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| Facebook, Inc. | |
|---|---|
| Rechtsform | Incorporated |
| ISIN | US30303M1027 |
| Gründung | 2004[1] |
| Sitz | Menlo Park, Vereinigte Staaten |
| Leitung | Mark Zuckerberg, Vorsitzender und CEO[1] |
| Mitarbeiter | 3.539 (1. Quartal 2012)[2] |
| Umsatz | 3,71 Mrd. US-Dollar (2011)[3] |
| Branche | Soziale Medien |
| Website | www.facebook.com |
Facebook Inc. ist ein US-amerikanisches Unternehmen mit Sitz in Menlo Park, Kalifornien. Der Gesellschaft gehört das soziale Netzwerk Facebook.
Geschichte
Mark Zuckerberg gründete das Unternehmen im Juli 2004[4] zur Weiterentwicklung des gleichnamigen sozialen Netzwerkes Facebook. Das Unternehmen Facebook Inc. wird derzeit von Zuckerberg selbst sowie in geschäftsführenden Funktionen von Chris Cox (Vizepräsident), Sheryl Sandberg (Chief Operating Officer) und Donald E. Graham (Chairman) geleitet.
Am 2. Februar 2012 stellte die Facebook Inc. Antrag auf Börsenzulassung.[5]
Am 18. Mai 2012 ging Facebook an die Börse. Dabei wurden Einnahmen von 16 Mrd. US-Dollar erzielt, was den bisher größten Börsengang eines Internet-Unternehmens darstellt. Die Gesamtbewertung des Unternehmens lag auf Basis des Ausgabekurses von 38 US-Dollar bei rund 104 Mrd. US-Dollar.[6]
Innerhalb weniger Wochen verlor die Facebook-Aktie fast ein Drittel ihres Werts, der Börsengang wurde vom Wall Street Journal als „Fiasko“ bezeichnet.[7] Der Verlust ließ auch die Aktienkurse anderer Internetunternehmen sinken.[8]
Eigentümerstruktur
Über die genaue Zusammensetzung der Hauptanteilseigner und deren Anteile am Unternehmen gibt es in der Presse unterschiedliche Angaben. Die Schweizer Handelszeitung veröffentlichte am 14. Mai 2012 nachfolgende Aktionärsstruktur: Mark Zuckerberg (28,2 %), Accel Partners (10 %), Dustin Moskovitz (7,6 %), Mail.ru Group (5,4 %), Eduardo Saverin (4 %), Sean Parker (4 %), Peter Thiel (2,5 %), Sheryl Sandberg (1,8 %), Microsoft (1,5 %), Greylock Partners (1,5 %), Cameron Winklevoss (0,22 %) und Tyler Winklevoss (0,22 %).[9] Die Website whoownsfacebook.com kommt bei den Hauptanteilseignern auf die weitgehend gleichen Werte, führt aber in ihrer Liste weitere Aktionäre mit Anteilen deutlich unter 0,1 % am Unternehmen auf. Die Winklevoss-Zwillinge, die mit Zuckerberg einen Rechtsstreit über die Urheberschaft von Facebook führten, werden hier mit je 0,022 % gelistet.[10]
Finanzierung
Facebook hat in mehreren Finanzierungsrunden rund 1,24 Milliarden Dollar Kapital eingesammelt. Der erste Investor war der Internet-Unternehmer Peter Thiel. Auch der Softwarekonzern Microsoft hat sich an dem Unternehmen beteiligt. Das russische Investment-Unternehmen Mail.ru Group (früher Digital Sky Technologies) schoss in mehreren Schritten knapp 500 Millionen Dollar hinzu. Im Januar 2011 beteiligte sich nach einem bislang unbestätigten Bericht der New York Times auch die US-Investmentbank Goldman Sachs mit rund 400 Millionen Dollar. Das Geldhaus soll zudem eine besondere Anlageform entwickeln, über die ausgewählte Kunden in Facebook investieren können. So sollen weitere 1,5 Milliarden Dollar zusammenkommen.[11] Mehrere Konzerne, darunter Yahoo und Viacom, versuchten, Facebook vollständig zu übernehmen, die Gründer lehnten jedoch alle Angebote ab.[12]
Der Börsengang wurde am 1. Februar 2012 beantragt und sollte ursprünglich bis zu 5 Milliarden Dollar erlösen.[13] Von den tatsächlich eingenommenen 16 Mrd. US-Dollar entfielen auf Facebook 6,8 Mrd. und auf die bestehenden Anteilseigner 9,2 Mrd. US-Dollar. Zuckerberg nahm dabei durch den Verkauf von 30,2 Millionen Aktien 1,15 Mrd. US-Dollar ein.[14]
| Datum | Investor | Summe | Quelle |
|---|---|---|---|
| 2004 | Eduardo Saverin | 19.000 USD | |
| 2004 | Peter Thiel | 500.000 USD | |
| 2005 | Accel Partners (Investmentunternehmen) | 12,7 Mio. USD | |
| 2006 | Konsortium geführt von Greylock Partners (Investmentunternehmen) | 27,5 Mio. USD | [15] |
| 2007 | Microsoft | 240 Mio. USD | |
| 2007 | Li Ka-shing | 60 Mio. USD | |
| 2009 | Mail.ru Group | 400 Mio. USD | [16][17] |
| 2011 | Goldman Sachs, Mail.ru Group | 500 Mio. USD | [11] |
Mit der Einführung einer neuen Aktienstruktur – die den bisherigen Anteilseignern mehr Kontrolle sichert – hatte das Unternehmen den Börsengang vorbereitet.[18]
Geschäftsmodell
Die Facebook-Nutzung ist für Mitglieder kostenlos. Einnahmen soll vor allem das Werbegeschäft bringen. In den Vereinigten Staaten hat das Unternehmen den größten Anteil am Markt für Bannerwerbung (Stand: November 2010).[19] Im Dezember 2010 wurde bekannt, dass Facebook neue E-Commerce-Angebote in seinen Dienst integrieren möchte.[20] Dieser Social-Shopping-Marktplatz soll eine Alternative zum klassischen Online-Shopping darstellen, aber auch neue Mitglieder anlocken und zudem höhere Werbeeinnahmen generieren.[21]
Facebook Ireland Limited
Vermutlich aus Steuergründen hat Facebook eine Tochtergesellschaft in Dublin, Irland gegründet. Alle Nutzer außerhalb der USA und Kanada haben nach den Geschäftsbedingungen von Facebook einen Vertrag mit dieser Gesellschaft, nicht mit Facebook Inc. in den USA. Damit Fällt Facebook außerhalb der USA und Kanada unter die Gesetze von Irland und damit der EU. Dies wurde 2011 von einer Gruppe österreichischer Studenten ausgenutzt um Facebook wegen Bruchs der europäischen Datenschutzgesetze angezeigt.
Tochtergesellschaft in Deutschland
Der Konzern besitzt seit dem 1. Oktober 2009 eine Tochtergesellschaft in Hamburg. Die Facebook Germany GmbH wird laut Bundesanzeiger derzeit von ihren Geschäftsführern Cipora Herman und Theodore W. Ullyot vertreten.[22] Die nationalen Tochtergesellschaften von Facebook sind hauptsächlich für die Vermarktung von Werbung zuständig. Bei bisherigen Gerichtsverfahren gegen Facebook wurde jede Verantwortlichkeit für die Plattform selbst bestritten.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 Key Facts. Website von Facebook
- ↑ Facebooks Antrag auf Börsenzulassung bei der US-Börsenaufsichtsbehörde in der Fassung vom 16. Mai 2012, Abschnitt Business – Culture and Employees, aufgerufen am 29. Mai 2012.
- ↑ http://www.sec.gov/Archives/edgar/data/1326801/000119312512034517/d287954ds1.htm
- ↑ Facebooks Antrag auf Börsenzulassung bei der US-Börsenaufsichtsbehörde in der Fassung vom 16. Mai 2012, Abschnitt Prospectus Summary – Corporate Information, aufgerufen am 29. Mai 2012.
- ↑ F. Lüke: Das teuerste Netzwerk der Welt. In: taz.de vom 2. Februar 2012
- ↑ Börsengang: Facebook-Aktien kosten 38 Dollar. In: ftd.com vom 18. Mai 2012
- ↑ David Weidner: Facebook IPO Facts, Fiction and Flops. In: The Wall Street Journal. 30. Mai 2012, abgerufen am 12. Juni 2012.
- ↑ Facebook reißt sie mit nach unten. In: Handelsblatt. 5. Juni 2012, abgerufen am 12. Juni 2012.
- ↑ Die Facebook-Eigner. In: Handelszeitung vom 14. Mai 2012
- ↑ Who owns Facebook? Abgerufen am 20. Mai 2012
- ↑ 11,0 11,1 Goldman Offering Clients a Chance to Invest in Facebook. Abgerufen am 5. Januar 2010.
- ↑ Crunchbase
- ↑ Facebook wagt Sprung an die Börse. Abgerufen am 2. Februar 2012.
- ↑ ap: Facebook's IPO: Who's who among shareholders. In: San Francisco Chronicle vom 18. Mai 2012
- ↑ Facebook-Fakten. Abgerufen im Januar 2010.
- ↑ Facebook Receives Investment From Digital Sky Technologies. Abgerufen am 9. Februar 2010.
- ↑ Zeitung: DST erhöht erneut Anteil an Facebook. Abgerufen am 9. Februar 2010.
- ↑ Neue Aktienstruktur: Facebook fädelt Börsengang ein. Abgerufen am 9. Februar 2010.
- ↑ Lipsman, Andrew: U.S. Online Display Advertising Market Delivers 22 Percent Increase in Impressions vs. Year Ago. 8. November 2010, abgerufen am 5. Januar 2011 (englisch).
- ↑ Kharif, Olga: Facebook Ramps Up Big E-Commerce Drive. 20. Dezember 2010, abgerufen am 22. Dezember 2010 (englisch).
- ↑ Redaktion Internet World Business: Facebook setzt auf Social Shopping: Das Netzwerk wird zum Einkaufszentrum. 22. Dezember 2010, abgerufen am 22. Dezember 2010.
- ↑ ebundesanzeiger.de: Elektronischer Bundesanzeiger ("Facebook Germany GmbH, Hamburg")
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