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Georg Kareski

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Georg (Gedalya) Kareski (geb. 21. Oktober 1878 in Posen; gest. 2. August 1947 in Ramat Gan) war ein deutsch-jüdischer Bankier und Politiker (Jüdische Volkspartei).

Leben

Seit 1920 war er im Vorstand der Jüdischen Gemeinde Berlin. Er machte diese zu seiner politischen Basis und gehörte dort zu den Gründern der „Jüdischen Volkspartei“, die einem nationaljüdischen Standpunkt Geltung zu verschaffen versuchte. 1928 wurde er zum Vorsitzenden des Vorstands der Berliner Gemeinde gewählt und hatte dieses Amt bis 1930 inne. Außerdem war er Präsident der Jugendbewegung „Betar“ und Kopf des Sportvereins „Bar Kochba“.

Literatur

  • Kurt Blumenfeld: Erlebte Judenfrage. Ein Vierteljahrhundert deutscher Zionismus, Stuttgart 1962, S. 188.
  • Otto Dov Kulka: Deutsches Judentum unter dem Nationalsozialismus, Band 1: Dokumente zur Geschichte der Rechtsvertretung der deutschen Juden 1933-1939, Schriftenreihe wissenschaftlicher Abhandlungen des Leo Baeck Instituts 54, Mohr Siebeck, Tübingen 1997, S. 318ff.
  • Herbert Levine: A Jewish Collaborator in Nazi Germany. The Strange Career of Georg Kareski, 1933-1937, in: Central European History 8 (1975), S. 251–281.
  • Francis R. Nicosia: Revisionist Zionism in Germany (II): Georg Kareski and the Staatszionistische Organisation, 1933–1938, in: Leo Baeck Institute Yearbook 32/1 (1987), S. 231-267.
  • Francis R. Nicosia: Ein nützlicher Feind. Zionismus im nationalsozialistischen Deutschland 1933-1939, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 37/3 (1989), S. 367-400. (Digitalisat des kompletten Heftes)

Weblinks

  • Inhaltsübersicht zur Sammlung GEORG (GEDALYA) KARESKI, P 82 im Central Archives for the History of the Jewish People, Hebrew University, Jerusalem.
  • Digitalisate von Publikationen Kareskis im Verzeichnis Digitalisierter Drucke.
  • Erna Grossmann: Porträtbüste Georg Kareski, in: Menorah 8/9 (1930), S. 500.