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Emile Bocian

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Emile Bocian (19121990), Fotograf, jüdischer Foto-Chronist von Chinatown

Leben

Der Fotograf Emile Bocian wuchs als Sohn polnisch-jüdischer Einwanderer in New York auf. Als er 1990 im Alter von 78 Jahren starb, hinterliess er ein unwahrscheinliches Vermächtnis als Chronist von Manhattans geschäftigem Chinatown. Als Hobbyfotograf machte Bocian in den 1970er- und 1980er-Jahren etwa 80 000 bis 100 000 Fotos von dem dicht besiedelten Chinatown in Lower Manhattan und dokumentierte dabei alles, von Tatorten über Paraden bis hin zu Berühmtheiten. Dutzende dieser Fotos wurden von der "China Post" veröffentlicht. Der Rest blieb in unscheinbaren Aktenkisten zurück, die von seinen Nichten und Neffen völlig übersehen wurden, als sie seine Wohnung im Confucius Plaza Apartment Complex ausräumten. Bocian war während der Zeit, in der er dort lebte, einer der wenigen nicht chinesischen Bewohner. Eine bemerkenswerte Wendung nahm das Ganze, als eine Freundin, die chinesisch-amerikanische Schauspielerin Mae Wong, die Fotos rettete. Das Museum of Chinese in America hat sich mit dem Center for Jewish History zusammengetan, um Bocians Arbeit in einer Ausstellung mit dem Titel "An Unlikely Photojournalist" zu zeigen. Die Partnerschaft zwischen dem MOCA und dem Center for Jewish History entstand 2016 im Rahmen eines Förderprojektes, das die Überschneidungen der Erfahrungen jüdischer und chinesischer Einwanderer und Flüchtlinge untersuchte und zur Digitalisierung der Archive des MOCA in der jüdischen Einrichtung führte.

Weblinks

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