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Gelobtes Land (2011)

Aus Jewiki
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Filmdaten
Deutscher TitelGelobtes Land (2011)
OriginaltitelThe Promise
ProduktionslandGroßbritannien
OriginalspracheEnglisch, Deutsch
Erscheinungsjahr2010
Länge179 Minuten
Stab
RegiePeter Kosminsky
DrehbuchHammoudie Boqaie, Saar Datner, Guy Raz
ProduktionDavid Aukin, Hal Vogel
MusikDebbie Wiseman
KameraDavid Higgs
SchnittDavid Blackmore
Besetzung
"The Promise" (1).jpg
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Gelobtes Land (2011) (The Promise) ist ein vierteiliges Drama von Regisseur Peter Kosminsky, das 2011 mit dem One World Drama Preis ausgezeichnet wurde.[1] Die deutsche Erstausstrahlung erfolgte am 20. April 2012 auf arte. Der Film fängt mit der Gegenwart an, in der Erin Matthews im Jahre 2005 nach Israel reist. Dort erforscht Erin durch ein Tagebuch langsam die Vergangenheit ihres Großvaters in Palästina um 1948.

Handlung

Gegenwart: Erin Matthews Reise nach Israel

Len Matthews, nun über 80 Jahre alt, liegt von einem schweren Schlaganfall gelähmt in einem Krankenhaus. Bei seiner Haushaltsauflösung in Armley (Leeds, West Yorkshire, England) im Juni 2005 entdeckt dessen Enkeltochter Erin Matthews das Tagebuch ihres Großvaters. Es schildert drei Jahre seiner Soldatenzeit, darunter seine Erlebnisse als Befreier des KZ Bergen-Belsen (DP-Camp Belsen), als Len am 21. April 1945 für 6 Wochen für das Lager eingeteilt war. Zudem beschreibt das Tagebuch auch Lens Erlebnisse in Palästina in der Zeit vor und nach der UN-Vollversammlung zur Gründung Israels bis zum Abzug der britischen Besatzungsmacht am 14. Mai 1948.

Daraufhin beschließt Lens Enkeltochter Erin ihr Brückenjahr in Israel mit ihrer Schulkameradin Eliza zu verbringen. So reist die 18-jährige Erin für einige Monate während Elizas Grundausbildung nach Cäsarea, eine Stadt in Israel nahe dem antiken Caesarea Maritima. Gastgeber Erins ist Eliza, die ihren Wehrdienst in Israel für zwei Jahre ableisten muss und die doppelte (britisch-israelische) Staatsbürgerschaft hat. Die Großeltern, Tanten und Onkel von Elizas Vater Max Meyer wurden im KZ Buchenwald ermordet.

Während der Reise vertieft sich die Engländerin in das Tagebuch. Sie liest zuerst den Schluss des Tagebuchs, das verschiedene Fragen aufwirft: Warum wurde Len unehrenhaft entlassen? Warum musste er ins Gefängnis? Und was hat es mit dem Schlüssel auf sich, den er Mohamed zurückgeben muss? Sie bleibt im Nahen Osten, bis dieses Rätsel geklärt ist.

In Israel angekommen lernt Erin den jungen Israeli Paul kennen, er ist Elizas Bruder. Paul ist Ex-Armee-Angehöriger und nennt sich selbst Soldat für den Frieden (en: Combatants for Peace; he: לוחמים לשלום‎). Er wurde Anti-Zionist nach seinen Erfahrungen in Hebron. Er fährt Erin zum britischen Soldatenfriehof in Ramleh, wo Nash und Robinson begraben liegen. Anschließend fährt er sie nach Nablus, wo sie Omar Habash, Alimah Habash sowie Karif Habash – israelische Araber – kennenlernt. Sie führen sie zu den Nachfahren Mohammeds, dem Freund ihres Großvaters, der ursprünglich in Haifa wohnte und später nach Hebron und in den Gazastreifen zog.

Vergangenheit von Len Matthews in Palästina

Der Film zeigt nun auch die Vergangenheit von Len Matthews, der seit August 1945 in der 6th Airborne Division auf der Militärbasis Stella Maris im Britischen Mandatsgebiet in Palästina, stationiert ist. Die Militärbasis befindet sich im Stella Maris-Kloster (hebräisch מנזר סטלה מאריס) oder Kloster der Madonna des Berg Carmel in Haifa, ein Karmelitenkloster am Karmelgebirge in Israel. Dort dient Len unter dem Kommando des tschechischen Captains Richard Rowntree.<br\> Len soll den jüdischen Private Alec Hyman zurückschicken, aber Len hat Mitleid mit ihm und behält ihn in Palästina. Nach dem Anschlag vom 22. Juli 1946 wird Hyman von seinen britischen Kollegen zusammengeschlagen, als er nackt in der Badewanne sitzt, weil er Jude ist und damit als Verräter gilt. Len kann ihn noch retten. Obwohl Alec Hyman jüdischer Abstammung ist, verteidigt er die arabischen Palästinenser. So kritisiert er, dass die jüdischen Einwohner Palästinas die Altstadt Jerusalems zusammenschießen würde und dass man die arabischen Palästinenser nicht allein ihrem Schicksal überlassen dürfte.<br\>Len bläst eine Abriegel- und Suchoperation in Kirjat Chaim (hebräisch קריית חיים) ab, da das Dorf verlassen war und die Waffen über Nacht weggeschafft wurden. Die Juden, die als Schreibkräfte hatten zuvor die Geheimoperationen der Briten verraten. Bei der Rückkehr zur Militärbasis auf Stella Maris werden die Soldaten von einer Gruppe von Schulkindern mit einem Ständchen begrüßt. Die Soldaten erhalten Blumensträuße mit Kronen-Anemonen. Rowntree erklärt, dass die Anemonen oder Kalaniot auf Hebräisch (hebräisch כַּלָּנִוית): „Rot für die Baskenmütze der Fallschirmjäger, schwarz für sein Herz“, bedeuten.

Ziphora und Clara

Lens' Corporal Jackie Clough – ein Christ – macht ihn September 1945 im Gästehaus der Stadt Haifa mit zwei jüdischen Frauen bekannt: Ziphora und Clara. Clara Rosenbaum wurde von der Stadt Haifa ausgebildet, die Briten zu unterhalten, damit diese die Gründung des Staates Israel unterstützen. Zuvor war sie mit Mutter und Vater, der Mitarbeiter der Berliner Morgenpost war, in Auschwitz. Der Vater ist nun bei der Irgun. Len und Clara werden ein Liebespaar. Jackie Clough und Ziphora werden auch ein Liebespaar, Ziphora erweist sich am Schluss als Sprecherin des verhassten anti-britisch eingestellten Zionisten-Radios: Nach dem Beschluss der UN-Vollversammlung zur Gründung Israels und vor dem Abzug der britischen Besatzungsmacht, wollen die Briten noch den Sender ausfindig machen und das Personal verhaften lassen. Corporal Jackie Clough lässt aber die Frau des Senders – Ziphora – laufen. Len stellt ihn daraufhin zur Rede: „Wieso hast du sie gehen lassen? Wieviel hast du ihr verraten?“ Jackie antwortet Len: „Alles, was sie wissen wollte“. Len fragt ihn, wie er das tun konnte. Jackie antwortet ihm: „Aus dem selben Grund, aus dem du Clara von Robbins und Nash erzählt hast!“. Len lässt Jackie Clough laufen und wird deswegen später verhört, Rowntree nimmt ihn dabei in Schutz. Der desertierte Corporal bleibt in Israel und wechselt nach dem Abzug der britischen Truppen zur jüdischen Seite. So sieht Len, wie Jackie Clough auf kämpfende Einheiten der arabischen Palästinenser schießt. Den Augenblick – in dem er Jackie beim Erschießen der Palästinenser erwischt – hat er noch auf dem Sterbebett vor Augen.

Kurz vor dem Abzug der britischen Truppen sieht auch Len seine jüdische Geliebte Clara zum letzten Mal und wirft ihr vor, ihn belogen zu haben. Sie antwortet ihm: „Nicht alles, was ich dir gesagt habe, war eine Lüge, Len! Ich habe getan, was ich tun musste, um dein Leben zu schützen, wie ich dir gesagt habe.“ Clara beschwört ihn zu bleiben: „Wir wären zusammen! Bleib!!!“ ruft sie ihm noch nach. Diesen Moment wird Len nie vergessen können und hat dieses Bild noch im Krankenhaus, wo er schwer gelähmt liegt, vor Augen.

Yaakov Maazel

Captain Richard Rowntree lässt Len befragen und erfährt durch Len von Leo Rosenbaum. Len erzählt, dass Leo Rosenbaum (als Gegenleistung für Claras Zuneigung) Informationen erwarten würde. Sein Verhalten sei so gewesen, als wollte er sagen: „Für die Freundschaft meiner Tochter gibt es einen Preis“. Rowntree befiehlt ihm, Leo zu sagen, dass Len mit der jüdischen Sache sympathisiere und Zugang zu streng vertraulichen Informationen habe und dass er gerne seine Freunde treffen würde. Rowntree beschließt, dass Len „für einen Tag den Juden spielen soll“ und bittet Len eine Kundgebung gegen die Einwanderungsquote in Zivil zu besuchen. Ohne Lens Wissen dient er jedoch als Lockvogel. Dabei wird Yaakov Maazel vor den Türen einer Synagoge durch Robbins erschossen. Daraufhin wirft Claras Vater Len aus der Wohnung: „Wir sind zwar staatenlos, aber nicht dumm“, rechtfertigt er den Rausschmiss. Len und Clara müssen sich nun im Geheimen treffen.

OP Bulldog House

Nachdem Clara erfährt, dass Len zum King David Hotel fahren muss, versucht sie mit ihren weiblichen Reizen alles, dass er nicht dorthin zurückkehrt, weil sie von dem bevorstehenden Anschlag vom 22. Juli 1946 weiß. Im Hotel wird die bevorstehende Operation Bulldog besprochen, bei der Tel Aviv 1946 abgeriegelt werden soll. Ziel der Operation ist es, die Irgun zu zerschlagen. Dabei sollen alle waffenfähigen Männer in Tel Aviv und Umgebung verhört, sowie Synagogen und Hospitäler nach Waffen durchsucht werden. Palästinensische Zivilbedienstete und Schreibkräfte dürfen davon nichts erfahren. Es bestünde die Gefahr, dass die jüdischen Angestellten die Geheimoperation untergraben könnten. Als Len sie nach dem Anschlag zur Rede stellt, bestreitet Clara, von dem geplanten Anschlag gewusst zu haben. Sie habe ausschließlich aus Liebe mit ihm geschlafen.

Awram Klein

Dov Gruner

Der Film beschreibt das Leben und Sterben des Irgun-Mitglied Awram Klein. Die Rolle des Awram Klein basiert teilweise auf Dov Gruner. Gruner wurde unter anderem wegen Sprengstoffanschlägen hingerichtet, bei denen Briten zu Tode kamen.[2] Klein dringt 1947 in die Polizeistation Tiberias ein, wo er drei Polizisten erschießt. Der Schwerveletzte wird daraufhin zum Tod durch den Strang veruteilt. Das zionistische Radio lässt ausrufen: „Was ihr einem von uns antut, wird zwei von euch angetan“. Anschließend erfolgt ein Angriff auf Lens Einheit: die Briten werden in aller Seelenruhe auf offener Straße inmitten einer Stadt vor den Augen der Juden erschossen. Private Derek Toogood wird in den Kopf geschossen, Len und ein anderer Private werden kampfunfähig geschossen. Sie werden in Haifa im Krankenhaus behandelt, wo sie auf Awram Klein treffen, der mit einer gebrochenen Kinnlade dort liegt. Nachdem dieser genesen ist, soll Klein nach Akkon gebracht werden, wo er gehängt werden soll. Klein soll jedoch noch im Krankenhaus von als Ärzten verkleideten Irgun-Mitgliedern befreit werden. Der Befreiungsversuch schlägt fehl, Len setzt sich noch für Klein ein, der von einem Polizisten zusammengeschlagen wird.

Bei der Ankunft in Claras Wohnung ist Len verstört, die Tür offen, die Wohnungseinrichtung verwüstet und die Wohnung scheinbar verlassen vorzufinden. Clara ist in der Badewanne. Ein Großteil ihres Haars wurde herausgerissen, und sie wurde über und über mit Schmieröl und Federn beschmiert. Clara erklärt weinend, dass sie von den Söhnen Pinchas geteert und gefedert wurde, weil sie sich mit einem Briten eingelassen habe. Len tröstet sie und bleibt bei ihr. Er erklärt ihr, dass er aber später wegmüsse, es gäbe es einen Termin, er dürfe aber nicht sagen, was es sei. Clara kann nicht glauben, dass selbst nach all dem, was mit ihr gemacht wurde, er ihr immer noch nicht vertrauen könne. Len gibt nach und erzählt ihr alles: Treffpunkt, Zeitpunkt, den Namen des Spions und dass er sich mit Sergeant Hugh Robbins und Sergeant Frank Nash trifft. Am Treffpunkt werden jedoch Len, Robbins und Nash von der Irgun gefangen genommen; sie wurden verraten. Nachdem Avraham Klein erhängt wird, werden Robbins und Nash am 30. Juli 1947 gehängt, während Len verschont wird. Clara teilt ihren Irgun-Mitstreitern mit, um ihren britischen Freund zu schützen: „Wollt ihr einem jüdischen Kind den Vater wegnehmen?“ Len wird während seiner Gefangennahme mehrmals verhört und soll in der Irgun mitmachen, er sagt Nein: „Sagen Sie Clara, die Antwort ist Nein.“

Abu-Hassan Mohammed

Sergeant Len verteidigt in Palästina 1946 den Teelieferanten seiner Kompanie Abu-Hassan Mohammed, als dieser von britischen Soldaten beleidigt wird. Daraufhin werden sie Freunde. Nachdem Len dem Araber Blumen für dessen Frau schenkt, lädt Mohammed ihn zu sich nach En Hod ein, wo die Familie wohnt. Das Dorf heißt heute Ein Hod und ist ein jüdisches Kulturzentrum.

Im Jahre 1947 wird Len nach einem Angriff auf seine Einheit in Haifa im Krankenhaus behandelt. Anschließend besucht er erneut seinen palästinensischen Freund Abu-Hassan Mohammed und unterrichtet dessen Sohn Hassan in Geometrie. Er wünscht ihm eine Zukunft mit einer guten Ausbildung in Mathematik, so dass er Palästina wiederaufbauen kann. Als nach dem Beschluss der UN-Vollversammlung 1947 Abu-Hassan Mohammed und seine Familie fliehen müssen, übergibt Abu-Hassan Mohammed den Schlüssel ihres Hauses in Haifa seinem Sohn Hassan. Bei der Flucht der Familie läuft aber Hassan weg. Len findet ihn wieder, muss aber erleben, wie der Junge erschossen wird und in seinen Armen verblutet. Hassan übergibt Len den Schlüssel zu ihrem Anwesen mit dem Versprechen, diesen der Familie zurückzugeben. Das Versprechen kann aber Len nicht halten, weil er wegen Fahnenflucht ins Gefängnis muss. Zwei Generationen später erledigt dessen Enkeltochter Erin das Versprechen, das einst ihr Großvater dem verblutenden Jungen gab. Sie fährt nach Gaza, trifft Hassans Schwester – nun eine alte, gebrechliche Frau – und übergibt ihr den Schlüssel.

Claire Foy und die anderen bei der RTS The Promise event März 2011.

Drehort

Die Serie wurde vollständig in Israel gedreht, mit einer Crew, die fast vollständig aus Israelis bestand und durch die israelische Produktionsgesellschaft Lama Films; was für ein eine UK Fernseh Drama Produktion sehr ungewöhnlich war. Selbst die Szene in Leeds wurde in einem Israelischen Studio gedreht.[3] Alles andere wurde in und um Jerusalem, Haifa, Tel Aviv, Jaffa, Cäsarea, Akkon, Givat Brenner, Ein Hod, Peki'in, Ramla und Beit Dschemal gedreht [4].[5] Ben Gurion Airport stellte London Heathrow Airport dar,[6] und die bombardierten Trümmern des King David Hotel wurden in Bluescreen-Technik auf einem Autoparkplatz in Petach Tikva gedreht.[7] Teile der Jerusalemer Altstadt stellten Nablus in der West Bank dar,[8] die Hebronszenen wurden in Akkon gedreht,[9] während Gaza durch Dschisr az-Zarqa dargestellt wurde.[10] Die Basis der Fallschirmjäger im Stella Maris-Kloster (hebräisch מנזר סטלה מאריס) oder Kloster der Madonna des Berg Carmel in Haifa, spielte im Kloster von Beit Dschemal.[11]

Rezeption

England

Es gab 1.8 Millionen Zuschauer für den ersten Teil, gefolgt von 1.2 millionen, 1.3 millionen, und 1.2 millionen Zuschauern für die folgenden drei Teile.[12]

Die erste Folge wurde positiv aufgenommen,[13] obwohl Andrew Anthony im The Observer[14] sehr kritisch war und A.A. Gill in der The Sunday Times schrieb, dass er unbeindruckt sei.[15] Der Daily Express nannte es "...einen brennenden Dornbusch voller Genialität inmitten einer Wüste gutgemeinter TV dramas...", The Daily Telegraph meinte, der Film würde Baftas verdienen, und Caitlin Moran in The Times nannte es "das wahrscheinlich beste drama des Jahres".[13] Zu der zweiten Folge meinte Andrew Billen, in der The Times, dass Len und Erin die arabischen Palästinenser protegiert: "Kosminsky befriedigt unser aller Hoffnung, indem er Schuldzuweisungen in genau den gleichen Anteilen verteilt"; trotzdem lobte er die "immense und emotionale" Qualität der Serie.[16]

Die Serie als ganzes wurde von Christina Patterson in The Independent gelobt, die meinte, dass "...schön geschossen und sehr gut geschrieben und sehr ausgewogen...";[17] und Rachel Cooke erklärte in New Statesman[18] sowie der The Observer meinte, dass der Film "...das Beste, was man im Fernsehen sehen konnte in diesem Jahr, wenn nicht sogar im Jahrzehnt." [9] Es gab auch Lob von Stephen Kelly in der Tribune,[19] Harriet Sherwood und Ian Black, Jerusalemer Korrespondent und Herausgeber des The Guardian im Nahen Osten,[20] und David Chater, Mitarbeiter der The Times, nannte es mutig.[21]

Die Londoner Gratiszeitung Metro meinte dass die dritte Folge vor sich hin schleppte und lediglich Teile der vorausgegangenen Folge aufwärmte; aber die Serie als ganzes lobte.[22] In einer Vorausschau der letzten Folge meinte The Times dass die Serie "ehrgeizig" und "einen erheblichen Schlag" ausmacht;[23] Time Out wählte das Programm für den Tip des Tages aus, und gab ihm eine vier-Sterne Empfehlung: "... ein Versuch der Entmystifizierung, des Verständnisses und der Vermenschlichung des Konfliktes … mutig, tapfer und erfolgreich ."[24] Andrew Anthony erkannte im The Observer einige Fehler aber es sei ein " außergewöhnliches Drama".[25]

Ein Presseattaché bei der israelischen Botschaft in London, aber verurteilte das Drama in The Jewish Chronicle als das schlimmste Beispiel antiisraelischer Propaganda, die er je im Fernsehen gesehen hatte, und meinte es sei "eine neue Kategorie von Feindseligkeit gegenüber Israel".[26]

Die Zionist Federation und der Board of Deputies of British Jews reichten beide ebenfalls Beschwerdebriefe ein.[27]

The Jewish Chronicle selbst war der Ansicht, dass dies nicht mehr als ein "Versuch sei, beiden Seiten über eine komplexe und kontinuierliche Geschichte zu erzählen", die Serien zeigte sich vielmehr als eine " Studie, die zeigt wie deprimierend es ist historische Fakten auszuwählen um eine politisch geladen Botschaft zu vermitteln ".[28]

In einem Leserbrief an den The Independent, erklärte Romanautor Howard Jacobson zu The Promise "So gut wie jeder Palästinenser erschien sympathisch, fast jeder Jude nicht. Während das Leben der meisten Palästinenser in ärmlichen Verhältnissen dargestellt werden konnte, wurden das Leben der meisten israelischen Juden in großen Reichtum dargestellt ... Auch ich sah dort Palästinenser mit einem außerordentlichen Charme, Ich konnte jedoch nur spöttisch lachen als bei The Promise nach jedem Bild, der Palästinenser mit weichen Augen zeigte, Bilder von Juden mit harten Gesichtern folgten."[29]<br\>In einem Interview mit Jacobson während des Jewish Book Week 2011, erklärte Jonathan Freedland, nachdem er die erste Folge von The Promise gesehen hatte: Kosminsky verwendete antisemitische Tropen, und stellt dabei fälschlicherweise Israel und den Zionismus als Folge des Holocaustes dar, dessen Bildersprache er missbraucht.[30]

Historiker und Professor David Cesarani beschuldigte Kosminsky eines "Betrug ... mit massiver Geschichtsklitterung": die Balfour-Deklaration von 1917 sei weggelassen worden mit dem Versprechen einer nationalen jüdischen Heimstätte; dabei seien die egoistisch britischen geostrategischen Interessen heruntergespielt worden; die Verantwortung der Briten als "Chefarchitekten der Palästinensischen Tragödie" sei entlastet worden ... "allein dafür verantwortlich ... seien nur die Juden"; der zwischen drei seiten bestehende Konflikt zwischen Briten, Araber und Juden wurde "in einen einseitigen" verwandelt.[31]

Auf der anderen Seite, Liel Leibovitz, der für das American online Jewish magazine Tablet schreibt, war der Ansicht, dass "im Gegensatz zu diesen Heulsusen der Unzufriedenheit, ist die Serie ein seltenes und beispielhafte Werk Israels Geschichte auf dem Bildschirm mit einer Genauigkeit, Sensibilität und Mut " zu zeigen.[32]

Bei der Ofcom gingen 44 Beschwerden über die Serie ein, aber Ofcom schrieb in einem 10-seitigen Bericht, dass die Serie nicht gegen seinen Verhaltenskodex verstoßen habe.[33]Die Zuschauer beschwerten sich, dass das Drama über die britische Mandatsgebiet Palästina und sein Vermächtnis antisemitisch seien , sie seien vom Rassenhass gegen Israel angestiftet und voreingenommen und präsentiere historische Ungenauigkeiten.

Aber Ofcom erwiderte: "Nur weil einige einzelne jüdische und israelische Charaktere in einem negativen Licht dargestellt werden, bedeute das nicht, dass das Programm antisemitisch sei ... So wie es jüdische / israelische Charakteren gibt, die in einem negativen Licht gesehen werden können, so können auch britische und palästinensischen Charakteren in einem negativen Licht gesehen werden."[33][34]

In seiner erste Grundsatzrede an die Royal Television Society in London am 23 Mai 2011, erklärte David Abraham, der Generaldirektor von Channel 4: "In einer Zeit wenn andere Sender eher konservativ sind, ist es für Channel 4 wichtiger denn je den Status quo zu hinterfragen, Debatte herauszufordern, Risiken auf sich zu nehmen und tapfer zu sein... ich kann mir dafür kein besseres Beispiel als Peter Kosminsky's Untersuchung der israelische/palästinensischen Frage in "The Promise" vorstellen."[35]

The Promise wurde nominiert für die British Academy Television Awards 2011 sowie für die Royal Television Society Awards 2011 in der Kategorie "best drama Serial",[36][37] wurde aber geschlagen von zwei anderen Produktionen auf Channel 4, so den TV-Film von William Boyd Any Human Heart und die Drama Serie Top Boy.[38][39]

In einem Interview in The Jewish Chronicle, beschrieb der Direktor von Any Human Heart's, Michael Samuels die Serie The Promise: „Ich respektiere seinen Standpunkt. Den muss man haben, sonst kann man nicht schreiben“ .[40]

The Promise erhielt auch eine Nomination für Banff World Television Festival, für die besten Mini-Serien von 2010/2011.[41] Am 10 Mai 2011 wurde der Film bei One World Media Awards in London als bestes Drama von 2010/11 ausgezeichnet.[42]

Andere Länder

Der französische Canal+ zeigte das Drama unter dem Titel The Promise: Le Serment (Das Versprechen: Der Schwur) ab dem 21 März 2011 über vier Wochen lang. Libération beschrieb das Drama als "bewundernswert" ("admirable") und lobte den großen Regisseur ("excellent director"), der eine "Tragödie in zwei Stimmen" erzählen konnte "ohne mit dem Finger auf die eine Seite oder andere Seite zu zeigen".[43] Les Échos bezeichnete die Serie als "außergewöhnlich, erstaunlich intelligent" ("exceptional, stunningly intelligent") und lobte den Dialog und den Ehrgeiz des Films.[44] TV magazine Télérama nannte die Serie "bemerkenswert", der das Problem "beim Namen nannte".[45] Le Figaro sagte, es sei "prachtvolle Verfilmung und meisterhafte Handlung ... perfekt ausbalanciert ... großes Fernsehen" ("magnificently filmed and masterfully acted... perfectly balanced... great television") und vergab eine maximale Bewertung von vier Sternen.[46]


Ab Januar 2012 wurde die Serien auch auf SVT Sweden, YLE Finland, DR Denmark, RUV Iceland, RTV Slovenia, Globosat Brazil, und TVO Canada gezeigt.[47] DR Denmark zeigte den Film am frühen Abend auf DR2 zu Ostern 2012, mit dem Titel Løftet som bandt ("Das gegebene Versprechen").[48] In Deutschland wurde es auf ARTE am 20 April und 27 April gezeigt.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Gelobtes Land (1/4) auf arte.tv
  2. Interview: Peter Kosminsky In: The Jewish Chronicle Online, vom 3. Februar 2011.
  3. DVD commentary, at 04:10
  4. Series on-screen credits
  5. Referenzfehler: Es ist ein ungültiger <ref>-Tag vorhanden: Für die Referenz namens broadcast wurde kein Text angegeben.
  6. DVD featurette: Behind the Scenes – Filming in Israel for 2005, at 00:20
  7. Peter Kosminsky on The Promise, his drama about Palestine, The Daily Telegraph, 4 February 2011
  8. DVD commentary, at 1:06:15
  9. 9,0 9,1 Rachel Cooke, Peter Kosminsky: Britain's humiliation in Palestine, The Observer, 23 January 2011
  10. Peter Kosminsky: Episode 4 Q&A, Channel 4 website, 27 February 2011
  11. DVD commentary, at 41:00
  12. TV ratings roundups: 6 February 2010, 14 February 2010, 20 February 2010, 27 February 2010, Digital Spy
  13. 13,0 13,1 Tom Sutcliffe, The Weekend's TV, The Independent, 7 February 2011
    John Crace, TV review, The Guardian, 7 February 2011. "It's that rarest of TV beasts: a show that doesn't patronise its audience, (mostly) steers clear of cliches and trusts the characters to tell the story in their own time."
    Andrew Billen, Weekend TV: The Promise, The Times, 7 February 2011. "formidable". (paywalled).
    James Walton, Review, The Daily Telegraph, 7 February 2011. "will richly deserve any gongs that come its way".
    Matt Baylis, "Burning Bush of Genius", Daily Express, 7 February 2011, Page 39; also quoted by Broadcast, 7 February 2011. "This four-parter is a little burning bush of genius in the desert of well-intentioned TV dramas."
    Caitlin Moran, TV column, The Times, 12 February 2010. "almost certainly the best drama of the year". (paywalled).
    James Delingpole, Grandfather's footsteps, The Spectator, 12 Februar 2011
    Hugh Montogomery, The Promise, Independent on Sunday, 13 February 2011. "[In the 1940s sequences,] Kosminsky balanced the demands of big-picture history and intimate human drama with a quite remarkable assurance. Contrastingly, the modern-day storyline was hobbled by an inertia that seemed at odds with its tumultuous subject matter."
  14. Andrew Anthony, Rewind TV: The Promise, The Observer, 13 February 2011. Anthony felt it considerably better than Kosminsky's previous dramas and that it "seldom relaxed its grip..a serious, powerful and nuanced drama" but said: "At first there was a stockpile of emotional capital awarded to the Jewish side of the equation, with horrifying footage from Nazi concentration camps setting up the audience's sympathy for the existence of Israel. But a closer look revealed that the scales had been subtly loaded... the problem with the difference in treatment of the two sides is not, as some may claim, that it favours the Arab cause but that it does a disservice to Arabs themselves. We glimpse the psychological complexities of the English observers and their Jewish Israeli hosts, but the Palestinian Arabs are largely ciphers on whom western guilt can be readily projected. They remain, in other words, what critics of orientalism like to call "other". We're not privy to the doubts and conflicts of their beliefs, and consequently as characters they're not quite as worthy of our belief."
  15. A.A. Gill, It’s not believable – and that’s a huge barrier, The Sunday Times, 13 February 2011. "predictably scant and underwritten"; "performances... occasionally rose to be adequate"; "faint and shrill". (paywalled).
  16. Andrew Billen, Weekend TV, The Times, 14 February 2011. (paywalled).
  17. Christina Patterson, Israel needs its friends more than ever, The Independent, 23 February 2011. "It's finely crafted, beautifully shot and extremely well written. It's also extremely balanced."
  18. Rachel Cooke, The Promise, New Statesman, 17 February 2011. "Ambitious, well-written, superbly acted and expertly made, it is also provocative and challenging".
  19. Stephen Kelly, Compelling drama is outside comfort zone, Tribune, 25 February 2011. "as good as anything currently showing on British television... beautifully filmed and superbly acted... a multi-layered drama that is both thought-provoking and compelling".
  20. Harriet Sherwood, The Promise: powerful TV drama at its best, The Guardian website, 7 February 2011. "Vivid, harrowing and utterly compelling... This is a magnificent and powerful piece of drama, television at its best. Watch it if you can; I can't recommend it enough."
    Ian Black, The Promise delivers but still divides, The Guardian website, 14 February 2011. "It's a real achievement that this four-parter is so well-grounded in the history of the world's most intractable conflict."
  21. David Chater, The Promise: sure to cause controversy, The Times, 5 February 2011. "an ambitious drama on a subject of paramount importance... immensely watchable"
  22. Rachel Tarley, The Promise was the thinking person's take on the Middle East, Metro, 6 February 2011. "a carefully and beautifully executed film... an incredibly accomplished drama"
    Rachel Tarley, The Promise is not without its flaws but was powerful once again, Metro, 13 February 2011. "Despite these character flaws, this drama is a careful and thorough examination of a patch of British history many viewers will have known very little about".
    Rachel Tarley, The Promise is not being fulfilled, Metro, 21 February 2011. "The excellent pace and tension that this drama boasted in the first few episodes has given way to a lethargic script and almost sloppy plots."
    Keith Watson, The Promise: An epic journey that delivered an uplifting message, Metro, 25 February 2011. "if you stuck to your guns, this intelligent and emotional exploration of the Arab-Israeli conflict in Palestine, a landmine that could blow up at any moment, richly repaid that commitment."
  23. Sunday’s TV: The Promise, The Times, 27 February 2011. "It is refreshing to see an ambitious drama tackling a subject of such importance." (paywalled).
  24. Phil Harrison, Pick of the day: The Promise, Time Out (London), 24 February – 2 March 2011, page 127. "... a genuine attempt to demystify, understand and humanise this apparently intractable conflict. Brave filmmaking and a brave, entirely successful commission too."
  25. Andrew Anthony, Rewind TV, The Observer, 6 March 2011. "The story was stretched still further by strained geographical leaps from Jerusalem to Haifa to Hebron and Gaza, whose only rationale appeared to be to maximise the depiction of Israeli wrongdoing....Nor was it feasible that, having been shot and then held captive in a hole in the ground for weeks, that Erin's grandfather, Sergeant Matthews would still be almost single-handedly carrying out the British army's duties in Palestine. Any more than it was likely that he and a young Arab boy would have walked around the unfolding massacre at Deir Yassin, where 107 Arabs were slaughtered by the Irgun on the eve of Israel's creation, like a pair of sightseers visiting Pompeii. But for all these faults, and the lopsided storytelling, this was still an exceptional drama."
  26. Marcus Dysch, The Promise has an 'anti-Israel premise', The Jewish Chronicle, 24 February 2011
  27. Marcus Dysch, Experts: The Promise deliberately demonises Israel, The Jewish Chronicle, 3 March 2011
    'The Promise' - Letter to Channel 4, Board of Deputies of British Jews, 3 March 2011
    ZF response to The Promise, Zionist Federation, 4 March 2011
    David Abraham; Camilla Campbell, Channel 4 response to the Board of Deputies, dated 17 & 18 March; made available 1 April 2011
    Marcus Dysch, Promise critics: Stop moaning, you have Friday Night Dinner, The Jewish Chronicle, 7 April 2011
    Balihar Khalsa, C4 bosses defend Kosminsky drama, Broadcast, 8 April 2011
    Robyn Rosen, Broadcast regulator rejects every complaint on Promise, The Jewish Chronicle, 21 April 2011
  28. Simon Round, Fatah could have written The Promise, The Jewish Chronicle, 3 March 2011. "Fatah could have written The Promise"; that the ignorant "would infer from [it] that Israelis are impossibly wealthy (portrayed as living in large houses with swimming pools)... Israeli soldiers in the Territories are universally unfeeling and brutal"; only Jews throw stones; pre-state Jewish militias are characterised as "cynical, manipulative and murderous, while the Arabs of the time are portrayed as defenceless and fearful"; in the Mandate period, only Jewish atrocities are depicted "in graphic detail", while contemporary Arab actions and atrocities are largely omitted, the threatened pan-Arab invasion being "dismissed as almost an irrelevance". The Deputy Editor, Jenni Frazer, criticised it in her blog published by the paper, for, inter alia, "the suggestion that all Israeli Jews live in palatial surroundings with swimming pools and four-star views, the generally hateful depiction of anyone on the Israeli or Jewish side compared with the near-angelic rendering of anyone on the Arab or Palestinian side".http://www.thejc.com/blogs/jenni-frazer/under-duvet
  29. Howard Jacobson, Ludicrous, brainwashed prejudice, The Independent, 23 April 2011
  30. Howard Jacobson and Jonathan Freedland, Last Words: Howard Jacobson in conversation with Jonathan Freedland, Jewish Book Week, 6 March 2011
  31. David Cesarani, The Promise: an exercise in British self-exculpation, The Guardian Comment is Free website, 4 March 2011
  32. Liel Leibovitz, War and Remembrance, Tablet Magazine, 16 March 2011 "The show’s writer and director, Peter Kosminsky, walks this tightrope of evenhandedness remarkably well... To Kosminsky’s credit, nothing and no one in the series is simple, and even the most zealous characters are allowed moments of humanity, a few good arguments in support of their cause, and a few moments of grace."
  33. 33,0 33,1 Ofcom adjudication, Ofcom, April 2011 (made accessible January 2012)
  34. Robyn Rosen, "Broadcast regulator rejects every complaint on Promise", The Jewish Chronicle, 21 April 2011
  35. David Abraham's Royal Television Society speech: full text, The Guardian, 24 May 2011
  36. Bafta TV awards 2011: nominations in full, The Guardian, 26 April 2011
  37. RTS announces shortlist for the Programme Awards 2011, Royal Television Society, 28 February 2012
  38. Bafta TV awards 2011: the winners, BBC News, 22 May 2011
  39. John Plunkett, RTS programme awards: 'extraordinary' night for Channel 4, The Guardian, 21 March 2012
  40. The director who beat The Promise to a Bafta, Ann Joseph,The Jewish Chronicle, 26 May 2011
  41. Rockies miniseries noms gather titles from across the globe, Variety, 18 April 2011
    The Fiction Rockies 2011, Banff World Media Festival. Accessed 27 May 2011
  42. Winners 2011, One World Media. Accessed 27 May 2011. "The jury acknowledges the laudable ambition of taking on this complex, ever-evolving and much debated subject and the difficulty of exploring it in a way which is immediate, undogmatic and surprising, and which explores a multi-generational story through compelling characters. It also bridges two periods in a way which smartly sheds new light on both."
  43. Isabel Hanne, Double-voiced diary of a Promise kept, Libération, 21 March 2011. "Admirable"... "the art of The Promise is in its ambiguity, its double-valuedness, its lack of Manicheanism"... "The excellent director... points a finger neither at one camp nor the other, but tells a story of two paths, a tragedy in two voices"
  44. Thierry Gandillot, The Promise keeps its promises, Les Echos, 21 March 2011. "Exceptional, stunningly intelligent"... the serious acting and considered dialogue "measure up to the ambition of this film, which does not bring unanimity but makes a proof of sincerity."
  45. Sophie Bourdais, From one occupation to another , Télérama, 22 March 2011. "Confronts the subject head-on, a remarkable mini-series in four episodes"... "unless you are already bristling with certainty, you come out of The Promise with far more questions than answers".
  46. Muriel Frat, Sense and Sensibility in Palestine, Le Figaro, 21 March 2011; p. 50 "magnificently filmed and masterfully acted... treatment of the Israeli-Palestinian conflict is perfectly balanced, by no means the least quality in this novel-like fiction. Great television." (Rating: four stars out of four – excellent).
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  48. DR2 Denmark schedule: Part 1, Thursday 5 April, 5pm; part 2, Saturday 7 April, 5pm; part 3, Sunday 8 April, 4:40pm; part 4, Monday 9 April, 5pm Vorlage:Da icon
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