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Eyal Haddad

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Weil er Jude war: Der 44-jährige Eyal Haddad wurde von seinem muslimischen "Freund" in Frankreich ermordet.

Antisemitischer Mord: Ein jüdischer Mann aus Tunesien mit Familie in Israel wurde am 19. August 2022 in der französischen Kleinstadt Saint-Es-Marne (Seine-Saint-Denis) von seinem Mitbewohner ermordet. Die Leiche des Opfers, des 44-jährigen Eyal Haddad, wurde in einem Waldstück in der Gegend, wo er lebte, gefunden, wie zahlreiche französische Medien berichteten.

Der Mord wurde entdeckt, als Haddads Familie in Be'er Sheva sich Sorgen zu machen begann, nachdem sie zwei Tage lang nichts von ihm gehört hatte. Die Familie rief Haddads Mitbewohner Mohamed Baha Dridi an, der des Mordes verdächtigt wurde und sich später der Polizei stellte und ihr sodann mitteilte, was er getan hatte und wo die Leiche zu finden war.

Nach Angaben des BNVCA (Bureau national de vigilance contre l’antisémitisme) sagte der Mörder Mohamed Baha Dridi (24) gegenüber den Ermittlern aus, dass er Eyal Haddas mit einer Axt ermordet habe. Zunächst behauptete er, das Opfer habe ihm 100 Euro geschuldet, gab aber später zu, dass er ihn ermordet habe, ledigliche weil er Jude sei.

Nachdem er Haddad mit einer Axt getötet hatte, machte er das Gesicht des Opfers durch Verbrennen unkenntlich und begann dann, den Leichnam zu vergraben, berichtete das BNVCA. Die Organisation forderte, dass der Fall als antisemitischer Mord untersucht werde, wozu Polizei und Staatsanwaltschaft trotz offensichtlichster Umstände nicht bereit waren.