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Diskussion:Suzanne Wasserman

Aus Jewiki
Version vom 3. Juli 2017, 20:40 Uhr von Michael Kühntopf (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „tachles-Newsletter 3. Juli 2017: Filmemacherin und Historikerin Suzanne Wasserman verstorben 3. Juli 2017 In Chicago geboren, wurde Suzanne Wasserman als Expe…“)
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tachles-Newsletter 3. Juli 2017:

Filmemacherin und Historikerin Suzanne Wasserman verstorben 3. Juli 2017 In Chicago geboren, wurde Suzanne Wasserman als Expertin für die Lower East Side von Manhattan bekannt. Sie ist jüngst im Alter von 60 Jahren einem Hirnleiden erlegen.

Sie war seit der Jahrtausendwende eine Instanz an dem «Gotham Center for New York City History» (Link) an der City University of New York und hat eine Reihe vielbeachteter Dokumentationen mit vorwiegend jüdischen Themen gedreht. Aber ihre Liebe zu New York und der jüdischen Geschichte der Stadt hat Suzanne Wasserman erst Ende der 1980er Jahre entdeckt. Geboren wurde die Historikerin 1957 als Tochter eines Psychologen in Chicago. Wasserman studierte an der University of Wisconsin, ging in den 1980er Jahren nach Manhattan und erwarb 1990 mit einer Arbeit über das alte, jüdische Immigranten-Viertel an der Lower East Side Manhattans ihren Doktortitel an der New York University. Anschliessend blieb sie in der Stadt und lehrte an der N.Y.U., der progressiven New School for Social Research und am Iona College (Link). Als Wasserman nach Manhattan kam, waren Spuren der Immigranten-Ära noch lebendig. Diese wurden nicht nur das Thema ihrer Doktorarbeit, sondern blieben ein Fokus ihrer produktiven Karriere als Historikerin. Wasserman war nach 1990 am Aufbau des «Lower East Side Tenement Museum» an der Orchard Street beteiligt und übernahm 2000 eine Stelle am «Gotham Center for New York History» am Graduierten-Zentrum der City University. Dort stieg sie zur Direktorin auf und organisierte unter anderem das beliebte «Gotham History Festival» mit Vorträgen, Filmen und Diskussionen. Daneben fand Wasserman Zeit für eine Reihe vielbeachteter Film-Dokumentationen. Diese thematisierten ebenfalls Aspekte der jüdischen Geschichte in New York. Ihr Erstling «Thunder in Guyana» war jedoch ihrer Cousine Janet Jagan gewidmet, die am Unabhängigkeitskampf von British Guyana beteiligt war und 1997 als 77-Jährige zur Präsidentin des Landes gewählt worden ist. Wie erst am Feiertagswochenende zum Unabhängigkeitstag in den USA bekannt wurde, ist Suzanne Wasserman am Montag vor einer Woche einem Hirnleiden erlegen. [AM]