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Die zehn Tage der Reue und Umkehr

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Als die zehn Tage der Reue und Umkehr oder die zehn ehrfurchtsvollen Tage (hebräisch עשרת ימי תשובה, Assereth Jemej Teschuwa) werden die Tage vom jüdischen Neujahrsfest Rosch ha-Schana bis zum Versöhnungstag Jom Kippur bezeichnet. Sie fallen auf die ersten zehn Tage des jüdischen Monats Tischri.

Der jüdischen Überlieferung zufolge werden alle Geschöpfe an Rosch ha-Schana gerichtet, da der erste Tischri der 6. Schöpfungstag war, an dem Adam und Eva erschaffen wurden, gesündigt haben und verurteilt und begnadigt wurden. Das göttliche Urteil wird an Rosch ha-Schana „eingeschrieben“ und an Jom Kippur, dem Tag der Buße, „gewogen“ und „besiegelt“. Wer vor Rosch ha-Schana noch nicht vollständig zu Teschuwa (Umkehr) gelangt war und deshalb an Rosch ha-Schana ein schlechtes Urteil erhielt, kann dies in den zehn Tagen durch vollständige Reue und Umkehr in ein gutes Urteil verwandeln. Der Gruß an Jom Kippur lautet deshalb „gmar chatima tova“ – möge deine Einschreibung (in das Buch des Lebens) gut abgeschlossen werden.

Die Umkehr kann über Gebete am frühen Morgen, den sogenannten Slichot, Fasten, Wohltätigkeit oder Nachdenken über sich selbst erfolgen.

Weblinks

Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Die zehn Tage der Reue und Umkehr aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.