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Betty Davis
Betty Davis, geborene Betty O. Mabry, (* 26. Juli 1945 in Durham, North Carolina; † 9. Februar 2022[1]) war eine US-amerikanische Sängerin.
Karriere
Betty Mabry zog im Alter von 16 Jahren nach New York und arbeitete dort als Model. Sie kam so mit Musikern in Kontakt, darunter Jimi Hendrix und Sly Stone. Im Jahr 1967 lernte sie Miles Davis kennen, und die beiden heirateten im September 1968. Obwohl die Ehe nur ein Jahr dauerte, führte ihr Einfluss dazu, dass Davis seine Musik neu ausrichtete. Das Ergebnis war das Album Bitches Brew.
Im Jahr 1973 veröffentlichte Betty Davis ihr erstes Album Betty Davis, an welchem viele renommierte Musiker beteiligt waren, darunter:
- Gitarrist Neal Schon (Journey, Carlos Santana)
- Schlagzeuger Greg Errico (Sly & the Family Stone)
- Bassist Larry Graham (Sly & the Family Stone und Namensgeber von Graham Central Station)
- Schlagzeugerin Patryce Banks (Graham Central Station)
- Schlagzeuger Willie Sparks (Graham Central Station)
- Trompeter Hershall Kennedy (Graham Central Station)
- Trompeter Greg Adams (Tower of Power)
- Trompeter Michael Gillette (Tower of Power)
- The Pointer Sisters
Ihr zweites Album They Say I’m Different von 1974 wurde in die Liste The Wire’s „100 Records That Set the World on Fire (While No One Was Listening)“ aufgenommen. Im Jahr 1975 erschien ihr drittes Album Nasty Gal aus Island Records. Der kommerzielle Erfolg blieb aus.
Anfang der 1980er Jahre verschwand Betty Davis aus der Öffentlichkeit. Sie lebte zurückgezogen in einer kleinen Wohnung in der Nähe von Pittsburgh.
Diskografie
Studioalben
- Betty Davis (1973)
- They Say I’m Different (1974)
- Nasty Gal (1975)
- Is It Love or Desire (1976 – veröffentlicht 2009)
- The Columbia Years (1968–69 – veröffentlicht 2016)
Compilations
- Hangin’ Out In Hollywood (1995)
- Crashin’ From Passion (1996)
- Anti Love: The Best of Betty Davis (2000)
- This Is It (2005)
- Betty Davis – Betty Davis (2007)
- Betty Davis – They Say I’m Different (2007)
Film
- Betty Davis – The Queen of Funk. (OT: Betty Davis – La reine du Funk.) Dokumentarfilm, Frankreich, 2018,52:31 Min., Buch und Regie: Phil Cox, Produktion: arte France, Native Voice Films, La Compagnie des Taxi-Brousse, Erstsendung: 9. März 2018 bei arte, Inhaltsangabe von ARD, Besprechung: [2].
Tribute-Album
Im Februar 2015 veröffentlichten Mahalia Barnes & The Soul Mates das Album The Betty Davis Songbook, an dessen Aufnahme auch Joe Bonamassa mitgewirkt hatte. Die auf CD und LP verfügbare Aufnahme enthielt die Coverversionen von 12 Liedern, die Betty Davis geschrieben und aufgenommen hatte.
Weblinks
- Betty Davis bei Allmusic (englisch)
- Betty Davis bei Discogs (englisch)
Einzelnachweise
- ↑ Betty Davis, Trailblazing Queen of Funk, Dead at 77. In: Rolling Stone. 9. Februar 2022, abgerufen am 9. Februar 2022 (english).
- ↑ Frank Jürgens: Mitreißendes Arte-Porträt der Soulpionierin Betty Davis. In: NOZ, 9. März 2018.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Davis, Betty |
| ALTERNATIVNAMEN | Mabry, Betty O. (wirklicher Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanische Sängerin |
| GEBURTSDATUM | 26. Juli 1945 |
| GEBURTSORT | Durham, North Carolina |
| STERBEDATUM | 9. Februar 2022 |
| Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Betty Davis aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar. |