rokoko in Ostpreußen zählen Gedofsky (Gedowsky[202] oder Endofsky[203][204]), Andreas Schmidt, Friedrich Suhse sowie Grabowski.

Andreas Schmidt war in den 60er Jahren bis 1785 in Königsberg tätig. Andreas Schmidt (* 1726 in Rößel; † 1790 in Königsberg)[205][206] wanderte als Bildhauergeselle nach Polen ein, wo er zuerst in Lissa und ab 1758 bis 1785 in Königsberg in Preußen lebte und arbeitete. Sein Sohn Maximilian (* 1758 in Lissa; † 1826 in Königsberg),[207][208] war auch als Bildhauer tätig.

Gedofsky schuf 1764 das Orgelgehäuse in Insterburg.[209] Zudem das Orgelgehäuse der Altstädtischen Kirche zu Königsberg mit musizierenden Engeln an der Orgel von Adam Gottlob Casparini.[210][211] Das Rokoko-Orgelgehäuse befand sich zuerst in der alten Altstädtischen Kirche und wurde 1895 für die städtischen Kunstsammlungen für 500 Mark erworben. Auch die Rokokoausstattung wie Türen und Orgelgehäusen der Königsberger Kirchen aus der Zeit um 1770 werden ihm zugeschrieben. Darunter das Orgelgehäuse der Löbenichtschen Kirche St. Barbara von 1782.

Der Tischlermeister Friedrich Suhse schuf die Altarkanzel in der Löbenichtsche St. Barbarakirche (1776). Die Predella auf dem Altar war von „Rococoranken umrahmt“,[212] das dort befindliche Bild zeigte das letzte Abendmahl. Über der Predella erhob sich die „Kanzel in Rococoformen“.[213] Altar und Kanzel umschloss ein architektonischer Aufbau von je drei kompositen Säulen auf hohen Sockeln. Die Säulen trugen das verkröpfte, nach oben ausladende, hohe Gebälk samt Gesims. Darüber erhoben sich Voluten, in deren Mitte war das Auge Gottes in der Strahlenglorie dargestellt. Mühlpfordt zufolge war das Werk „ganz vorzüglich geschnitzt“.[214][215]

Der Tischlermeister Grabowski schuf die Kanzel der Tragheimer Kirche (1784). Die „Rokokokanzel“[216] zeigte eine „Rokokoschnitzerei mit leichtem klassizistischen Anklang, aber hervorragend schön“.[217][218]

Rokokowerke in Kirchen[219]

Ort, Gegenstand Bildhauer Datierung Beschreibung Bild
Neuroßgärter Kirche, Orgelgehäuse unbekannt 1737 Die Orgel wurde 1737 von Georg Siegmund Casparini geschaffen. In den weitausladenden seitlichen Einfassungen befanden sich die Figuren von zwei fliegenden Posaunenengeln und zwei musizierende Engel.[220] Königsberg, Neuroßgärter Kirche, Orgelgehäuse.
Altroßgärter Kirche, Orgelgehäuse unbekannt 1753 Laut Adolf Boetticher hatte das Orgelgehäuse Formen, „die den Übergang vom Barock zum Rococo“[221] zeigten. Zwei Hermen trugen das Orgelgehäuse. An der Orgelempore befanden sich Putten. Laut Mühlpfordt versinnbildlichte das Orgelgehäuse die „Übergangszeit Barock-Rokoko“.[222] Man zog über die Karyatiden richtige Leinenhemden, welche mit Ölfarbe gesteift wurden. Königsberg, Altroßgärter Kirche, Orgelgehäuse.
Haberberger Trinitatis-Kirche, Orgelgehäuse unbekannt 1753 Die Orgel zeigte ein „Rococogehäuse“[223] mit musikalischen Emblemen. Es zeigte die Figur des König David über der Klaviatur, daneben zwei Hermen, die das Gehäuse trugen. Gekrönt wurde das Rokokogehäuse von musizierenden Putten.[224] Laut Mühlpfordt zählte es zu den „schönsten ostpreußischen Rokokowerken“.[225] Königsberg, Haberberger Kirche, Kanzel (links) u. Orgelgehäuse (rechts).
Haberberger Trinitatis-Kirche, Altar unbekannt 1756 Der Altar war laut Adolf Boetticher eine „gute Rococoarbeit“.[226] Mühlpfordt zufolge war er „recht vom Geist des Rokoko erfüllt“.[227] Sechs korinthische Säulen trugen das Gebälk, an ihnen standen Figuren, Allegorien auf Glaube und Liebe. Auf dem First standen andere Figuren, Allegorien auf Hoffnung und Geduld. Als Krönung das Dreieck, bestehend aus Wolken und Strahlen, flankiert beiderseits von Putten.[228] Königsberg, Haberberger Kirche, Hochaltar.
Haberberger Trinitatis-Kirche, Kanzel unbekannt 1756 Die Kanzel ruhte auf einer „Rococosäule“.[229] Die Seiten der Kanzel zeigten die vier Evangelisten in Holz. Der Schalldeckel ruhte auf vier Pilastern und wurde von einem posaunenblasenden Engel gekrönt. Die Kanzel wurde von den Kaufmannsgehilfen des Haberbergs gestiftet.[230] Unter der Kanzel befand sich eine Kartusche mit der Inschrift: „Beständiges Denkmal der Christlichen Wohltätigkeit, dank welcher diese Kanzel Gott zu Ehren verfertigen lassen, die sämtlichen Kauff- und Handlungsgesellen der Stadt Königsberg Anno 1756“.[231] Königsberg, Haberberger Kirche, Inneres mit Kanzel (rechts).
Steindammer Kirche, Kanzel unbekannt 1760 Die Kanzel ist laut Mühlpfordt nebst der Treppentür „sehr schönes Rokoko“.[232] Auf dem Schalldeckel steht ein posaunenblasender Engel. Mühlpfordt schreibt die Kanzel dem Meister der Haberberger Kanzel zu. Königsberg, Steindammer Kirche, Kanzel.
Sackheimer Kirche, Kanzel unbekannt 1771 Laut Mühlpfordt besaß die Sackheimer Kirche eine „schöne Rokokokanzel“,[233] die ornamentalen Schmuck aufwies. Sie befand sich an der Nordseite des Mittelschiffs und war laut Adolf Boetticher eine „Rococoarbeit von gefälligen Formen“.[234] Gekrönt wurde die Kanzel von einem „Rococo-Schnörkel“.[235] Sackheimer Kirche, Kanzel
Löbenichtsche St. Barbarakirche, Altarkanzel Tischlermeister Friedrich Suhse 1776 Die Predella auf dem Altar war von „Rococoranken umrahmt“,[236] das dort befindliche Bild zeigte das letzte Abendmahl. Über der Predella erhob sich die „Kanzel in Rococoformen“.[237] Altar und Kanzel umschloss ein architektonischer Aufbau von je drei kompositen Säulen auf hohen Sockeln. Die Säulen trugen das verkröpfte, nach oben ausladende, hohe Gebälk samt Gesims. Darüber erhoben sich Voluten, in deren Mitte war das Auge Gottes in der Strahlenglorie dargestellt. Mühlpfordt zufolge war das Werk „ganz vorzüglich geschnitzt“.[238] Königsberg, Löbenichtsche St. Barbarakirche, Inneres.jpg
Löbenichtsche St. Barbarakirche, Orgel unbekannt 1782 Die von Hoforgelbaumeister Preuß erbaute Orgel zeigt aufwändige „Rococoformen“ [239] Königsberg, Löbenichtsche St. Barbarakirche, Orgel.jpg
Tragheimer Kirche, Kanzel Tischlermeister Grabowski 1784 Tischlermeister Grabowski († nach 1784 in Königsberg) schuf die „Rokokokanzel“.[240] Mühlpfordt zufolge war es eine „Rokokoschnitzerei mit leichtem klassizistischen Anklang, aber hervorragend schön“.[241][242] Tragheimer Kirche, Kanzel.
Tragheimer Kirche, Hochaltar Christian Benjamin Schulz 1792 Der Altaraufsatz zeigte je drei auf Sockeln stehende, korinthische Säulen, die ein ornamentiertes, verkröpftes Gebälk trugen. Zwischen den Säulen befanden sich Figuren, links eine Allegorie auf die Liebe, rechts eine auf den Glauben. Zwischen den mittleren Säulen befand sich ein Ölgemälde, das Jesus zeigte. Das zweite Geschoss des Altaraufsatzes zeigte rechts und links je einen Pfeiler. Die Pfeiler wurden an der Seite flankiert von einer Volute. Zwischen den Pfeilern schien das Tageslicht durch ein Fenster durch. Zwischen den beiden Pfeilern strebten ornamentierte Viertelkreise empor, auf denen Putten saßen. Die Pfeiler wurden von Wolken mit Strahlen gekrönt.[243][244] Tragheimer Kirche, Altar.

Gartenschmuck

Im Saturgus’schen Garten am Neuen Graben Nr. 6 bis 8 befanden sich acht drei Meter hohe Rokokofiguren: vier Putten aus dem Jahr 1753 und vier Rokokovasen aus dem Jahr 1770. Die Vasen waren mit Rocaillen und Putten, die Trauben aßen, geschmückt. Am geschweiften Sockel befand sich das Wappen des Kommerzienrates Friedrich Saturgus, das drei Pentagramme im ovalen Feld zeigte, zudem eine achteckige Muschelgrotte, wo Kronleuchter und Fußboden mit Wasserstrahlen ausgestattet waren. Drei Masken aus Muscheln und bunten Steinchen schmückten die Wände. Zudem befanden sich dort eine Reihe Porzellanfigürchen und zwei chinesische Pagoden, die Kopf und Hand bewegten. Die Muschelgrotte war innen ganz mit Spiegeln, Muscheln und Steinchen mosaiziert .[245]

Die Zeit des Klassizismus und des Empire von 1790 bis 1825.

Die klassizistische Zeit der Bildhauerei ist die „Zeit der Ruhe. Die Die Bewegungen und Stellungen werden gemessener und gesetzmäßiger und alles Übertriebene wird vermieden“.[246] Es erscheinen „allgemeine, kalte, oft blutlose Gestalten“.[247]

Einzelnachweise

  1. Anton Ulbrich:Geschichte der Bildhauerkunst in Ostpreußen vom Endes des 16. Jahrhunderts bis gegen 1870, 2 Bände, Königsberg 1926-1929.
  2. Hermann Ehrenberg: Die Kunst am Hofe der Herzöge von Preußen, Verlag von Giesecke  Devrient, Berlin und Leipzig 1899.
  3. vgl. Ulbrich, S. 9-22.
  4. Ulbrich, S. 7: „Geschichtlicher Abriß der Bildnerei von der gotischen Zeit bis zum Ende des 16. Jahrhunderts. Die Zeit bis 1525.“
  5. Ulbrich, S. 7.
  6. vgl. Ulbrich, S. 7.
  7. Fotographie von der „Madonna auf der Mondsichel“ auf ostpreussen.net
  8. vgl. Ulbrich, S. 13.
  9. Ulbrich, S. 17: „Die Zeit von 1525 bis gegen 1590“
  10. Ulbrich, S. 9f.
  11. Ulbrich, S. 17.
  12. Ulbrich, S. 18.
  13. vgl. Ehrenberg, S. 68: „Dreizehn Jahre später kam der Büchsenmeister Stephan Vischer aus Nürnberg nach Königsberg; sein Vorname ist uns unter den Angehörigen Peter Vischers sonst niemals begegnet, es ist aber immerhin auffallend, wenn eine Mann dieses Zunamens, der aus Nürnberg stammt, behauptet, er verstünde Kupfer und Messing zu gießen…“
  14. vgl. Ulbrich, S. 18f.
  15. Ehrenberg; S. 34 Jakob Binck und Cornelis Floris.
  16. vgl. Ulbrich, S. 17.
  17. Ehrenberg, S. 34.
  18. vgl. Ehrenberg, S. 35.
  19. vgl. Ehrenberg, S. 34-42.
  20. vgl. Ehrenberg, S. 39.
  21. vgl. Mühlpfordt (1970), S. 21.
  22. Boetticher, S. 86, (S. 87: Abbildung 65): Im Moskowitzer Saal steht ein Kamin in den Formen der Spätrenaissance, das Gesims auf zwei Atlanten ruhend, die Ornamentik durchweg kräftig, aber nicht fein.
  23. Ulbrich, S. 23.
  24. Ulbrich, S. 23.
  25. Ulbrich, S. 23.
  26. vgl. Ulbrich, S. 74f.
  27. Ulbrich, S. 23.
  28. Ulbrich, S. 23.
  29. -u-: Krause, Alexander, Bildhauer zu Königsberg i. Pr.. In: Ulrich Thieme, Felix Becker u. a.: Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Band 21, E. A. Seemann, Leipzig 1927, S. 459
  30. Anton Ulbrich:Der Bildhauer Alexander Krause. In: Anton Ulbrich:Geschichte der Bildhauerkunst in Ostpreußen vom Ende des 16. Jahrhunderts bis gegen 1870, 2 Bände, Königsberg 1926-1929, S. 74-76.
  31. vgl. Ulbrich, S. 455.
  32. vgl. Dehio u.a., S. 369.
  33. vgl. Mühlpfordt (1970), S. 111f.
  34. vgl. Mühlpfordt (1970), S. 121.
  35. Martin Konrad: Hans von Mildert, genannt der Deutsche. Ein Königsberger Bildhauer im Kreise des Rubens und seiner ostpreußischen Frühzeit. In: Mitteilungen der Verfasser für Geschichte von Ost- und Westpreußen Jahrgang VI. S. 53–56. Königsberg 1932.
  36. Dehio (1952), S. 381.
  37. Dehio (1952), S. 381.
  38. Dehio (1952), S. 381.
  39. Der Artikel folgt Anton Ulbrich, Herbert Ehrenberg etc: Anton Ulbrich beschreibt den Stil und zählt anschließend die Künstler(Familien) mit Werken auf.
  40. Ulbrich, S. 23.
  41. Ulbrich, S. 23.
  42. Ulbrich, S. 46.
  43. -u-: Döbel, Michael, der Ältere. In: Ulrich Thieme, Felix Becker u. a.: Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Band 9, E. A. Seemann, Leipzig 1913, S. 362
  44. Anton Ulbrich:Die Bildhauerfamilie Döbel in Königsberg. In: Anton Ulbrich:Geschichte der Bildhauerkunst in Ostpreußen vom Endes des 16. Jahrhunderts bis gegen 1870, 2 Bände, Königsberg 1926-1929, S. 238–248.
  45. Anton Ulbrich:Die Bildhauerfamilie Pfeffer in Königsberg. In: Anton Ulbrich:Geschichte der Bildhauerkunst in Ostpreußen vom Endes des 16. Jahrhunderts bis gegen 1870, 2 Bände, Königsberg 1926-1929, S. 249-270.
  46. Anton Ulbrich: Die Altaraufsätze in der evangelischen Neuroßgärter Kirche in Königsberg und der evangelischen Kirche in Landsberg. In: Anton Ulbrich:Geschichte der Bildhauerkunst in Ostpreußen vom Endes des 16. Jahrhunderts bis gegen 1870, 2 Bände, Königsberg 1926-1929, S. 256-259.
  47. Anton Ulbrich: Arbeiten in Anschluß an den Altaraufsatz in Cumehnen - der Altaraufsatz in der evangelischen Altroßgärter Kirche in Königsberg . In: Anton Ulbrich:Geschichte der Bildhauerkunst in Ostpreußen vom Endes des 16. Jahrhunderts bis gegen 1870, 2 Bände, Königsberg 1926-1929, S. 259-261.
  48. vgl. Ulbrich, S. 250f.
  49. vgl. Ulbrich, S. 251f.
  50. vgl. Ulbrich, S. 251f.
  51. vgl. Ulbrich, S. 252.
  52. vgl. Ulbrich, S. 259.
  53. vgl. Ulbrich, S. 252f.
  54. vgl. Ulbrich, S. 255.
  55. vgl. Ulbrich, S. 260f.
  56. Ulbrich, S. 260.
  57. vgl. Ulbrich, S. 251f.
  58. vgl. Ulbrich, S. 254.
  59. vgl. Ulbrich, S. 262.
  60. vgl. Ulbrich, S. 261 und S. 262.
  61. vgl. Ulbrich, S. 249.
  62. vgl. Ulbrich, S. 251f.
  63. vgl. Ulbrich, S. 262f.
  64. vgl. Ulbrich, S. 263 und S. 265.
  65. vgl. Ulbrich, S. 263 und S. 264.
  66. vgl. Ulbrich, S. 263 und S. 266, 267.
  67. vgl. Ulbrich, S. 263 und S. 269.
  68. vgl. Ulbrich, S. 263 und S. 265.
  69. vgl. Ulbrich, S. 263 und S. 267 und S. 270.
  70. vgl. Ulbrich, S. 263.
  71. vgl. Ulbrich, S. 268.
  72. vgl. Ulbrich, S. 269.
  73. vgl. Ulbrich, S. 263.
  74. Anton Ulbrich:Die Haustür und innere Türumrahmung Kneiphöfische Langgasse Nr. 27. In: Anton Ulbrich:Geschichte der Bildhauerkunst in Ostpreußen vom Endes des 16. Jahrhunderts bis gegen 1870, 2 Bände, Königsberg 1926-1929, S. 162.
  75. Anton Ulbrich: Die ehemalige Haustür Altstädtischer Markt Nr. 6. In: Anton Ulbrich:Geschichte der Bildhauerkunst in Ostpreußen vom Endes des 16. Jahrhunderts bis gegen 1870, 2 Bände, Königsberg 1926-1929, S. 163.
  76. Anton Ulbrich: Die Haustür Fleischbänkenstraße Nr. 35 . In: Anton Ulbrich:Geschichte der Bildhauerkunst in Ostpreußen vom Ende des 16. Jahrhunderts bis gegen 1870, 2 Bände, Königsberg 1926-1929, S. 164.
  77. Anton Ulbrich: Verschiedene andere Arbeiten . In: Anton Ulbrich:Geschichte der Bildhauerkunst in Ostpreußen vom Endes des 16. Jahrhunderts bis gegen 1870, 2 Bände, Königsberg 1926-1929, S. 164-170.
  78. Mühlpfordt (1970), S. 221: Karyatiden
  79. Boetticher bezeichnet diese als Allegorien auf Freiheit, Begierde und Gerechtigkeit.
  80. vgl. Boetticher, S. 371–373, und Abbildung 237 Äußeres Portal Kneiphöfische Langgasse Nr. 27, Abb. 238 Inneres Portal Kneiphöfische Langgasse Nr. 27
  81. vgl. Mühlpfordt (1970), S. 221.
  82. vgl. Mühlpfordt (1970), S. 222.
  83. vgl. Boetticher, S. 371–373, und Abbildung 237 Äußeres Portal Kneiphöfische Langgasse Nr. 27, Abb. 238 Inneres Portal Kneiphöfische Langgasse Nr. 27
  84. vgl. Mühlpfordt (1970), S. 221.
  85. Köster, S. 231: Bauzeit 1640
  86. Mühlpfordt (1970), S. 222: Bauzeit 1640
  87. vgl. Boetticher, S. 372–373, und Abbildung 239 Portal am Gröbenschen Sipendienhaus
  88. vgl. Anton Ulbrich: Die Haustür Fleischbänkenstraße Nr. 35 . In: Anton Ulbrich:Geschichte der Bildhauerkunst in Ostpreußen vom Ende des 16. Jahrhunderts bis gegen 1870, 2 Bände, Königsberg 1926-1929, S. 164.
  89. Anderson (1929), S. 5.
  90. vgl. Mühlpfordt (1970), S. 212.
  91. Ulbrich (1929), S. 18.
  92. Mühlpfordt (1970), S. 212.
  93. Boetticher, S. 225: Roggenstraße Nr. 29
  94. Boetticher, Abb. 161, S. 224: Roggenstraße Nr. 29
  95. Boetticher, S. 225: Polnische Gasse Nr. 9
  96. Mühlpfordt (1970), S. 224.
  97. Boetticher, S. 225: Polnische Gasse Nr. 9
  98. Mühlpfordt (1970), S. 224.
  99. Anton Ulbrich:Geschichte der Bildhauerkunst in Ostpreußen vom Ende des 16. Jahrhunderts bis gegen 1870, 2 Bände, Königsberg 1926-1929, S. 167.
  100. Mühlpfordt (1970), S. 211.
  101. Mühlpfordt (1970), S. 224: „Bekrönung mit verbrennendem Phönix.“
  102. Boetticher, S. 220: Polnische Gasse Nr. 9, Abbildung 157 Portal am Hause Polnische Gasse Nr. 9
  103. Boetticher, S. 221: Polnische Gasse Nr. 9, Abbildung 158 Kamin aus dem Hause Polnische Gasse Nr. 9
  104. Boetticher, S. 214
  105. Mühlpfordt (1970), S. 224: „niederländische Arbeit“.
  106. Anton Ulbrich: Verschiedene andere Arbeiten . In: Anton Ulbrich:Geschichte der Bildhauerkunst in Ostpreußen vom Ende des 16. Jahrhunderts bis gegen 1870, 2 Bände, Königsberg 1926-1929, S. 168.
  107. Boetticher, S. 369.
  108. Mühlpfordt (1970), S. 225.
  109. Boetticher, S. 369.
  110. Anton Ulbrich:Geschichte der Bildhauerkunst in Ostpreußen vom Ende des 16. Jahrhunderts bis gegen 1870, 2 Bände, Königsberg 1926-1929, S. 168.
  111. Boetticher, S. 369.
  112. Boetticher, S. 215, Abb. 152: Altstädtische Langgasse Nr. 7, Zimmerdecke
  113. Boetticher, S. 215, Abb. 152: Altstädtische Langgasse Nr. 7, Zimmerdecke
  114. Mühlpfordt (1970), S. 223.
  115. Boetticher, S. 100.
  116. Mühlpfordt (1970), S. 225.
  117. vgl. Mühlpfordt (1970), S. 225.
  118. Anton Ulbrich: Verschiedene andere Arbeiten . In: Anton Ulbrich:Geschichte der Bildhauerkunst in Ostpreußen vom Ende des 16. Jahrhunderts bis gegen 1870, 2 Bände, Königsberg 1926-1929, S. 169.
  119. Anton Ulbrich: Verschiedene andere Arbeiten . In: Anton Ulbrich:Geschichte der Bildhauerkunst in Ostpreußen vom Ende des 16. Jahrhunderts bis gegen 1870, 2 Bände, Königsberg 1926-1929, S. 170.
  120. vgl. Anton Ulbrich:Geschichte der Bildhauerkunst in Ostpreußen vom Ende des 16. Jahrhunderts bis gegen 1870, 2 Bände, Königsberg 1926-1929, S. 145.
  121. vgl. Ulbrich, S. 276:„Die Bildhauerei von 1685 bis 1750. Die Zeit der Barockkunst in Ostpreußen“
  122. Ulbrich, S. 23.
  123. Ulbrich, S. 23.
  124. Ulbrich, S. 23.
  125. Ulbrich, S. 23.
  126. -u-: Döbel, Johann Christoph. In: Ulrich Thieme, Felix Becker u. a.: Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Band 9, E. A. Seemann, Leipzig 1913, S. 362
  127. vgl. Mühlpfordt (1970), S. 60f.
  128. vgl. Ulbrich, S. 299f.
  129. vgl. Ulbrich, S. 304.
  130. vgl. Ulbrich, S. 303 und S. 304, 305, 306.
  131. vgl. Ulbrich, S. 301 und S. 302.
  132. vgl. Ulbrich, S. 310.
  133. vgl. Ulbrich, S. 310.
  134. vgl. Ulbrich, S. 310.
  135. vgl. Ulbrich, S. 311f.
  136. Ulbrich, S. 311.
  137. vgl. Ulbrich, S. 311.
  138. vgl. Ulbrich, S. 312.
  139. vgl. Ulbrich, S. 311, 312.
  140. vgl. Ulbrich, S. 311 und S. 313.
  141. vgl. Ulbrich, S. 311, 312 und S. 313.
  142. vgl. Ulbrich, S. 316.
  143. vgl. Ulbrich, S. 317.
  144. vgl. Ulbrich, S. 314.
  145. vgl. Ulbrich, S. 318, 319, 320.
  146. vgl. Ulbrich, S. 310.
  147. vgl. Ulbrich, S. 310.
  148. vgl. Ulbrich, S. 311 und S. 313.
  149. Anton Ulbrich:Bildhauer Christoph Peucker.. In: Anton Ulbrich:Geschichte der Bildhauerkunst in Ostpreußen vom Ende des 16. Jahrhunderts bis gegen 1870, 2 Bände, Königsberg 1926-1929, S. 553-575.
  150. vgl. Ulbrich. S. 554.
  151. vgl. Ulbrich. S. 554f.
  152. vgl. Ulbrich. S. 554f.
  153. vgl. Ulbrich. S. 555.
  154. vgl. Ulbrich. S. 555.
  155. vgl. Ulbrich. S. 554 und 556.
  156. vgl. Ulbrich. S. 557.
  157. vgl. Ulbrich. S. 555.
  158. vgl. Ulbrich. S. 554 und 556.
  159. vgl. Ulbrich. S. 555.
  160. vgl. Ulbrich. S. 555.
  161. vgl. Ulbrich. S. 554f.
  162. vgl. Ulbrich. S. 555, 556, 558.
  163. vgl. Ulbrich, S. 560 und S. 574.
  164. vgl. Ulbrich, S. 574.
  165. vgl. Ulbrich, S. 560 und S. 562, 563.
  166. vgl. Ulbrich, S. 560 und S. 563.
  167. vgl. Ulbrich, S. 565, 566 und 567.
  168. vgl. Ulbrich, S. 567.
  169. vgl. Ulbrich, S. 568.
  170. vgl. Ulbrich, S. 569 und 570.
  171. vgl. Ulbrich, S. 570.
  172. vgl. Ulbrich, S. 571 und S. 573.
  173. vgl. Ulbrich, S. 574 und S. 575.
  174. vgl. Ulbrich, S. 575.
  175. Ulbrich, S. 426: „Die Gebrüder Pörtzel kommen nach unserem Ermessen für die Ausführung der Rathausdecke nicht in Betracht […] Wenn ein einheimischer Bildhauer genannt werden soll, der die hierfür nötigen Fähigkeiten besessen hat, so ist es Kraus, der Meister des Schlobitter Festsaales und anderer trefflicher Bildnereien. Hier wie dort wird man durch Vergleich verwandte stilistische Merkmale in der Kopfbildung , der Haaranordnung und andere Einzelheiten finden, die alle die angedeutete Vermutung unterstützen“.
  176. Anton Ulbrich:Der Bildhauer Kraus, Krauß oder Kruse. In: Anton Ulbrich:Geschichte der Bildhauerkunst in Ostpreußen vom Ende des 16. Jahrhunderts bis gegen 1870, 2 Bände, Königsberg 1926-1929, S. 454-462.
  177. -u-: Pörtzel (Pertzel), Johann Georg und Matthias. In: Ulrich Thieme, Felix Becker u. a.: Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Band 27, E. A. Seemann, Leipzig 1933, S. 184
  178. Anton Ulbrich:Der Bildhauer Johann Georg und Matthias Pörtzel. In: Anton Ulbrich:Geschichte der Bildhauerkunst in Ostpreußen vom Ende des 16. Jahrhunderts bis gegen 1870, 2 Bände, Königsberg 1926-1929, S. 427-429.
  179. vgl. Ulbrich, S. 594f.
  180. vgl. Ulbrich, S. 595f.
  181. vgl. Ulbrich, S. 595.
  182. vgl. Ulbrich, S. 595 und S. 596 und S. 602.
  183. vgl. Ulbrich, S. 595 und S. 597.
  184. vgl. Ulbrich, S. 598f.
  185. vgl. Ulbrich, S. 604 und S. 611:"Wenn man außer Frey noch einen Bildhauer nennen soll, der für dieses Werk in Frage kommen könnte, so ist es Johann Christian Schmidt".
  186. vgl. Ulbrich, S. 598.
  187. vgl. Ulbrich, S. 603.
  188. vgl. Ulbrich, S. 598.
  189. vgl. Ulbrich, S. 599.
  190. vgl. Ulbrich, S. 599 und S. 600.
  191. vgl. Ulbrich, S. 600.
  192. vgl. Ulbrich, S. 600.
  193. vgl. Ulbrich, S. 601: "Wer der Schöpfer dieses Kunstwerks war? Vielleicht Schmidt in Rößel, dem wir die schöne Arbeit der Empfängnis in Heiligelinde verdanken, vielleicht auch Perwanger, der tüchtige Bildhauer in Tolkemit...Für Perwanger spricht seine Haupttätigkeit in den vierziger und fünfziger Jahren und sein bedeutendes Können."
  194. vgl. Ulbrich, S. 603.
  195. vgl. Ulbrich, S. 610, Abb. 765 und Tafel 37.
  196. vgl. Ulbrich, S. 610.
  197. vgl. Ulbrich, S. 604 und S. 611:"Wenn man außer Frey noch einen Bildhauer nennen soll, der für dieses Werk in Frage kommen könnte, so ist es Johann Christian Schmidt".
  198. vgl. Ulbrich, S. 611 und S. 613.
  199. vgl. Ulbrich, S. 613.
  200. vgl. Ulbrich, S. 663.
  201. -u-: Schmidt, Andreas, Bildhauer. In: Ulrich Thieme, Felix Becker u. a.: Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Band 30, E. A. Seemann, Leipzig 1936, S. 134
  202. vgl. Ulbrich, S. 723.
  203. vgl. Boetticher, S. 48.
  204. Anton Ulbrich:Bildhauer Gedofsky in Königsberg. In: Anton Ulbrich:Geschichte der Bildhauerkunst in Ostpreußen vom Endes des 16. Jahrhunderts bis gegen 1870, 2 Bände, Königsberg 1926-1929, S. 723-726.
  205. -u-: Schmidt, Andreas, Bildhauer. In: Ulrich Thieme, Felix Becker u. a.: Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Band 30, E. A. Seemann, Leipzig 1936, S. 134
  206. vgl. Mühlpfordt (1970), S. 157f.
  207. -u-: Schmidt, Maximilian, Bildhauer. In: Ulrich Thieme, Felix Becker u. a.: Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Band 30, E. A. Seemann, Leipzig 1936, S. 163
  208. vgl. Mühlpfordt (1970), S. 159.
  209. vgl. Ulbrich, S. 723.
  210. vgl. Ulbrich, S. 724f.
  211. vgl. Mühlpfordt (1970), S. 80f.
  212. Boetticher, S. 268.
  213. Boetticher, S. 268.
  214. Mühlpfordt (1970), S. 181.
  215. Anton Ulbrich: Die Tischlermeister Suhse und Grabowski in Königsberg . In: Anton Ulbrich:Geschichte der Bildhauerkunst in Ostpreußen vom Ende des 16. Jahrhunderts bis gegen 1870, 2 Bände, Königsberg 1926-1929, S. 729.
  216. Mühlpfordt (1970), S. 85.
  217. Mühlpfordt (1970), S. 85.
  218. vgl. Boetticher, S. 127.
  219. Anton Ulbrich: Rokokowerke in Königsberger evangelischen Kirchen. In: Anton Ulbrich:Geschichte der Bildhauerkunst in Ostpreußen vom Endes des 16. Jahrhunderts bis gegen 1870, 2 Bände, Königsberg 1926-1929, S. 716-722.
  220. vgl. Mühlpfordt (1970), S. 241.
  221. Boetticher, S. 137.
  222. Mühlpfordt (1970), S. 241.
  223. Boetticher, S. 389.
  224. vgl. Boetticher, S. 389.
  225. Mühlpfordt (1970), S. 241.
  226. Boetticher, S. 385.
  227. Mühlpfordt, S. 241.
  228. vgl. Boetticher, S. 389.
  229. Boetticher, S. 389.
  230. vgl. Mühlpfordt, S. 241.
  231. Boetticher, S. 389.
  232. Mühlpfordt (1970), S. 242.
  233. Mühlpfordt (1970), S. 243.
  234. Boetticher, S. 170.
  235. Boetticher, S. 170.
  236. Boetticher, S. 268.
  237. Boetticher, S. 268.
  238. Mühlpfordt (1970), S. 181.
  239. Boetticher, S. 274.
  240. Mühlpfordt (1970), S. 85.
  241. Mühlpfordt (1970), S. 85.
  242. vgl. Boetticher, S. 127.
  243. vgl. Boetticher, S. 125.
  244. vgl. Mühlpfordt (1970), S. 163.
  245. Anton Ulbrich:Bildhauerischer Gartenschmuck in Königsberg. Die Bildhauereien im Garten des Zschockschen Stiftes in Königsberg i.Pr., Neuer Graben Nr. 6 bis 8.. In: Anton Ulbrich:Geschichte der Bildhauerkunst in Ostpreußen vom Ende des 16. Jahrhunderts bis gegen 1870, 2 Bände, Königsberg 1926-1929, S. 727-728.
  246. Ulbrich, S. 24.
  247. Ulbrich, S. 24.